Angepinnt Bastelanleitungen - Sammelthread

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    • Bastelanleitungen - Sammelthread

      Hier könnt ihr eure Bastelanleitungen pinnen, oder ihr schickt eine PN an ( mamster 2 ) , welche Anleitung ihr gerne gesammelt hättet und ich mache das für euch. Zum Austausch eröffne ich ein eigenes Thema in der Bastelecke. Möchtet ihr jemanden direkt ansprechen zu einer Anleitung, so kann man dies ( im Austauschthread )folgendermaßen tun @Nickname, so wird derjenige direkt auf euch aufmerksam gemacht.

      Viel Spaß beim nachbauen :handwerker:
      Liebe Grüße, Melle
    • Meine Fels Ebene so gehts

      Huhu

      Freu mich wenn es euch gefällt

      Also die Ebene ist eigentlich einfach! Nimmst Styropor und schneides den so wie du es haben willst! Dann die einzelnen Sachen zusammen kleben mit Leim und mit Holzstäbchen fixieren! Kann man ja auf dem Bild sehen das die da noch rausstehen! Die bevor der Kleber drauf kommt kürzen!

      Naja und dann kann es losgehen! Fliesenkleber mit Wasseranrühren darf nur nicht zu flüssig und auch nicht zu fest sein! Schön sämig !
      Und dann wird es einfach drauf gestrichen! Man muss aber mehrere Schichten machen! Also ich habe es immer 2 Tage trocknen lassen und insgesamt 3 Schichten gemacht!

      Damit es so hell wurde haben wir ich glaube Fugenfüller (Bahma) genommen (naja man muss Kreativ sein) und es mit einem Kückenschwamm schön glatt gemacht !

      Also bei fragen







      Hier habe ich die Unterseite mit Fliesenkleber schon bearbeitet










      Es wird Steinhart und bis jetzt habe ich keinerlei Nagespuren entdecken können!

      So hier nochmal fertig



      Lg Susanne
    • Günstige Einrichtung leicht zum Selberbasteln

      Zuerst: Die Idee ist nicht von mir :pardon:

      Die Vorgaben waren ein einfaches günstiges Haus für einen Mittelhamster schnell zu bekommen und da sich in den Tierhandlungen nichts finden ließ, versuchten wir uns selbst am Basteln.
      Das Holz waren Reste und die Kacheln Gratismuster, Aquariensilikon und Ponal hatten wir noch daheim - alles in allem hats uns 2€ gekostet.
      Einfach lieb im Baumarkt fragen.

      Das Haus hat die Maße 20x30, wobei die Länge in eine "Vorkammer" mit 13cm Eckklo und eine Hauptkammer unterteilt ist. Da hier eine schwangere Pflegedame einziehen sollte, sind die Durchgänge sehr groß - 10-15cm, und es gibt nur 1 Kammer. Ich denke, wenn es eine Dauerbehausung wäre, könnte man leicht mehrere Kammern machen.
      Die Höhe ist 14cm, da wir es ins Streu eingebuddelt haben.

      Das Gestell wurde mit Ponal geklebt und pro Klebestelle jeweils in eine Zwinge eingeschraubt.
      An der Oberkante haben wir dort, wo kein Licht einfallen kann (hinten an der rechten Seitenkante) kleine Löcher reingebohrt, zwecks besserer Belüftung.

      Aufgrund der möglichen Schwangerschaft stellte sich die Frage nach dem Schutz fürs Holz (wenn da wirklich an die 10 Hamster 3 Wochen lang reinmachen... phüüü :putzen: ) und da stießen wir auf die Idee, Minikacheln einzusetzen. Angeklebt haben wir sie mit Aquariensilikon, damit haben wir auch die Ritzen abgedeckt.

      Der Deckel ist eine einfache Platte, die ein bisschen größer ist (ca. 32x22), da an den Außenkanten jeweils Dübel angeklebt wurden, damit der Deckel zwar abnehmbar ist, aber nicht verrutscht.





      So siehts "eingebaut" aus
    • Bastelideen aus Baumscheiben

      Hallo Bastelfreunde,

      jetzt muss ich doch auch mal etwas aus meinen Bastelstunden präsentieren. Hier zwei Ideen für Anfänger :whistling:
      1. Falls ihr viel Platz im Käfig habt, gibt es eine (wie ich finde) schöne Alternative zu Weidenbrücken und Dübeln als Aufgang.
      Ich habe eine Art Treppe aus Baumscheiben gebastelt. Dazu einfach Baumscheiben (getrocknet) mit Leim übereinander kleben. Eine große Scheibe als Untersatz nehmen damit das Ganze einen festen Stand hat
      Da ich mit dem ganzen Zubehör umgezogen bin, hat sie ein bisschen gelitten. Leider ist der obere Teil einmal abgebrochen und ich musste ihn neu leimen, aber ich mag sie trotzdem noch. :rolleyes:



      2. Etwas noch leichteres: Eine Minietage aus Baumscheibe. Dazu einfach drei bis vier Stücke eines dünnen Astes als Beine nehmen und eine Baumscheibe oben drauf leimen.



      Die Sachen waren sogar für mich als absoluten Bauanfänger total easy, also viel Spaß damit (falls es überhaupt jemandem gefällt) :rolleyes:
      Liebe Grüße von Nicole und Smilla :hamstergrins:
      Samtpfötchen Emily, Teddydame Brownie, Mini-Dsungi Amy, Senior Einstein, Maja und Miss M. tief im Herzen :sad:

      Mach deinen Hamster glücklich - bau ihm einen Dauerauslauf!:handwerker:
    • Ein Labyrinth für Coco!

      Die Idee:

      Dem Stichwort "Labyrinth" bin ich bereits hier und da im Forum begegnet. Da Coco sich nicht allein damit abfindet, ihren Auslauf zu geniessen, sondern auch noch beschäftigt werden will, um nicht allzuviel Blödsinn zu produzieren, sollte ihr ein Labyrinth vielleicht einiges an Ablenkung und "Denksport" bieten können. Ausschlaggebend war dann noch die Beobachtung, dass Coco nach Aufstellung unseres alten Hamsterheimes im Auslaufzimmer sogleich furchtlos und neugierig darin herumschnupperte und alles eingehend unter die Lupe und in Besitz nahm. Dabei war sie für eine gute halbe Stunde ganz im Bann der neuen Eindrücke, andere Interessen waren für diese Zeit gänzlich abgemeldet. Inzwischen hat sie den "Zweitwohnsitz" voll in ihren täglichen Auslauf integriert.

      Eines war also klar: groß muss das Labyrinth sein, möglichst auch variabel. Es sollte seinen Namen wirklich verdienen, denn mit einer zu kleinen Anlage wäre Coco zweifelsohne in 5 Minuten durch und würde sich dann wieder ihren bedeutend wichtigeren Aufgaben (Mauerdurchbruch) widmen.

      Der Plan:

      Das Material für das Labyrinth ist unbeschichtetes Pappel-Sperrholz. Seit einiger Zeit bieten einschlägige Baumärkte auch größere Platten dieses leicht zu bearbeitenden Werkstoffes in unterschiedlichen Stärken an. Preisvergleiche lohnen sich, hier bei uns waren die Platten im B**haus am günstigsten (sämtliche Konkurrenten habe ich allerdings nicht abgeklappert, etwa denjenigen mit den Prozenten "auf alles außer Tiernahrung").

      Eine große Platte mit den Maßen 120 cm x 60 cm sollte es von der Grundfläche her schon sein; damit ist das Labyrinth größer als die von der HH geforderte Mindestgröße für ein Hamsterheim! Platz genug zum Aufstellen ist im Auslaufzimmer jedenfalls vorhanden.

      Aus einer zweiten Platte werden je 2 lange und 2 kurze Seitenwände zugeschnitten, die mit der Grundplatte zu einem oben offenen Kasten verleimt werden. In diesen Kasten werden setzkastenartige Einteilungen mittels lose zusammengesteckter Längs- und Querwände eingebracht. Das eigentliche Labyrinth entsteht dann dadurch, dass in die Außen- und Teilungswände mittels Sägekranz Löcher mit etwa 7cm Durchmesser geschnitten werden. Wer keinen solchen für Holz geeigneten Sägekranz-Aufsatz für Bohrmaschine/Akkuschrauber hat, kann stattdessen auch mit der Stichsäge rechteckige "Portale" ausschneiden.

      Natürlich will das Ganze vorher gut geplant sein - eine Zeichnung ist in jedem Fall die halbe Miete, um z.B. die Durchschlupflöcher nicht einfach willkürlich zu setzen. Teilungsraster und Wandhöhe sind Freiheitsgrade, die man individuell anpassen kann. Für Coco war mir ein hoher Grad an Komplexibilität wichtig, also habe ich ein recht kleines Teilungsraster (10 cm x 10 cm) gewählt. Die Wandhöhe sollte auf jeden Fall größer als 10 cm werden, da Coco sonst unweigerlich sofort einfach alles überklettern würde; die Freiheit, mal "die Abkürzung" zu wählen, wollte ich ihr andererseits auch nicht nehmen und habe die Wände daher 15 cm hoch gemacht. Natürlich kann man die Wandhöhe auch höher oder niedriger ansetzen und nach Belieben ein anderes Teilungsraster wählen (12 cm x 12 cm, 15 cm x 15 cm oder 20 cm x 20 cm). Eine Plexiglasplatte zur Abdeckung (unbedingt mit ausreichend Luftlöchern!) wäre denkbar, habe ich aber nicht vorgesehen, Coco soll ruhig "Schummeln" und über die Wände klettern dürfen.

      Die Anzahl der benötigten Sperrholzplatten hängt von der Zahl der Teilungswände und deren Höhe ab; für Cocos Labyrinth (mit "Innenhof") habe ich 2 Platten à 120 cm x 60 cm in 6 mm Stärke gebraucht (für Bodenplatte und Außenwände) und ebenfalls 2 Stück in 4 mm Stärke (für die Teilungswände). Ich meine, dass ist ein noch vertretbarer Aufwand. "Verbrauchsmaterial" wie Schleifpapier und Holzleim sowie das erforderliche Werkzeug habe ich allerdings immer im Haus.

      Plan und "Schnittmuster" (die Schlitze zum Zusammenstecken sind nur exemplarisch auf jeweils einer Teilungswand eingezeichnet):






      Die Werkzeuge:

      Für den ungeübten Bastler dürfte sich das nach sehr viel Arbeit anhören. Wäre es auch, wenn man das Ganze als Laubsägearbeit auffassen will. Bedeutend schneller und einfacher geht's mit der Stichsäge, das leichte Material lässt sich in Nullkommanix wie Butter schneiden. Wer hat, verwendet für lange gerade Schnitte natürlich eine Kreissäge. Auf dem Foto ist alles zu sehen, was man so braucht:



      Eine lange gerade Schiene (z.B Alu-Winkelleiste) ist zum Anzeichnen der Schnittwege hilfreich. Beim Zusammenleimen der Seitenteile leisteten mir die roten 90°-Winkelspanner, wie man sie für Bilderrahmen verwendet, wertvolle Dienste. Wer so etwas nicht hat, muss improvisieren, vielleicht mit Metallwinkeln und Schraubzwingen. Für die Nachbearbeitung der Sägekanten ist viel Schleifpapier nötig - im Grunde die meiste Arbeit! Ach ja, eine Raspelfeile ist sinnvoll, wenn einmal von einem etws zu lang geratenen Zuschnitt ein Millimeter abgefeilt werden muss.

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    • Ein Labyrinth für Coco (Fortsetzung)

      Die Ausführung:

      Zu Beginn sollte man sich zum Anzeichnen der Schnittwege wirklich ausreichend Zeit lassen. Nichts ist ärgerlicher als eine unnötig verschnittene Sperrholzplatte. Für Boden- und Seitenwände des Kastens kommt aus Stabilitätsgründen Sperrholz mit 6mm Stärke in Frage, für die Teilungswände langt 4 mm starkes Material.

      Beim Zuschneiden der Seitenwände ist zu beachten: wenn man z.B. die langen Seiten auf gleiche Länge wie die Grundplatte (120 cm) zuschneidet, müssen die schmalen Seiten um die doppelte Materialdicke der Seitenwände gekürzt werden (also 600 cm - 2 x 6 mm). Die schmalen Seitenwände sind somit nicht 60 cm, sondern nur etwa 58,8 cm lang!

      Am besten klebt man zuerst je eine kurze und eine lange Außenwand zu einem L-förmigen Gebilde zusammen. Darauf achten, dass die Kanten des L, die später mit der Grundplatte verklebt werden, bündig und ohne Stufe aneinander stoßen. In dieser Position fixieren, bis der Kleber trocken ist. Die beiden L dann zu dem kompletten Rahmen zusammenleimen und fixieren. Nach dem Trocknen diesen Rahmen mit der Grundplatte verleimen (am besten umgedreht mit der Grundplatte zuoberst, dann kann man z.B. etwas Schweres zum Andrücken drauflegen, oder Schraubzwingen verwenden).

      Jetzt die benötigten Teilungswände ausschneiden. Für die benötigten Längen sind die Innenmaße des Kastens maßgeblich! Auf die ausgeschnittenen Wandbrettchen je nach gewähltem Teilungsraster Linien an den Stellen einzeichnen, wo sich Quer- und Längswände kreuzen. Die auszusägenden Schlitze gehen jeweils bis zur halben Wandhöhe, plus ein Millimeterchen Zugabe. Am Ende der Linien mit dem 5mm-Bohrer ein Loch bohren, dann entlang der Linien bis zum Loch 5mm breite Schlitze aussägen, die es ermöglichen, dass Quer- und Längswände ineinander gesteckt werden können. Etwas zu breite (5 mm) Schlitze aussägen, die querverlaufende Wand mit 4 mm Wandstärke muss ja gut hinein passen. Ein lockerer Sitz ist erlaubt, schreinerhandwerkliche Präzisionsarbeit ist nicht erforderlich!

      4 bis 5 Wände können zum Aussägen aufeinander gelegt werden, Bohrer und Stichsäge schaffen das leicht, und das Anzeichnen ist nur auf dem obersten Brettchen nötig. Die Teilungswände am besten von links nach rechts bzw. oben nach unten durchnummerieren und nun gemäß Plan mittels Sägekranz (bzw. Stichsäge) die Durchschlupflöcher (bzw. Türöffnungen) einbringen. Dieser Arbeitsgang muss natürlich individuell für jede einzelne Teilungswand erfolgen! Die Löcher können durchaus in unterschiedlicher Höhe liegen, das erhöht noch die Komplexität und verlangt zusätzlich ein bisschen Kletterarbeit. Eingangslöcher in der äußeren Kastenwand nicht vergessen! Alle Sägekanten gründlich mit Schleifpapier nachbearbeiten.



      Die fertigen Teilungswände lose zusammengestecken und in den Kasten setzen. So bleibt das Labyrinth variabel und kann später verändert werden (durch Vertauschen oder durch Weglassen von Wänden, so dass auch größere Räume entstehen). Wer will, kann selbstverständlich babytaugliche "Sabber"-Lasur verwenden. Man kann Coco ja einiges nachsagen, aber erfreulicherweise neigt die junge Dame überhaupt nicht dazu, ihre Einrichtung zu bepieseln; ich rechne somit nicht mit größeren Verschmutzungen und lasse alles unbehandelt.





      Soweit die Pflicht, nun zur Kür:

      Von der 6 mm-Platte war noch ein Stück übrig, hinzu kamen noch ein paar alte Reststücke. Wem kommt beim Stichwort Labyrinth nicht sofort Kreta und der Minotauros-Mythos in den Sinn - warum also nicht als Krönung aus den Resten nicht bloß ein schlichtes Häuschen als Rückzugsmöglichkeit bauen, sondern gleich ein schickes "Minotauros-Tempelchen"? Dem Hamster wird dies herzlich schnurz sein, aber die Körnchengeber dürfen am Ende auch was für's Auge haben. Da Cocos Labyrinth sowieso eine großen zentrale "Buddel-Arena" haben sollte, würde so ein Tempelchen mit Treppenaufgang einen krönenden Akzent setzen. Voilá:





      Coco wird es gewiss egal sein, dass in ihrem Minotauros-Tempelchen lediglich einige allgemeine klassizistische Versatzstücke fernab einer originalgetreuen Wiedergabe kretisch-minoischer Stilmittel Anwendung finden. Bei ihr kommt es ja eher auf den Inhalt als auf die Verpackung an...







      Unser kleines schwarzes Monster kann nun ganz nach Belieben wählen, ob sie lieber Mino-, Verzeihung: MINI-Tauros spielen oder aber Lara Croft in einer hamstergerechten 3D-Version von Tomb Raider verkörpern möchte - für unsere taffe Lady sicherlich genau die passende Rolle! Für letzteren Fall habe ich allerdings vorerst noch auf die obligatorischen tödlichen Fallen (Speergruben, rollende Steinkugeln etc.) verzichtet, jedoch ein Paar "Secrets" (Schatztruhen mit Leckerlis) als Hamster-Denksportaufgaben eingebaut. Außerdem sind einige Labyrinthfelder zur besseren Orientierung mit Einstreu, Papierschnipseln, Heu, Hanfmatte etc. ausgestattet. Hier und da eingestreute Körnchen und Leckerlis bieten zusätzliche Anreize.



      Die Fotostrecke mit Coco als Lara Croft bzw. MiniTauros-Monster im Labyrinth folgt in Kürze in Cocos Thread!

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    • Do it Yourself - Kräuter/Heuröhren :)

      Hey,
      Da meine Tierchen alle total auf diese Heuröhren stehen, ich mir aber nicht andauernd neue kaufen wollte hab ich gadacht " bastel" sie dir doch einfach selber :D . Sie wurden für gut befunden ( Bilder folgen später) deshalb geb ich hier mal die " Bauanleitung" weiter ;) .

      Man nehme :
      Weizenvollkornmehl ( je nach Anzahl der Röhren etwas mehr oder weniger)
      Wasser
      eine Pappröhre ~ca 15cm lang mit dem richtigen Durchmesser (die von Hamsterfreund eignen sich bestens :P )
      Kräutermischung/Heumischung
      Backpapier

      Dann einfach das Wasser aufkochen und langsam unter das Mehl rühren bis es eine klebrige Masse ergibt. Backpapier auslegen und die Kräutermischung darauf verteilen. Die Röhren komplett mit dem Mehl-Wassergemisch einreiben, am besten etwas dicker da es sonst schnell abbröckelt, das ganze gut in der Kräutermischung rollen bis nichts mehr hält bzw abfällt.
      Dann bei ca 100° 1 1/2 h ausbacken lassen . Et voila! Fertig ist die DiY-Heuröhre :thumbsup:

      Hoffe damit kann jemand etwas anfangen :whistling: . Die Röhren sind in dem Umfang aber nur für MH oder nicht Diabetesanfällige Zwerghamster geeignet ( wegen dem Mehl). An der Diabetes-Rezeption wird noch gefeilt :thumbup: .
      Lg
      Liebe Grüße von Patricia & :htongue: Lucifer :hgrins: Shelly & Bijou :hamster:
      Talorion,Rambo, Mr. C, Mystique,Lasagne,Morchel, Joker, Engelchen und Jinx im :herzhuepf:


      Mein Link Klick mich :D
    • Einfacher Eigenbau 140x45x50cm Modell Schnuppe

      Einfacher Eigenbau 140x45x50cm Modell Schnuppe

      So ich beschreib hier einfach mal meinen EB, wie er im Grundzustand aussehen würde.

      Kostenpunkt sind 60€, und selbst jemand handwerklich so unbegabtes wie ich kann diesen EB bauen :D


      Material:

      Plexiglasplatte 135,7x47,9cm 26,99€


      Spanplatte in weiß 1,9cm dick 11,49€/m²:

      Seitenwände 2x 50x45cm
      Boden 136,2x45cm
      Rückwand 136,2x48,1cm

      Insgesamt 19,74€

      Aquasilikon 6,99€

      Aluschine 2,40m 6mm dick 2,99€

      Schrauben Spax 4x50 40 Stück 4,39€

      Umleimer 5m 3,09€


      Summe 64,19€


      Anleitung:


      Die Bretter werden an den sichtbaren Seiten umleimt.

      In die beiden Seitenwände werden für Rückwand und Boden jeweils 1cm vom Rand weg, drei Löscher mit 5mm Durchmesser gebohrt.

      In den Boden werden für die Rückwand 1cm vom Rand weg, vier Löscher mit 5mm Durchmesser gebohrt.

      Bei jedem Brett sollte das erste und letzte Loch in der Reihe sollte immer 3cm vom Rand weg sein. (Hoffe das ist irgendwie verständlich…am besten aufmalen…)

      Die Aluschienen werden auf 136,2cm und zweimal 47,4cm gesägt.

      Die Bretter werden verschraubt. Die Aluschienen werden mit Aquasilikon angeklebt. Erst die untere, dann die Seiten. Trocknen lassen.

      Die Plexischeibe wird in die Schienen geschoben, und ggf. mit Aquasilikon fixiert.

      Fertig :)


      An die Bauexperten:

      Sollte ich irgendwo was ganz falsch gemacht haben, dann klärt mich und die andern auf ;)

      Hier noch nach langer Zeit mal ein Bild davon
      Viele Grüße
      Glöckchen

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Glöckchen ()

    • Optimierung eines preiswerten 32cm-Holzlaufrades

      Coco sollte nun auch in ihrem Gehege ein Holzlaufrad mit über 30cm Durchmesser bekommen, da sie nun mal in einer Gewichtsklasse ist, die für das WW oder das große K*rlie-Laufrad schon grenzwertig werden. Bei verschiedenen Anbietern im Internet taucht gelegentlich ein relativ preiswertes "Hamsterlaufrad XL" o.ä. mit 32cm Durchmesser aus Holz auf, welches aufgrund der in diesen Fällen gezeigten Abbildung stets baugleich sein dürfte; einen Hersteller kann ich allerdings nicht benennen. Angesichts der Tatsache, dass dieses Laufrad für etwa die Hälfte des 32cm-Rades von ro**pet zu bekommen war, bin ich das Risiko eingegangen, wobei ich davon ausging, dass die ro**pet-Qualität wahrscheinlich nicht erreicht werden würde.

      Bei der ersten Begutachtung stellte sich schonmal heraus, dass das Laufrad in Wahrheit nur 31cm (Außen-)Durchmesser aufweist. Aufgrund der Tatsache, dass die Lauffläche aus zusammengeleimten Leistenstücken besteht und somit relativ dick ist, misst der effektive Innendurchmesser der Lauffläche noch nicht mal ganz 30cm. Da sich dies jedoch bei Cocos umgebauten (mit einer Wobust-Wheel Lauffäche ausgestatteten) K*rlie-Rad ähnlich verhält, ist immer noch ein Zugewinn an Durchmesser zu verzeichnen.

      Hier ist das Rad schon im eingebauten Zustand zu sehen, der vertikale Arm des Ständers ist an der Gehegerückseite befestigt, und der große, stabile Standfuß ist entfernt:


      Bei genauem Hinsehen stellte sich heraus, dass das Rad (zumindest mein Exemplar) einen Konstruktionsfehler aufweist, der erfreulicherweise relativ leicht behebbar ist - das ist auch der Grund, warum dieser Beitrag hier in der Bastelecke auftaucht. Dafür, dass die Achse kugelgelagert ist, erschien es mir nämlich zu schwergängig und kam, einmal "angeworfen", relativ schnell wieder zum Stillstand.

      Der Fehler war bald gefunden; da mir das aber zunächst durchaus nicht klar war, habe ich dummerweise keine "Vorher"-Aufnahme, sondern kann nur den "Nachher"-Status dokumentieren.

      Das Kugellager, von der Sichtseite des Laufrades gesehen (hier stimmt die Optik übrigens definitiv nicht mit der im Shop veröffentlichten Abbildung überein, auf der hier eine Abdeckung über dem Kugellager zu sehen ist):


      Auf der Rückseite gibt es dann wohl eine Abdeckung (3). Diese hatte im Originalzustand eine zentrale 10mm-Bohrung für die Achse, die hier nicht mehr zu sehen ist; die Bohrung habe ich auf ca. 25mm erweitert (4), so dass Innenring (1) und Außenring (2) des Kugellagers freiliegen:


      Der Grund für den nicht optimalen Lauf war, dass der Innenring (1) auf beiden Seiten etwas gegenüber dem Außenring hervorsteht. Bei der dicht anliegenden Kapselung (3) schleift somit der feststehende Innenring an dem mitdrehenden Kapselboden. Zudem war ursprünglich zwischen der Außenseite der Kapsel und dem vertikalen Ständerarm eine große Unterlegscheibe vorgesehen, die im ungünstigsten Fall zusätzliche Reibungsverluste verursachen könnte.

      Hier die bessere Lösung: Die vergrößerte Bohrung (4) konnte ich relativ leicht mit einem Kreisbohrkranz für Bohrmaschine/Akkuschrauber herstellen, obwohl dieser in dem recht großen Achsdurchmesser des Rades (10mm) etwas schwierig zu zentrieren war. Wie man sieht, hat das aber gut funktioniert.

      Man muss sich vergegenwärtigen, dass der Innenring des Kugellagers fest mit der starren Achse verbunden werden muss und zur "festen Welt" gehört; lediglich der Außenring des Lagers (mit Rückwand und Lauffläche) dreht sich. Somit kann man die als Achse verwendete (Inbus-)Maschinenschraube von hinten mit einer Mutter festschrauben. Das Gewindestück wird übrigens in ein direkt in das harte Holz (!) des Ständers eingebrachtes Gewinde geschraubt, was allerdings überraschend gut funktioniert. Durch die Schraubenmutter wird gleich der passende Abstand zum Ständer hergestellt, eine schleifende Unterlegscheibe ist überfüssig!


      Durch die geschilderte Maßnahme ist ein sehr leichter Lauf gewährleistet; der feste Sitz des Außenrings des Kugellagers in der Laufrad-Rückwand erscheint nicht beeinträchtigt.

      Man muss deutlich darauf hinweisen, dass dieses Laufrad wirklich nur für recht "gewichtige" Tiere geeignet ist, die der relativ großen Schwungmasse des Rades etwas entgegensetzen können. Kleine und leichte Nager - denen man mit einem stark überdimensionierten Rad womöglich etwas besonders Gutes tun will - können das einmal in Schwung versetzte Rad wahrscheinlich nicht gut kontrollieren und zum Stehen bringen!

      Für Coco ist das aber offensichtlich kein Problem:


      Von daher hat das optimierte Laufrad den Praxistest bestanden!

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    • H-Profile aus Holz für den Auslauf

      Ich habe mir gestern Gedanken gemacht, wie ich mehreren Hamstern gleichzeitig den gewohnten Auslauf zukommen lassen kann. Bin also heute morgen in den Baumarkt gefahren und hab mich mit Holz eingedeckt.
      Zuerst hab ich mir 4 Pappelsperrholzplatten ( 6mm) in 40 x 10 cm zuschneiden lassen. Zu Hause hatte ich noch 2 zugeschnittene Leisten in 30 x 4 cm. Ebenfalls zusägen lassen hab ich mir noch 3 Auslaufplatten in 90 x 40 ( 6 mm pappelsperrholz).
      Ich habe zuerst angefangen die H- profile zusammen zu kleben. Erst eine Platte in 40 x 10. Die Mitte ausgemessen. Darauf 30 x 4 cm geklebt. Darauf dann wieder 40 x 10cm. Nach dem Abtrocknen hab ich jetzt ein geklebtes Holzstück das links und rechts eine Nuht hat, in die ich die Pappelsperrholzplatten in 90 x 40 einfügen kann.




      Dies aneinander gereiht ergiebt eine schöne große Trennwand, die das Hamsterzimmer in 2 Ausläufe teilt. Ausbruchsicher und 40 cm hoch, so das selbst die Mittelhamster nicht darüberkommen. Die äußeren Platten werden jeweils an ihrem Ende in eine Nische geklemmt, so kann ich sie jederzeit wieder auseinanderbauen und Platzsparend wegpacken kann.Das gleiche lässt sich auch über Eck herstellen, dazu müsste man nur noch 2 weitere Holzleisten mit Holzleim befestigen, damit man ebenfalls wieder eine Nuht erhält.





      Ich hoffe es ist einigermaßen gut erklärt, damit jeder es versteht. So kann man preiswert Auslaufpfosten selber herstellen, ohne die enormen Preise von Rod.p.t zu bezahlen.
      Die Kosten für die H- profile liegen bei etwa 4,- Euro für 2 Profile. Die Sperrholzplatten haben je 6,80 Euro gekostet, wobei man durchaus auch Schrankrückwand nehmen kann. Pappelsperrholz war mir aber stabiler. Damit hab ich jetzt die Möglichkeit und kann in dem Hamsterzimmer 4 Hamster gleichzeitig laufen lassen. 2 im Zwergenauslauf seperat und nochmal 2 im ganzen Zimmer.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von GabiH ()

    • Eckpfosten oder Trennpfosten

      Ich habe noch ein wenig gebastelt und für meinen Auslauf einen Trennpfosten gearbeitet, der ebenfalls als Eckpfosten genommen werden kann.
      Wiedermal ist diese Ausführung nur etwas teurer als die erste. Da etwas mehr Material verwendet worden ist.
      Hier der einzelne Trenn bzw Eckpfosten




      Hier wurde er intergriert. Das ganze sieht jetzt so aus.




      Lässt sich beliebig erweitern


    • Bastelanleitungen für Inventar

      1. Die Burgeinrichtung für das Burgfräulein:

      Bestandteile:
      Häusschen 30x30cm Höhe 15 cm
      Türme 25x15x jeweils 2x 15cm hoch
      rechts und links je eine 40x25cm Ebene

      Material: 6mm Pappelsperrholz
      Werkzeuge: Bohrer mit Kronenbohreraufsatz, Holzleim, Geduld
      Die Bretter habe ich mir im Baumarkt fertig zusägen lassen.

      Dekoration: Speichelechter Brauner Spielzeuglack und Schmetterlingschablonen



      Das Häusschen:

      Seiten vorne und Hinten = 30 x 15cm (2 Teile)
      Seiten rechts, links (+innen) = 28,8cm x 15cm (3 Teile)
      Dach: 30cm x 30cm



      Die Türme:

      Jede Turmseite besteht aus 2 Türmen übereinander so das sie komplett auseinandernehmbar sind und ich sowohl die obere als acuh die untere Kammer kontrollieren kann.

      Dächer, 4x (2 Zwischendächer, 2 oben) = 25 x 15 cm
      Fronten/vorne und hinten 4x je Turm (=8x)= 15 x 15 cm
      Seiten/ rechts und links 4x je Turm (= 8x) = 23,8 x 15cm




      Durchgänge habe ich gebohrt:
      Häusschen: Front, alle drei Seitenteile - damit sie von innen in den Turm kommt.
      Untere Türme: Front sowie an der gleichen Stelle wie a den Seitenteilen des Häusschens, damit der Durchgang auch funktioniert.
      In alle 4 Deckel, sowie in den oberen Türmen auf den Innenseiten zu dem Häusschendach

      DIe jeweiligen Dächer habe ich mit Dübeln fixiert. Für die Balustraden habe ich solche 5cm breiten Holzleisten aus dem Baumarkt genommen und einfach in der Länge zugesägt :).


      Tai Lungs - "Kung Fu" Einrichtung :D

      Bestandteile:
      1 Ebene über die gesamte EB Länge, 18 cm breit, Höhe 25cm
      1 Doppelhaus 30 x 25 cm

      Material: 6mm Pappelsperrholz, zugeschnitten im Baumarkt
      Werkzeuge: Bohrer mit Kronenbohreraufsatz, Holzleim, Geduld

      Dekoration: Klarlack (Speichelecht) und hübsche Servietten.



      Das Häusschen:
      Besteht aus 2 Etagen. Also im Prinzip 2 Häusschen übereinander, das untere ist im Streu vergraben.

      2 Dächer = 30x 25 cm
      Fronten 4x = 30 x 11,9cm
      Seiten und Innenwand (für 2 Kammern) = 23,8 x 11,9 cm

      die 11,9 cm Höhe kommen daher das auf jedem Häusshcen noch die Brettdicke des Deckels kommt und 2x 11,9 + 2x 0,6 = 25cm das Häusschen somit die gleiche Höhe hat wie die Ebene, und so keine Höhendifferenz entsteht.

      Durchgänge:
      1x in der Häusschenfront unten (führt mit einer Röhre aus dem Streu), 1x in der Häusschenfront oben
      in beiden Deckeln, damit er von Innen nach oben krabbeln kann.
      in beiden Mittelteilen zum Durchgang für die Kammern.
      in den beiden der Ebene zugewandten Seiten als Durchgang unter die Ebene, wo eine weitere Schlafkammer entsteht.




      Ebene: 148 x 18cm
      "Beine" : 24,4cm x 18cm (4x) in die beiden mittleren Beine hab ich jeweils einen durchgang gebohrt.
      Das eine mittlere Bein habe ich auf Höhe des Häusschens gesetzt, so das es dort zu einer weiteren Kammer unter der Ebene kommt :).
      Somit hat der kleine eine 5 Zimmer Deluxe Wohnung :)



      Last but not Least: König Diegos Palast

      Arbeitsanleitung siehe Tai Lungs Inventar, lediglich die Größen habe ich an das Gehege angepasst.... sowie die Dekoration!





      Wenn ihr Fragen habt, immer her damit.... Verbesserungsvorschläge, erst recht her damit :)
      The Original "Chaoshausen"


      2009-2011, ich werde euch NIE vergessen!!!!!

      Des Weiteren im Herzen: Matilda und Lisha



    • Karlchens/Felix' Schlafpyramide - Nun auch in der Zwergenversion !!!

      Hallo Basterfreaks!

      Auf Wunsch gebe ich hier ein paar Tipps und Hinweise des Schlafhäuschens in Pyramidenform (mit Pagoden-Einschlag :D ), wie Ihr es aus Karlchens bzw. - in überarbeiteter Form - aus Felix Fidibus' Thread kennt.

      Felix' neue Pyramide:




      Beide Bauten sind gleich groß. Der Unterschied besteht im Material und der Stärke der verwendeten Sperrholzplatten. Der "Prototyp" (Karlchens Pyramide) ist aus 4mm starkem Pappelsperrholz, der Nachbau (für Felix) aus 6mm Buchensperrholz; genau genommen ist letztere, bedingt durch die dickeren Platten, ein paar Millimeter höher.

      In den einschlägigen Baumärkten findet man seit einiger Zeit Sperrholzplatten aus verschiedenen Hölzern und in verschiedenen Stärken in der Größe 120cm x 60cm. Solche Platten habe ich schon für Cocos Labyrinth verwendet. Nimmt man eine solche Platte als Ausgangsmaterial, dann empfielt sich folgendes "Schnittmuster", bei dem nur wenig unbrauchbarer Verschnitt sowie ein noch für andere Projekte nutzbarer Rest anfallen:


      (Auf das Bild klicken, damit es ohne Verzerrungen angezeigt wird)

      Dazu folgende Anmerkungen:
      - Die quadratischen Ausschnitte sind logischerweise die Ebenen (Ebene A-D) der Pyramide.

      - Farblich zugeordnet sind ihnen vier schmalere Zuschnitte für die senkrechten Wände, die auf der jeweiligen Ebene um den inneren Ausschnitt (die jeweils übernächste Ebene) herum aufzukleben sind.

      - Von diesen 4 senkrechten Wänden sind jeweils zwei immer etwas länger als die beiden anderen, um die Dicke der rechtwinklig dazu stehenden kürzeren Seiten auszugleichen; daher ist dieses Maß von der Materialdicke abhängig, die Werte für die 4mm-Version stehen in Klammern.

      - Der grau hinterlegte Ausschnitt E im Zentrum von Ebene C kann, muss aber nicht vorgenommen werden.

      - Der Auschnitt für den Eingang in der Wand oberhalb der zweiten Ebene ist asymmetrich angeordnet, kann aber ebensogut mittig gesetzt werden. Ganz wie's gefällt.

      - In der Wand eine Etage tiefer befindet sich in der Version mit Treppe (Karlchens Prototyps hatte noch keine solche) ein Ausschnitt für die zwei obersten Treppenstufen (F). Dieser Ausschnitt muss natürlich genau unterhalb des Eingangs gesetzt werden. Ein Treppchen kann, muss aber nicht sein. Auch die Ebene B braucht einen entsprechend platzierten Ausschnitt für die Treppe (G).

      - Der Bau besteht aus zwei Teilen: zum einen Ebene A mit ihren 4 Wänden (und ggf. der Treppe), zum anderen die restlichen Ebenen B bis D mit ihren jeweiligen senkrechten Wänden, die den abnehmbaren "Deckel" bilden.

      - Da die Ebenen bei diesem Schnittmuster platzsparend ineinander geschachtelt sind, ist beim Ausschneiden folgendes zu beachten: dünnes Pappelsperrholz (4mm) kann mit einem guten, stabilen Teppichmesser durchtrennt werden (stabile Metallschiene zum Anlegen verwenden); damit sind solche innen liegenden Ausschnitte natürlich kein Problem. 6mm dicke Platten sehen i.A. besser aus, sind dann aber nicht mehr mit dem Cutter schneidbar, schon gar nicht Buche. Da muss die Stichsäge her, und für die innen liegenden Ausschnitte müssen Löcher gebohrt werden, die gerade groß genug sind, dass das Sägeblatt durchpasst. Zwei gegenüberliegende Löcher reichen je Ebene aus (für eine Ebene exemplarisch rot eingezeichnet). Wegen der Löcher muss man hinterher natürlich die Ecken der Ebenen großzügig und möglichst gleichmäßig abrunden (feine Säge, Feile). Sägekanten mit Feile und Schleifpapier glätten und abrunden.

      - Die Ausführung in Pappel 4mm ist wesentlich leichter als die 6mm-Buche-Version. Felix wird es mit dieser Version sehr schwer haben, Karlchens "Hantelbank"-Workout zu imitieren... :whistling:

      - Treppe: die Stufen sind 80mm lange Stücke aus einer Buchenleiste mit Querschnitt 10mm x 30mm. Die Steigung der Treppe hängt natürlich davon ab, wie man die einzelnen Stufen aufeinander leimt. Die auf dem Foto sichtbaren "Wangen" (aus Resten der 6m-Platte) können natürlich auch entfallen; ein Schnittmuster kann ich dafür nicht angeben, weil die Winkel davon abhängen, wie man die Treppe gefertigt hat. Innen befindet sich in Felix' Pyramide noch eine kleine Trittplattform, da der Boden des Wohnraumes hier wegen des "Fundamentes" (s. u.) noch ein bisschen tiefer liegt.





      Weitere Details:
      - Neben die Eingangsöffnung habe ich bei Felix' Pyramide noch zwei Rundholzstücke als "Säulchen" geklebt; sieht so gefälliger aus.
      - Oben auf die oberste Ebene habe ich eine quadratische Einfassung (für Körnchen, Leckerlis etc.) aus Stücken einer schmalen Leiste (5mm x 10mm) aufgeklebt.

      Modifikationsmöglichkeiten:

      - Selbstverständlich können die angegebenen Maße abgewandelt werden. Für Zwerge müsste man alles schätzungsweise auf 2/3 verkleinern.

      - Wer mag, kann natürlich durch Abwandlung der Maße eine größere Annäherung an die Form einer stufigen Pyramide erreichen, bei der die oberen Ebenen nicht wie Pagodendächer überragen. Ich fand die gewählte Form ansprechender, aber das ist natürlich Geschmackssache.

      - Liebend gern hätte ich oben auf die letzte Ebene ein echtes, spitzt zulaufendes Pyramidendach gesetzt, dabei jedoch nur drei Seiten verkleidet und die vierte offen gelassen, so dass dort eine zugängliche Kammer bleibt. Die drei dreieckigen Zuschnitte genau passend hinzukriegen und die Klebekanten mit einer passenden Gehrung zu versehen ist schon recht anspruchsvoll, aber das kriegt man hin (schräge Dächer habe ich ja auch schon bei den Auslauf-Bauwerken fabriziert, ist im Endeffekt leichter als es aussieht!). Leider ist jedoch das Gehege etwas zu niedrig, die Spitze würde genau bis zum Deckelgitter reichen; ich glaube, das würde dann doch nicht so gut aussehen.

      [Für den, der so etwas vorhat, hier ein kleiner Tipp: man muss keine umständliche Winkelmathematik betreiben, um die Seitenlängen der Dreiecke zu bestimmen. Die Basislänge ist schonmal klar, das ist die Seitenlänge der obersten Ebene. Bei zwei gegenüber liegenden Seiten der Pyramide legt man jeweils eine dünne Leiste lose an die Ebenen an, so dass sie diese verbindet und die Schräge der Pyramide nachbildet. Beide Leisten treffen sich oben an der Pyramidenspitze. Man markiert dann auf einer der Leisten einfach diesen Punkt sowie die Position der obersten Ebene. Damit hat man den senkrechten Abstand der Spitze von der Basis des Dreieckes und kann die fehlenden Schenkel in das Schnittmuster einzeichnen. Die Klebekanten feilt man schräg an (Gehrung). Hier den exakten Winkel zu treffen, ist sowieso illusorisch, mit etwas Augenmaß und probieren kann man das aber ganz gut hinkriegen. Ruhig etwas zu schräg anfeilen, damit außen eine gute Passung entsteht; innen kann der Leim die Lücke auffüllen, zudem kann die Verbindung mit aufgeleimten Holzdübeln verstärkt werden!]

      - In unserem relativ niedrigen Gehege steht das Gebilde lose auf einem "Fundament" aus 30mm breiten Leisten, das direkt auf dem Gehegeboden steht. Der Boden dazwischen ist ausgelegt mit einer Hanfmatte, die der Bewohner zusammen mit anderen Materialien zum Nestbau verwendet. Natürlich muss die Matte nach einiger Zeit ausgetauscht werden. Dieses vielleicht etwas ungewöhnliche Konzept hat sich erstaunlich gut bewährt. Ansonsten stellt man die Pyramide wie üblich oben auf eine hohe Einstreu-Schicht. Wegen der breiten Auflagefläche dürfte lediglich bei sehr buddelfreudigen Hamstern eine unterstützende Maßnahme erforderlich sein (4 untergeleimte Beine bis zum Gehegeboden), damit das Bauwerk nicht kippen kann.

      Das "Fundament" von Karlchens Pyramide:


      Der darauf gesetzte untere Teil der Pyramide:


      Die komplette Pyramide mit aufgesetzten "Deckel":


      Noch eine Anmerkung: die Schlafpyramide ist in dieser Form eigentlich ein stark abgespeckter Ableger einer Idee für ein größeres Bauwerk, das als Kletter- und Wohngebäude in einem Permanentauslauf funktionieren könnte. Ausgangspunkt war der Gedanke an eine Art "3D-Labyrinth" in einer nach allen Seiten ziemlich offenen Bauweise, die keine für den Menschen unzugänglichen Räume enthalten sollte, damit ein evtl. kranker Hamster sich nicht allzu unerreichbar zurückziehen kann. In zweiter Instanz kam aber auch der Gedanke auf, einen inneren "Wohnkern" zu integrieren. Über einen abnehmbaren Oberteil wäre der Innenraum bei Bedarf zugänglich.

      Das wäre bestimmt was für einen Hamster wie Coco gewesen. Weil wir hier aber nicht die Möglichkeit zu einem Permanentauslauf haben, ist diese Idee so noch nicht realisiert worden.

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    • Anleitung: Sandbuddelbox Mittelhamster und Zwerghamster mit Serviettentechnik

      Material und Werkzeug für die Box:

      6mm Sperrholz aus Pappel oder Birke:

      1x 28,8*15cm Boden
      1x 28,8*19,4cm Rückwand
      1x 28,7*14,3cm Deckel
      2x 20*15cm Seiten

      2mm Plexiglas 30*20cm

      4 Dübel für die Halterung des Deckels

      1 ca. 5cm langer Rest einer Holzleiste z.B. Rundholz, das wird der Griff des Deckels.

      Akkuschrauber mit 7cm Lochsägeaufsatz

      Altes dickes Brett und zwei Kantholzreste

      30cm Schraubzwingen

      180iger Schleifpapier und Schleifklotz (ggf. auch 100er)

      Ponalleim

      Aquariensilikon

      Ein Glas Wasser mit viel Spüli

      Zum Verzieren:

      Spielzeuglack

      Serviette mit nicht zu großen Motiven, die sich gut ausschneiden lassen

      Wasserfester Ponalleim

      Pinsel

      240iger Schleifpapier

      Bauanleitung:

      Wenn ihr die Brettchen fertig zugesägt habt, ob Baumarkt, Vater oder selbst ;) nehmt ihr euch zunächst die beiden Seiten, da dort die Eingangslöcher rein müssen.

      Ihr legt das alte Brett an die Tischkanten, eine der Seiten darauf, dann auf die Seiten die Kantholzreste und befestigt alles mit den Schraubzwingen. Ohne die Kantholzreste würde die Schraubzwinge Abdrücke auf der Seite hinterlassen.

      Aussehen tut das ganze dann in etwa so:

      Der Akkuschrauber sollte auf „bohren“ stehen.
      Um einen optisch schönen Mittelpunkt zu bekommen, habe ich die Löcher so eingezeichnet:

      Wenn das Loch in der ersten Seite drin ist, folgt die zweite auf dieselbe Weise.
      Alle später sichtbaren Kanten (siehe ggf. Zeichung „leimen“), sowie Deckel und Eingangslöcher nun gut mit 180iger Schleifpapier schleifen.

      Das Verzieren der Box folgt am besten vor dem Zusammenleimen.

      Beispiel:

      Die Rückwand und den Deckel mit grünem Spielzeuglack streichen, etwa zwei Stunden trocknen lassen, und dann mit 240iger Schleifpapier vorsichtig abschleifen. Wenn euch die Farbe nicht gut genug gedeckt hat, dann streicht einfach nach dem Schleifen ein zweites Mal.
      (Wenn ihr euch unsicher seid, solltet ihr ggf. den Deckel erst lackieren, nachdem die Box fertig ist, und ihr ihn angepasst habt. Siehe ganz unten)

      Aus einer Serviette ein schönes Motiv z.B. Blumen, Schmetterlinge o.ä. ausschneiden und die obere Schicht ablösen, nur diese wird gebraucht.
      Legt das Motiv auf die Stelle wo es hin soll, egal ob nun Rückwand oder Plexiglasfront und streicht es vorsichtig mit wasserfesten Ponalleim ein. Kleine Motive lassen sich ggf. einfach mit dem Finger leichter verstreichen. Ihr solltet euch mit dem Verstreichen nicht zuviel Zeit lassen, denn das Motiv wird weich, und geht dann realtiv schnell beim nächsten Darüberstreichen kaputt.
      Lasst es auch etwa zwei Stunden trocknen.

      Nun geht es an Leimen. Legt die Teile vor euch hin, am besten so wie so nachher zusammenkleben sollen. Zuerst gebt ihr den Leim auf den Boden hinten, wo die Rückwand aufgesetzt wird und auf die Seiten. Anschließend zuerst die Rückwand auf den Boden setzen und dann die Seiten ankleben.
      Auf die roten Striche kommt der Leim ;)

      Zugegeben diese Stelle ist etwas Frickelei, manchmal klappt einem alles wieder zusammen, bevor man die Schraubzwinge ansetzen kann. Die Zwinge sollte unten gegen die beiden Seiten drücken ggf. noch eine zweite für oben.
      Achtung ! Die Zwinge nur gaaaanz leicht anziehen, sonst verbiegt sich das dünne Holz zu sehr oder könnte sogar brechen.
      Das ganze nun so ein paar Stunden trocknen lassen.

      Bevor die Scheibe angeklebt wird, werden die Kanten am Boden mit Aquariensilikon abgedichtet. Es geht auch hinterher noch, nur kommt man an dieser Stelle noch besser dran. Wenn ihr das Silikon aufgetragen habt, nehmt euch das Glas mit Wasser und Spüli, taucht euren Finger ein, und streicht damit über die Kanten. Das Silikon wölbt sich dadurch schön nach Innen und füllt die Ecken komplett aus.
      Zugegeben das ist ein wenig Sauerrei, aber mit viel Spüli geht das Silikon hinterher auch wieder von den Fingern ab.

      Jetzt wird die Scheibe mit Aquariensilikon vorne auf die Box angeklebt und alles trocknen lassen.
      Die inneren Kanten der Scheibe sollten auch anschließend wie der Boden noch einmal mit Silikon abgedichtet werden.

      Dann werden innen 6mm vom Rand entfernt die Dübel mit Ponallein angeklebt, auf dem Bild recht gut zu erkennen:


      Ggf. müssen sie mit einem Klebebandstreifen fixiert werden bis der Leim trocken ist.
      Dann müsst ihr nur doch den Griff auf die Deckelmitte kleben, und wenn alles trocknen ist kann der Deckel eingesetzt werden.

      Sollte der Deckel zu stark klemmen/ nicht passen, keine Panik ;)
      Ist er unlackiert kann er ganz einfach mit 100er Schleifpapier nachbearbeitet werden, bis er passt, bei schon lackierten Deckeln muss dann nachgestrichen werden.

      Alle Kanten der Box sollten an dieser Stelle ggf. noch einmal mit 180iger Schleifpapier nachgeschliffen werden.

      Nun kann der Sand oder Maisspingranulat oder was auch immer rein und losgebuddelt werden ;)

      Wenn etwas unverständlich ist, fragt einfach nach, ich hoffe es euch dann besser erklären zu können.
      Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbauen, in den nächsten Tagen werde ich auch noch eine Zwergengröße ergänzen.

      Viele Grüße
      Glöckchen
      Viele Grüße
      Glöckchen

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    • Pyramiden und kein Ende: die Auslauf-Abenteuer-Version für Mittelhamster!

      Als "Auftragsarbeit" sollte eine große Pyramide - also die Mittelhamsterversion - entstehen, die aber im Unterschied zu der ursprünglichen Pyramide für Karlchen und dem Nachbau für Felix nicht als Schlafhaus gedacht ist, sondern ein Kletterobjekt ausschließlich für den Auslauf werden soll. Weitere Vorgaben wurden nicht gemacht.

      Ich gab einer soliden, schweren Variante aus 6mm Buchensperrholz den Vorzug vor einer leichten Pappelholz-Ausführung, zumal Buche an den Sägekanten weniger aufsplittert (zumindest bei meiner Stichsäge ist das so; bei Pappel muss ich daher hinterher mehr schleifen). Außerdem habe ich mich erstmals für eine Variante mit symmetrisch zur Mittelachse liegendem Eingang und Treppe entschieden.

      Auch die äußeren Abmessungen habe ich nicht unverändert übernommen, sondern - wie schon für die zweite Zwergenversion - zur Erzielung einer etwas geringeren Steilheit leicht modifiziert: zum einen ist die Geschosshöhe um ca. 5mm reduziert (die senkrechten Wände sind nun ca. 6,5cm statt 7cm hoch), und zum anderen werden die quadratischen Plateaus nach oben hin in stärkerem Maße schmaler als bei der Originalversion - jede Ebene steht also zu allen Seiten geringfügig weiter vor als die nächsthöhere, so dass der Hamster etwas mehr Platz zum Klettern hat. Zum Vergleich die Länge der Seitenflächen der Quadrat-Plateaus, von unten nach oben:

      Karlchens/Felix' Pyramide: 40cm - 32cm - 24cm - 16cm
      Die neue Auslauf-Pyramide: 40cm - 31cm - 22cm - 13cm

      Hier das Resultat:





      Da die Pyramide für den Auslauf und nicht als Schlafhäuschen gedacht ist, hätte im ersten Ansatz der quadratische Rahmen, der bei Karlchens/Felix' Version das Fundament bzw. einen unter der Einstreu-Oberfläche liegenden "Kellerraum" bildet, ganz wegfallen können; mir kam aber die Idee, diesen "Keller" als weitere Ebene mit derselben Geschosshöhe wie die oberen Etagen auszuführen und dadurch die Pyramide höher und als Kletterobjekt noch interessanter zu machen. In dieser Form steht die Pyramide dann eben nicht mehr auf dem größten Quadrat-Plateau, sondern auf den untersten vier Wänden des ehemaligen "Kellergeschosses", was ihrer optischen Wirkung keinerlei Abbruch tut - im Gegenteil!





      Da diese Pyramidenversion sich damit um eine oberirdische Etage nach unten erweitert hat, muss die Treppe nun natürlich auch länger werden und über zwei Etagen gehen - sie soll ja schließlich bis zum Boden reichen! In dieser Form hat die Pyramide übrigens eine Gesamthöhe von etwa 30cm.

      Und da die Pyramide kein Schlafzimmer, sondern ein Kletterobjekt sein soll, darf sie außer dem Haupteingang ruhig noch "Geheimeingänge" aufweisen: zwei unten an der Basis, und einer ganz oben auf der "Rückseite", von der Treppe aus betrachtet. Wegen letzterem ist übrigens, wenn man genau hinschaut, der oberste Etagen-"Würfel" etwas breiter und klobiger, als er normalerweise hätte sein müssen, wenn man die Etagenbreite nach oben hin gleichmäßig schrumpfen lässt; die Einstiegsöffnung sollte für einen Mittelhamster eben nicht zu klein werden.

      Geheimtür oben, gegenüber der Treppe:


      Geheimeingänge an den Seiten der Basis:


      Die Pyramide ist zerlegbar. Abgenommenes Dachgeschoss...


      ... und abgenommenes Mittelgeschoss:


      Damit der Hamster, wenn er durch die oberen Einstiege in die Pyramide eintritt, nicht einfach runterplumpst, sind innen einige Plattformen angebracht, die auch im Inneren für Kletterspaß sorgen und einem abenteuerlustigen Hamster das richtige "Lara Croft-Feeling" ^^ bieten.

      Der zweite Stock mit dem Haupteingang und der Plattform für den oberen Geheimausstieg:


      Der erste Stock mit zwei Kletter-Plattformen:


      Kriegen wir das wohl wieder richtig zusammen? Na klar, fehlt nur noch das "Dachgeschoss"!


      Nun das Ganze mal von unten.
      Das Dachgeschoss:


      Der zweite Stock mit Ausschnitt für die Treppe:


      Erster Stock mit Treppe und Plattformen (nicht dargestellt: der quadratische Rahmen, der die Wände des Erdgeschosses bildet, ist ebenfalls abnehmbar; die Treppe bleibt dabei zur Gänze mit der Ebene des ersten Stocks verbunden):


      Hier nochmal alles in der Unteransicht auf einen Blick:


      Wie schon für die anderen Pyramiden habe ich eine Art "Schnittmuster" für die benötigten Teile auf der Basis einer 60cm x 120cm großen Sperrholzplatte, wie sie in verschiedenen Baumärkten angeboten werden, erstellt. Es fehlen dabei die etwas komplizierteren Zuschnitte für die Wangen der Treppe; da orientiert man sich am besten an den konkreten Abmessungen des fast fertigen Objektes und darf sich von einigem Zurechtfeilen nicht abschrecken lassen. :whistling: Nicht eingezeichnet habe ich auch die Ausschnitte, die man zum Einsetzen der Treppe in die erste und zweite Ebene sowie in eine senkrechte Wand des ersten Stockwerkes einbringen muss. Die Treppe selbst ist aus Stücken einer Buchenholzleiste mit Querschnitt 20mm x 10mm zusammengeleimt.



      Edit: wenn man die Pyramide mit dem zusätzlichen Einstieg ganz oben ausstattet, entfällt eines der den grünen, 65mm x 70mm großen Wandstücke.

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    • soooo :D ein 3/4 Jahr ist vergangen... Nun ist es geschafft. :D


      Auf Höhe der Terras ist jeweils kein Holz so das er problemlos rein und raus kann. damit er vorne nicht raus kann sondern nur über die Leitern ist vorne Plexiglas mit Klettband befestigt. So kann ich es relativ einfach abmachen sollte etws mit ihm sein oder falls eine Leiter mal umfällt. Diese sind aber relativ gut fixiert. aaaaber wir kennen ja unsere Hamster. :D

      Falls Interesse besteht versuche ich gern noch genauer zu beschreiben wie ich das gemacht habe. Die Zeichnung unten passt relativ gut. Nur sind es weniger Ebenen und dafür durchgehend und mit Loch. So kann er nicht so leicht abstürzen. Zischen den Ebenen sind auch nur 20cm. Denke da kann kaum was passieren. :)

      Kowalski gefällts. :D
      Ganz liebe Grüße von
      :larifari:
      :love: & dem Knutschkugelteam :love:
      :hzwinker: Robbi Roborowski
      :hzwinker:
      &
      :reiten1: Capri :reiten1:

    • Doppelstock-Labyrinth

      Letzte Woche ist ein neues Labyrinth fertig und an die Auftraggeber übergeben worden. Jetzt werden - hoffentlich! - Bonnie und Lena in Hannover viel Freude damit haben.

      Natürlich baut das neue Labyrinth auf dem "Ur-Labyrinth" auf, das ich vor gut 2 Jahren für Coco gebaut habe (die Bauanleitung dazu siehe hier!).

      Die Vorgaben waren diesmal: etwas kleinere Grundfläche als beim Muster (100cm x 50cm statt 120cm x 60cm), gleiche Wandhöhe (15cm, lässt Überklettern zu), gleiche Größe des Grundrasters (10cm x 10cm), wodurch eine 10 x 5 -Rastereinteilung (anstelle 12 x 6 beim Muster) entsteht.

      Die entscheidende Neuerung: das Labyrinth sollte zweigeschossig werden, mit einem Abstand von ca. 5cm zwischen den Ebenen, damit sowohl Überkletten als auch (in begrenztem Maße) Hineingucken möglich bleibt, und natürlich auch für eine gute Luftzufuhr. Dabei sollte das Obergeschoss von der Grundfläche her kleiner als das Untergeschoss sein. Die Größe wurde so gewählt, dass das Untergeschoss auf allen Seiten um ein halbes Grundraster übersteht, auf diese Weise bleibt das Obergeschoss noch hinreichend groß, es hat eine 9 x 4 -Rastereinteilung.

      In den beiden Labyrinth-Ebenen sollte es, ähnlich wie beim Muster, ein größeres Zentralfeld geben.

      Eine wichtige Überlegung war, dass das Obergeschoss KEINE äußeren Wände haben soll, denn wenn man solche vorsehen würde, müssten sie schon unüberkletterbar hoch ausgeführt werden, da sonst beim Überklettern eine zu große Fallhöhe bis zum Boden des unteren Labyrinthes entstehen würde. Das Obergeschoss hat lediglich eine niedrige Umrandung bekommen, um die eingestellten Rasterwände einzufassen.

      Ein weiteres Problem war natürlich, wie der Aufstieg ins Obergeschoss am besten hinzubekommen ist. Die Wahl fiel auf eine platzsparende Wendeltreppe.

      Für den ganzen Aufbau wurden 5 Sperrholzplatten à 120cm x 60cm von 6mm Stärke verwendet. Das hat dann auch noch (fast) für die kleineren "Zugaben" (zentrale Wendeltreppe, Außentreppe, Häuschen mit Terrasse und Balkon) gereicht. :D

      In Cleos und Felix' Threads habe ich ja schon einige Fotos eingestellt. Hier mal alles zusammen:

      Gesamtansicht:


      Die beiden kurzen Stirnseiten haben jeweils einen Eingang, der etwas "klassischer" gehalten ist als die kreisrunden Ausschnitte in den inneren Teilungswänden:


      Die Wendeltreppe nach oben steht auf einer Grundplatte und ist nicht fest installiert, sondern wird einfach in das Mittelfeld hineingestellt; man kann es auch um 180° drehen und auf die linke Seite des INnenfeldes stellen, wenn man gleichzeitig das obere Labyrinth ebenfalls um 180° dreht:


      Das Oberteil steht auf vier kurzen Stelzen mit Einkerbungen unten, die genau auf die Kreuzungspunkte der Wände in der unteren Ebene passen:


      Oberteil mit "leerem" Innenhof:


      Dort hinein kann man diese Villa stellen, mit einer Art "Hochterrasse"...


      ... und einem Balkon:


      Hier sieht man die Austrittsöffnung für die Wendeltreppe, wenn man die Villa (hier mit abgenommenem Dach) in den Innenhof des Obergeschosses stellt. Setzt man das Haus alternativ um 180° verdreht hineinsetzt, liegt der Aufgang im Haus!


      Egal, wie herum man die Villa hineinstellt, es wird immer einer der seitlichen Eingänge des Innenhofes durch das Haus verdeckt; der andere bleibt als Zugang frei:


      Hier nochmal die Villa mit aufgesetztem Dach:


      Blöderweise sind mir ein paar Aufnahmen der zusätzlichen "Außentreppe", die man einigermaßen beliebig einsetzen kann, verloren gegangen. :depp:
      Diese Ansicht von unten ist übrig geblieben:


      In der Gesamtansicht oben sieht man das eingebaute Teil in der vorderen Ecke!

      Obwohl ich - wie man sich vielleicht denken kann - sehr gerne bastele, ist mir die Schmirgelei ein Greuel; und wegen der vielen Durchbrüche gibt es hier seeeehr viel zu schmirgeln... :( Deshalb hoffe ich sehr, demnächst nicht allzuviele Anfragen von Euch zu erhalten :biggrins: (vom Zeitproblem mal ganz abgesehen...)

      Betrachtet das Ganze aber gerne als Anregung! ;)

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    • Trennwand zwischen Sand und Streu

      Damit die Trennwand (oder auch ein Holzzaun etc.) nicht "wandert", braucht man nur ganz unten ein paar Hölzer anleimen (hier 10cm Dübel)
      Der schwere Sand (oder auch Streu reicht aus), der darauf zu liegen kommt, macht die Wand unverrückbar.
      Die hässliche Pappe liegt nur drunter, weil die Riffel noch trocknen

      Das geriffelte Rundholz, oben auf der Kante aufgeleimt, hilft den Pfötchen, besser Griff zu fassen. Besonders kleine Klettermuffel wissen das zu schätzen :)


      Überdachte Lochungen reizen zum Anlegen von Bunkern und Gängen
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Fehra, und Hybridin Dalia
      Weggefährte Gregg und Aislinn; Patenpuschel: Grisu

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!

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    • Ich nenn das Teil nur noch Brennklaus :rollweg:

      Die zweite Brücke hab ich heute fertig bekommen

      Und die ganzen 1,20m

      Die Puschel dürfen nachher mal testen, ob das drüberlaufen auch wirklich ohne schlechtwerden klappt ;P Bilder dazu wird es bestimmt geben.

      Viele Grüße
      Glöckchen
      Viele Grüße
      Glöckchen
    • Trinkflaschenhalter



      Material:

      6mm Rundholz in Buche 11 Stück a 15cm

      10 Dübel 8*40mm

      ½ Holzmundspatel

      Stabile Grundplatte z.B. 6,5mm Birkensperrholz 10*10cm

      Küchenrolle oder Klopapierrolle

      Alternativ:
      Grundplatte: Vier Lochsägenausschnitte mit ca. 7cm Durchmesser, am besten drei kleinere und einen größeren.

      Streuteile aus Buchenholz (gibt es im Bastelladen)


      Werkzeug:

      Kleine Handsäge oder Rosenschere

      Holzleim am besten Ponal wasserfest

      180iger Schleifpapier

      Alternativ noch: Spielzeuglack und 240/320iger Schleifpapier


      Anleitung:

      Rundstäbe zusägen/zuschneiden und Enden abschleifen, dann werden die Teile wie folgt zusammengeleimt:

      Die langen schwarzen Striche sind die Rundhölzer, die kleinen roten die Dübel




      Während die Teile trocknen können nach Wunsch Grundplatte und Streuteile bemalt werden, bei der Grundplatte aus Lochsägeausschnitten bitte die Bohrlöscher mit kleinen Rundholzresten zumachen, damit kein Hamsterfüßchen drin hängen bleibt, danach werden die vier Kreise zusammengeleimt:

      In etwa so:



      Jetzt wird es fummelig, denn die Stäbe müssen nun Stück für Stück weiter verleimt werden, dabei immer etwas schräg ansetzen, denn sie sollen am Ende einen Kreis bilden. Als Hilfsmittel einfach eine Küchen oder Klopapierrolle in die Mitte stellen, und drumherum bauen, die Rolle hat genau die richtigen Durchmesser für die Trinkflasche später. Zum Schluss die verbleibende Lücke mit dem Holzmundspatelstück unten schließen. Bemalte Sachen kurz mit feinem Schleifpapier abschleifen, dann kann der Flaschenhalter auf die Grundplatte geleimt werden. Noch nach Wunsch mit den Streuteilen verzieren und fertig !



      Viel Spaß beim Nachbasteln, bei Fragen einfach fragen ;)
      Glöckchen
      Viele Grüße
      Glöckchen
    • Hamsterauslauf

      Hallo zusammen!

      Ich habe mal ein paar Bilder gemacht, wie man einfach einen Hamsterauslauf bauen kann:
      4 gleich lange Bretter mit jeweils 2 gleich langen Schlitzen an den Enden, die Schlitze sind halb so lang wie das Brett breit.
      Die Bretter können dann einfach zusammengesteckt werden. Auf den Fotos ist das Prinzip einfach zu erkennen.

      Viele Grüße,
      Claudia
      Bilder
      • Auslauf.png

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    • Kletterturm für Auslauf

      Hallo,
      ich habe mich auch einmal am Basteln versucht. Herausgekommen ist ein Kletterturm für meinen Fai :hurra2: Das Holz ist 4mm Pappelsperrholz, ( habe ich mir im Baumarkt zuschneiden lassen) Dübel und Kork. Der Turm ist in zwei Ebenen unterteilt, sodass ich das Dach, bzw. die 2. Etage abnehmen kann. Bei dem Dach habe ich dazu kleine Holzstückchen darunter geklebt, bei der Etage habe ich ein Rundholz so außen hingeklebt, dass es ein bisschen überragt und so den oberen Teil hält.
      Auf das Dach habe ich Kork geklebt (passt optisch dann zum Laufrad :D ) und auf die Ebene die noch dazukommt, im Foto ist sie schon hingehalten, auch. Dort fehlt allerdings noch die äußere Dübelumrandung, die ist gerade noch in Arbeit. Ich hoffe das versteht man so alles.
      Bilder
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      Liebe Grüße,
      Mümmel03 mit Hybrid Boogie
      Campbell Luca, Dsungis Mümmel, Murphy und Fai im Herzen :herzhuepf:
    • Bauanleitung für einen Eigenbau im Stil einer Nagerhütte

      Bauanleitung für einen Eigenbau im Stil einer Nagerhütte


      Selbst bauen ist nicht schwer und mit jemandem, der einem hilft, kann es wirklich jeder.
      Hier versuche ich euch eine möglichst detailgenaue Anleitung für einen EB im Nagerhüttenstil zu geben, ihr braucht dafür auch kein Holz sägen, das macht der Baumarkt, Kostenpunkt sind etwa 70€.
      Lasst euch von dem vielen Text nicht abschrecken, das sind oft nur kleine Handgriffe, die einfach etwas kompliziert zu erklären sind, wenn man in der Praxis vor dem Material sitzt, erklärt sich vieles von selbst.

      Für einen EB mit den Maßen 100*50*50cm braucht ihr folgendes Material und Werkzeug:

      - Spanplatte in weiß, Stärke 16mm, diese kostet ca. 12€/m², hier wären es in Summe gut 20€. Am bestem im Baumarkt zusägen lassen, dann wird es gerade und sauber:

      Boden: 96,8cm*50cm

      Seiten: 48,4cm*50cm

      Rückwand: 96,8cm*46,8cm

      Deckel: 2x 100*10cm, 2x 30*10cm

      Streuschutz: 96,8cm*20cm

      (Wenn ihr andere Maße haben möchtet, dann gebt sie einfach kurz durch, ich rechne sie euch gerne kurz aus.)

      - Kantenumleimer weiß ca. 8m kostet 5-6€
      - Bügeleisen und Backpapier, ggf. altes Messer

      - Spanplattenschrauben/Holzschrauben 4,0*45mm ca. 50 Stück kosten etwa 4€
      - Akkuschrauber mit 5mm Bohrer

      - E-Profile 96,8cm je oben und unten für 4mm Scheiben (Seit es MP Terra nicht mehr gibt, kann ich hier nur ebay empfehlen…)

      - Aquariensilikon ca. 7€
      - Kartuschenhalter/Silikonpistole

      - Zwei 50cm lange Scheiben für die Schiebetüren, dazu bitte diesen Link lesen:
      hamstergehege.blogspot.de/2010…uren-und-streuschutz.html
      Kosten für Echtglas oder Plexiglas ca. 20-25€
      Die Scheiben können immer erst ganz zum Schluss ausgemessen werden, damit sie wirklich passen.

      - Volierendraht verzinkt ca. 85*35cm (zu finden in der Gartenabteilung, meistens nur in ganzen Rollen)
      Für Mittelhamster gehen 12*12mm Kästchen, ca. 7€
      Für Zwerghamster sind kleinere Kästchen nötig, da kostet die Rolle ca. 12€.

      - Tacker/“Schießtacker“ (also nicht den aus dem Büro^^) ggf. kleinen Hammer

      - Aluleiste 2,4m lang, ca. 2cm breit, kostet 3-4€

      - Kleine Handsäge und eine Feile

      - Holzleim, am besten Ponal wasserfest

      Wenn ihr alles zusammen habt kann es losgehen, zuerst schreibt ihr auf die Platten am besten drauf welches welches ist, dann kann nichts schief gehen.

      Wir fangen mit dem Deckel an, aus den vier Teilen bauen wir uns einen 100*50cm großen Rahmen, dazu die Teile wie folgt auf einem geraden Untergrund zusammen leimen und trocknen lassen:

      Nun müssen die Platten an den sichtbaren Stellen umleimt werden, dazu Kantenumleimer auf die Kante legen, Backpapier drüber (sonst habt ihr nachher Kleber am Eisen) und ohne Dampf auf Stufe 3 bügeln :)
      Der Umleimer ist meist 1mm zu breit, und steht daher ggf. ein wenig über, dies kann man einfach mit einem alten Messer abschneiden.

      Von dem Rahmen für den Deckel werden alle Kanten umleimt, an der Rückwand und am Streuschutz keine, am Boden eine Längsseite (dies wird nachher vorne!), und an den Seiten reicht jeweils eine der beiden kürzeren Seiten, auch dies wird nachher vorne.

      Jetzt gehts ans Bohren !

      Zeichnet die Bohrlöcher auf die Außenseiten der Platten wie folgt ein, immer 8mm vom Rand weg (16mm dicke Platten --> 8mm = Schraube in der Mitte):


      Tipp: Falsche Bohrlöcher lassen sich mit den Bröseln vom Bohren und Leim prima wieder füllen.

      Es geht wieder mit dem Deckel weiter, der Draht muss an der Innenseite des Rahmens festgetackert werden. Unser Steinzeittacker haut die Klammern manchmal nicht ganz ins Holz, hier einfach mit einem Hammer nachhhelfen.

      Über die Spitzen Drahtenden werden Aluleisten geklebt, dazu die Leiste mit einer kleinen Handsäge in die nötigen Längen sägen. Es reicht die Leiste ein Stückchen einzusägen, danach lässt sie sich einfach abknicken, die scharfen Enden bitte unbedingt abfeilen !

      Geklebt wird mit Aquariensilikon, hier könnt ihr die Sauerrei gut ausprobieren…
      Silikon auf die Leisten auftragen und gut auf den Deckel andrücken, am besten mit etwas beschweren, da der Draht selten flach anliegt und trocknen lassen.

      Endlich zusammenschrauben !

      Hierfür solltet ihr euch spätestens jemanden zum Festhalten suchen.
      Achtet darauf, dass alle Platten ein vorne und ein hinten haben !

      Begonnen wird mit einer Seite und dem Boden. Beides L-förmig auf die Kanten aufstellen, einer hält exakt so fest wie es nachher aussehen soll, und der andere fängt langsam an zusammen zu schrauben (Akkuschrauber etwa auf Stärke 4), zum versenken der Schaubenköpfe kann der Akkuschrauber etwas stärker eingestellt werden, aber trotzdem mit Gefühl ;)
      Weiter geht es mit der zweiten Seite auf die gleiche Weise.
      Nun stellt ihr das Konstrukt auf den Boden auf und setzt die Rückwand ein. Die sitzt oft sehr stramm, aber das ist schon okay, nur gut festhalten !
      Jetzt an beiden Seiten festschrauben, danach das ganze Ding auf den Kopf stellen, so dass ihr die Rückwand von unten am Boden festschrauben könnt.
      Ähnlich funktioniert es mit dem Streuschutz, das ganze wieder auf den Boden stellen, den Streuschutz einsetzen, gut festhalten, die beiden Seitenschrauben festschrauben. Für die Schrauben im Boden reicht hier jetzt ein auf die Seite kippen.
      Wenn auch diese fest sind, ein letztes Mal zurück auf den Boden drehen, und den Deckel festschrauben.

      An der ein oder andern Ecke etwas schief geworden und hier und da eine kleine Lücke ?
      Dann empfiehlt es sich diese mit Aquasilikon zu füllen, denn sonst kann dort Feuchtigkeit einziehen und das wäre nicht so gut.

      Jetzt kann die Fellnase fast schon einziehen, doch fehlen noch die Türen.
      Sägt die E-Profile mit einer kleinen Handsäge zurecht, wenn ihr es noch nicht getan habt, dann werden sie mit Aquasilikon auf den Streuschutz und an den Deckel geklebt.

      Achtung: Das höhere Teil nach oben an den Deckel, und das flachere nach unten auf den Streuschutz !

      Der Link wird jetzt wichtig, denn nach der Beschreibung dort müssen nun die Scheiben ausgemessen werden:
      hamstergehege.blogspot.de/2010…uren-und-streuschutz.html
      Messt unbedingt an mehreren Stellen, denn wir alle sind nicht perfekt und könnten etwas schief gebaut haben.

      Ich würde immer zu Echtglas raten, es kostet bei einem guten Glaser nicht mehr als Plexiglas aus dem Baumarkt, ist schwerer (Hamster und Türen aufmachen…) und zerkratzt nicht so schnell.

      Tipp für Plexiglas:
      Die Platten aus dem Baumarkt sind meistens 100cm lang und 50cm breit, die Scheiben meines 100cm EBs sind jeweils 50cm lang, das reicht vollkommen aus, sonst hat man auch zuviel Verschnitt.

      Tipp gegen Hamster und Türen aufmachen:
      An die Seiten ein kleines Alu L-Profil kleben (1m 70cent), dann passen auch keine Hamsterzähnchen mehr zwischen die Ritze.
      Achtung: Vordere und hintere Scheibe beachten !
      Ich habe es mal bei Xander fotographiert:

      Hintere Scheibe


      Vordere Scheibe


      So ich hoffe ich habe nichts vergessen, wenn doch oder noch etwas unklar ist, dann einfach fragen!
      Fragt auch ruhig den Menschen im Baumarkt ein Loch in den Bauch, die werden dafür bezahlt, haben meistens wirklich Ahnung und sind in der Regel auch nett und hilfsbereit.

      Viele Grüße
      Glöckchen
      Viele Grüße
      Glöckchen

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    • Hey,

      ich hätte da auch noch was für fleißige Bastelfans.

      Habe für meine Süßen einen Oldtimer-LKW mit Ladefläche gebaut.

      Wie man sehen kann, hat der LKW Sand geladen, der muss natürlich irgendwie vom LKW runter, da versucht sich Knox gerade dran ^^




      Knox macht sich aber auch als Fahrer nicht schlecht...




      Es hat rießig Spaß gemacht, den zu bauen und ich denke das der gute Knox auch seinen Spaß am klettern, buddeln und drunter verstecken hat :thumbup:





      Es gibt dazu ne super Anleitung im Internet. Ist eigentlich als Spielzeug für Kinder gedacht, aber wenn man alle Maße mindestens verdoppelt und ihn sonst etwas modifiziert um es Hamsterfreundlicher zu machen, ist es echt super. (der Link zu der Seite: sigtre.de/oldtimer-lkw.html )

      Man sollte allerdings auf jeden Fall darauf achten, dass er nicht beweglich ist, also dass die "Räder" fest sind. Sonst ist es ein super gefährliches "Spielzeug", da das Holz und auch der Sand jede Menge wiegen.

      Wenn ihr noch Fragen habt, immer her damit, versuche immer mal wieder reinzuschauen

      Dann Viel Spaß beim Nachbauen und ganz liebe Grüße

      Steffi mit Karlchen und Knox

      P.S.: Die Bilder kommen leider etwas klein raus, bin da noch nicht so der Profi, aber wenn man sie anklickt, wird man ja weitergeleitet und kann sie in Originalgröße anschauen.

      Und zum Größenvergleich: das Fliegengewicht Knox bringt um die 200g auf die Waage :whistling: , dementsprechend groß ist der LKW :D
      Liebe Grüße
      Steffi mit Maja

      R.I.P. Yoshi 08.11.15

      Sherlock, Holmes, Zorro, Karlchen, Knox und Grizzly für immer im Herzen :girlietempo:
    • Eine Etage mehr - die neue Pyramide für Julius!

      Vanille schrieb:

      Bin gespannt, ob diese Version noch zu toppen ist.
      Ja, ist sie! ;)

      Wir beginnen - abrakadabra - mit einer "Röntgenblick"-Ansicht der neuen Luxuspyramide... :biggrins: :biggrins: :biggrins:


      Hier die Einzelteile im Überblick. Ob wir das wohl wieder zusammenbekommen? :gruebel:


      Nun das Zusammenetzen als "Diashow": der Reihe nach werden die Ebenen aufeinandergesetzt:


      Um Julius' Auslauf ein bisschen aufzupeppen, sollte die neue Pyramide nicht bloß ein weiterer Nachbau der bisherigen Auslaufpyramide sein. Sie hat noch eine Ebene mehr, und bei genauem Hinsehen wird man vielleicht erkennen, dass die einzelnen Ebenen etwas weniger weit "pagodenartig" überstehen als bei den bisherigen Pyramiden. Oder andersherum betrachtet: die senkrechten Wände sind ein bisschen weiter nach außen gerückt. Durch beide Maßnahmen ist der Innenraum größer geworden, und insbesondere das Labyrinth im Erdgeschoss konnte deutlich komplizierter ausfallen (rechts oben die Rampe, die in den ersten Stock führt, in der Ansicht von unten):


      Und auch der verbliebene Innenraum in den oberen Etagen ist nun geräumiger und verlangt daher nach einem komplexen Innenleben. Dadurch wird das Bauwerk zu einem regelrechten "3D-Labyrinth", wozu auch eine Reihe von neuen "Nebeneingängen" in den verschiedenen Ebenen beitragen. Der Bau wirkt auf den Bildern vielleicht noch größer, als er wirklich ist; die Gesamthöhe beträgt etwa 40cm, die unterste Ebene hat 50cm Kantenlänge, jede obere Ebenen hat 10cm weniger als die nächstniedrigere:


      Im Inneren der Pyramide führen Rampen von einer Ebene zur nächsten:


      In der Mitte bleibt ein relativ geräumiger "Aufenthaltsraum", der mit Hanfmatte ausgelegt ist (mittlerweile habe ich da prophylaktisch eine Ecktoilette reingestellt):


      Sämtliche Innenausbauten sind fest mit dem Erdgeschoss-Labyrinth verbunden:


      Blick in den (optischen) "Haupteingang" (selbstverständlich befinden sind die tatsächlichen Haupteingänge aus Sicht der Fellnasen ganz unten in der Labyrinth :hgrins: ) :


      Natürlich steckt in dieser Pyramide deutlich mehr Material als in den bisherigen Modellen. Und auch deutlich mehr Arbeit, weshalb Entwicklung und Fertigstellung auch eine Weile gedauert haben... :sauer:
      Und was sagen professionelle Pyramidentester zum Ergebnis?

      Cleo: "Booooah, da klappt einem ja glatt die Kinnlade runter...!"


      Felix: "Jede Menge Platz zum Spurensichern!"


      Und nun der neue Eigentümer Julius: "Solide verarbeitet..." :hgrins:

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    • Buddelbox mit herausnehmbarer Scheibe für Mittelhamster

      Hallo Zusammen,

      Etwas später als gedacht (wo ist nur die Zeit hin :whistling: ) hier nun endlich die Anleitung für eine Box mit "herausnehmbarer" Scheibe.
      Wieso in " " ? Ich hab bis jetzt zwei dieser Boxen gebaut und bekomm die Scheiben bis jetzt nicht mehr raus :thumbsup: erklär aber gleich wie es richtig geht ;)



      Vorteile dieser Bauweise sind, dass man kein Aquariensilikon braucht und die Box ausbacken kann.

      Material und Werkzeug für die Box:

      6mm Sperrholz aus Pappel oder Birke:

      1x 30,1*15cm Boden
      1x 30,1*20cm Rückwand
      1x 30*13,5cm Deckel
      2x 20,6*15cm Seiten

      2mm Plexiglas 30*20cm

      Holzleisten 2*0,4cm (1,5*0,4 reichen auch):

      2x 30,1cm Gehrung links und rechts
      2x 20,0cm Gehrung einmal links, einmal rechts, oben gerade
      2x 19,4cm Gehrung einmal links, einmal rechts, oben gerade

      Erklärt sich mit Bild ganz leicht, ihr wollt nachher zwei solche Rahmen, mit einer Lücke dazwischen haben, die Scheibe wird dann da hinein geschoben:



      2 Dübel für die Halterung des Deckels, diese werden hinten angeklebt, vorne liegt der Deckel auf dem inneren Rahmen auf.

      1 ca. 5cm langer Rest einer Holzleiste z.B. Rundholz, das wird der Griff des Deckels.

      Die Box wird dann wie oben beschrieben zusammen gebaut, mit der Scheibe geht es dann so:

      Zunächst die Teile für den vorderen Rahmen vorne bündig ankleben, dass es so aussieht wie auf dem Bild oben.
      Danach die Teile für den zweiten Rahmen mit einem Anstand von 3mm dahinter kleben.
      Probiert, wenn es leicht angetrocknet ist ob die Scheibe passt, zieht sie aber umbedingt wieder heraus und erst wieder einsetzen wenn es ganz trocken ist !

      Ich hab das nämlich nicht getan bzw. sie zu früh eingesetzt und nun klebt sie fest :whistling: man bekommt sie vermutlich mit einem beherzten Ruck heraus, das habe ich mich noch nicht getraut.

      Viel Spaß beim nachbauen, wenn Fragen sind fragt ;)
      Viele Grüße
      Glöckchen

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    • Käpt'n Julius' Schlafschiff zum Selberbauen



      Nun hat unser lieber Julius schon lange seinen Job als Kapitän der "Queen Coco" angetreten, und noch immer keine Bastelanleitung! :nettnein: Jetzt wird's aber höchste Zeit!

      Ein Grund, dass es so lange gedauert hat:
      Wenn ich, wie sonst, einfach eine Art "Schnittmuster" vorgebe, kann man das Schiffchen praktisch nur so und nicht anders bauen. Bedingt durch die nicht rechtwinkligen, "schrägen" Zuschnitte im Bugberich ist eine Anpassung an eigene Vorstellungen nicht mehr so leicht durch ein paar Zentimeter mehr hier, paar Zentimeter weniger dort zu bewerkstelligen.

      Das habe ich selbst erlebt, und hätte mir im Nachhinein gewünscht, mich im Vorfeld doch etwas ausgiebiger mit der "Vorstudie" aus schnell zurechtgeschnippeltem Pappkarton beschäftigt zu haben. Stattdessen bin ich etwas vorschnell "ins Holz" gegangen, aber als ich dann die vier entscheidenden Zuschnitte (je 2 Bug- und Seitenteile) in der Hand hielt, schien mir das ungeheuer riesig für eine Hamsterwohnung zu sein; sollte schließlich kein hochseetaugliches Boot werden... :whistling:

      Also kurzerhand die Bugteile eingekürzt, die Seitenteile aus Gründen der Proportion auch. Dann habe ich der Einfachheit halber noch auf die V-Stellung der Seitenteile verzichtet, weil sehr viele Schiffe auch bloß gerade aufragende Seitenwände haben, musste infolgedessen aber den Übergang zum Bugteil anders ausführen und dabei nochmal etwas kürzen. Das fertige Ergebnis ist nun zwar keineswegs zu klein geraten, aber Julius ist ja doch ein recht großer Hamster, und geringfügig mehr Platz zum Wohnen wäre nicht unbedingt verkehrt gewesen.

      Zudem kann es in der Praxis wünschenswert sein, speziell die Höhe des Schiffskörpers den Bedürfnissen leicht anpassen zu können, je nachdem, ob das Boot in einem eher flach oder hoch eingestreuten Bereich stehen soll. Erfreulicherweise brauchen wir keine richtige "Wannenform" nachzubilden, weil der Teil unterhalb der Einstreu-"Wasserlinie" nicht sichtbar ist und einfach auf dem Gehegeboden steht; bei sehr hoher Einstreu kann man natürlich auch einen Holzblock a.ä. unterlegen.

      Ziel ist es also, die Bauanleitung so zu gestalten, dass Anpassungen an eigene Vorstellungen einigermaßen leicht machbar sind. Dafür ist es am Sinnvollsten, beim Bug anzufangen, weil darauf einige andere Maße aufbauen. Die Originalmaße von Julius' Kogge schreibe ich selbstverständlich dazu. Erstaunlicherweise sind keine Winkelangaben nötig, und das Thema "Winkel" wird lediglich im Zusammenhang mit den Vorüberlegungen zu den sog. "Gehrungen" für den Übergang Bug-Seitenwände kurz auftauchen.

      Als Material habe ich 6mm starkes Buchensperrholz gewählt, das in einigen Baumarktketten - jedoch nicht unbedingt von allen Filialen - in Form von recht preiswerten Platten der Größe 120cm x 60cm angeboten wird. Das gleiche gibt es auch in Pappel (deutlich leichter, heller, weniger gemasert) oder Birke (auch ziemlich hell), auch Kiefer. Für nagefreudige Zeitgenossen würde ich das harte Buchenholz empfehlen, das auch recht wertig aussieht (was natürlich Ansichtssache ist). Leichter zu bearbeiten ist Pappel, mit Birke habe ich keine Erfahrungen, und Kiefer mag ich nicht, aber Nadelhölzer soll man ja sowieso nicht nehmen wg. Harz! Wenn es diese Fertigplatten nicht in der genannten Größe gibt, muss man sich eine Platte in der Zuschnittabteilung zurechtschneiden lassen. Für Julius Schiff habe ich ausschließlich Reststücke verwendet, und da ich aus den genannten Gründen eben kein "Schnittmuster" vorgeben und einige Freiheit bei der Dimensionierung lassen will, kann man den genauen Bedarf schlecht abschätzen; eine Platte der genannten Größe reicht aber allemal dicke aus! Etwas Glück muss man dabei leider haben, denn nicht selten stehen im Baumarkt nur noch total verzogene, krumme und völlig unbrauchbare Platten im Regal... X( Je gerader und unverzogener, desto besser!

      Für unser Schiffchen brauchen wir einige nicht rechtwinklige Zuschnitte, und da fängt das Problem schon an: es mag rühmliche Ausnahmen geben, aber in den allermeisten Baumärkten wird man nur rechtwinklige Zuschnitte, noch dazu mit Mindestmaßen ab 10cm (oder gar erst ab 15cm) in Auftrag geben können. Also: selber machen! Mit einer Stichsäge kann man ziemlich gerade Schnitte hinkriegen, wenn man die zu sägende Platte auf einer festen Unterlage (im Idealfall einer Werkbank) festspannt und dabei eine geeignete Führungsschiene (z.B. Alu-Winkelleiste) als Anschlagkante mit einspannt. Dafür an besten genug Zeit lassen und exakt ausmessen, die Schiene muss genau im richtigen Abstand parallel zur Schnittlinie liegen (bei meinem alten B&D-Schätzchen sind das exakt 3cm, aber dieses Maß ist sicher bei jeder Stichsäge anders und hängt von der Breite des "Auflageschlittens" ab, auf dem die Säge über das Material gleitet. Hinterher kann der Schnitt mit der Raspel nötigenfalls begradigt werden; dazu am besten die Raspel längs auf der Schnittkante auflegen und immer wieder in voller Länge drüber ziehen, so kriegt man am besten eine schnurgerade Kante (meine Raspel hat keinen Griff, der stört nur, wenn man die Raspel auf diese Art verwendet; Arbeitshandschuhe sind dann aber angebracht! ;) ).

      Wir brauchen also als Werkzeug:
      - eine Stichsäge mit Sägeblatt für Holz oder Allzweck, nicht zu grob!
      - eine (Profil-)Schiene als Anschlag für die Stichsäge;
      - einen Lochsägekranz 65mm, 68mm oder 70mm (für Akkubohrer/Bohrmaschine) zum Aussägen der "Luken";
      - Schraubzwingen zum Festspannen;
      - eine relativ grobe Raspel zum Begradigen der Schnittkanten und evtl. für die Gehrungen;
      - ich benutze auch immer gerne eine Metall-Feile, die für feinere Feilarbeiten an Holz geeignet ist;
      - Schleifpapier;
      - Holzleim.

      Ohne gewisse Vorbetrachtungen kommen wir leider nicht aus, bevor es so richtig losgehen kann!
      Einige Skizzen (Erklärungen dazu im Text):


      Die beiden Bugseiten lassen wir der Einfachheit halber in einem 90°-Winkel aufeinandertreffen. Skizze (a) und Foto (1) zeigen, dass dies eine asymmetrische Konstruktion ist, bei der (bei 6mm dicken Sperrholz) die eine Bugseite 6mm länger sein muss als die andere; man erspart sich damit schonmal die Gehrungen an dieser Stelle! Wenn das Schiff von der Seite eine typische, oben spitz vorragende Bugform bekommen soll, dürfen die beiden Bugseitenteile keine Rechteckform haben, sondern müssen Parallelogramme mit "schrägen", aber parallel verlaufenden Seiten sein. Winkelangaben sind unnötig, man geht einfach von einem Rechteck der Höhe A und der gewünschten Beite D aus und "verschiebt" dann die untere Kante einfach um die Strecke d; je "schnittiger" der Bug werden soll, umso größer sollte die Länge d sein. Die Breite D wird so gewählt, dass sich ein für das Schiff insgesamt die gewünschte (Innen-)Breite ergibt, zuzüglich der Materialstärke 6mm (wg. Übergang zum Seitenteil, wird weiter unten erklärt!); dann nochmal für eine der beiden Bugseitenteile 6mm dazugeben (asymmetrische Bugspitze, s.o.)!

      Foto (1): Bugseitenteil


      Bei Julius' Schiff war eigentlich eine Innenbreite B=15cm angedacht; tatsächlich ist dann B=14,7cm geworden, und somit nach Pythagoras :klugscheiss: D=(14,7cm/1,4)+0,6cm=11cm (und für das andere Bugteil D=11,6cm)! Ferner ist A=18cm und d=3cm, damit wird L=18,25cm. Das Foto ist recht aussagekräftig, aber perspektivisch verzerrt; die mit gleichen Buchstaben bezeichneten Seiten sind jeweils tatsächlich genau gleich lang und verlaufen parallel!

      Foto (2): Bug von vorne


      Wichtig zum Verständnis: In Foto (2) ist auf der linken, abgewandten Bugseite gut zu erkennen, dass die Bugseiten nicht senkrecht, sondern deutlich schräg stehen, so dass das Maß A der Bugseitenzuschnitte größer ist als die exakt vertikal gemessene Höhe H der Schiffsseitenteile. Ist das Bugteil erst einmal fertiggestellt, kann man die Höhe H an einem senkecht gehaltenen Zollstock ablesen und dann erst die Seitenteile des Schiffskörpers entsprechend zuschneiden. Bei Julius' Schiffchen beträgt die am fertigen Bugteil senkrecht gemessene Höhe H=17,6cm.

      Über den "schrägen" Winkel der Verbindungskante zum Bugteil braucht man sich dabei keine Gedanken zu machen; die Kantenlänge L muss ja auf den beiden aufeinander treffenden Bauteilen gleich sein, und lässt sich einfach am bereits fertigen Bugteil abgelesen. Die dort anschließende Seitenwand hat die Höhe H (auf dem Sperrholz eine Linie im Abstand H zum Rand einzeichnen), und dann die "schräge" Schnittlinie der Länge L so konstruieren, dass der eine Endpunkte genau auf dem Rand und der andere genau auf der gezeichneten Linie zu liegen kommt. Die zweite "schräge" Linie exakt parallel dazu im Abstand D (bzw. bei der zweiten Bugseite im Abstand D+6mm) einzeichnen.

      Hinweis: wer die Gehrung (wird weiter unten erklärt) mit der Stichsäge anbringen will, muss das beim Sägen der Kante L jetzt berücksichtigen!

      In Skizze (b) ist eine mögliche, etwas einfachere Alternative abgebildet (bei Julius' Kogge NICHT umgesetzt):
      Wenn die Bugseiten einfach rechtwinklig zugeschnitten werden, entsteht ein Bug, dessen Vorderkante senkrecht verläuft. Wie ein Haus mit spitzem Dach, das auf dem Rücken liegt. Abgesehen davon, dass es Schiffskörper mit senkrechtem Bugprofil durchaus gibt, kann man optional die spitze Vorderkante gerade feilen und einen dreieckigen Zuschnitt davor kleben, um eine schnittigere Bootsspitze zu erhalten.

      (Ende Teil 1)
    • Käpt'n Julius' Schlafschiff zum Selberbauen (Teil 2)

      Foto (3): Vorderdeck


      Die Bugwände sind an der Oberseite mit dem passend zurechtgeschnittenen "Vorderdeck" verleimt, s. Foto (3). Dieses ist etwa 2cm unterhalb der Oberkante der Bugwände angebracht. Im Foto ist nur die Breite B des Oberdecks angegeben (bei Julius' Schiff: B=14,7cm), die anderen Kantenlängen werden direkt am Bug abgemessen und müssen - wegen der schräg stenden Bugwände - nach unten schräg gefeilt werden (Gehrung).

      Zum tiefer liegenden Hauptdeck hin wird später noch eine senkrechte Blende eingeklebt, die hier gut zu sehen ist. Zwischen der Blende und den Leisten, auf denen das Hauptdeck aufliegt, müssen etwas mehr als 6mm Platz sein, um das Hauptdeck ein wenig unterschieben zu können. Alternativ könnte man beide Teile des Bugdecks aber auch mit dem übrigen Deck zu einer Einheit zusammenleimen, so dass es als Ganzes abgenommen werden kann. Das Vorderdeck ist etwa 2cm länger als die Bugseiten an dieser Stelle und hat eine fünfeckige Form, so dass später die Schiffsseitenwände angeklebt werden können (dies erleichtert die Montage der Seitenwände).

      Foto (4): Seitenwand


      Die beiden Seitenwände haben gemäß Foto (4) vorne und hinten je eine "schräge" Kante (L und M). Dass die vordere Höhe des Zuschnitts (H) etwa 1cm niedriger als die hintere Höhe (K) ist, ist kein unbedingtes Muss. Auf diese Weise kommt das "Achterdeck" ein wenig höher zu liegen, und der Einstieg in den Wohnbereich (vom Hauptdeck aus unter das Achterdeck) wird etwas komfortabler (man kann aber genausogut das mittlere Oberdeck etwas tiefer legen).

      Die Länge L der schrägstehenden, vorderen Kante der Seitenwand entspricht der Länge L der hinteren Kante des Bugteils; diese lesen wir ab, ebenso wie die senkrechte Höhe H, und die Strecke a ergibt sich dann von selbst. Für b so etwa 1cm-2cm ansetzen, das ist nicht entscheidend; die Länge M der hinteren, leicht schrägstehenden Kante wird ebenfalls einfach abgelesen und gibt die Seitenlänge des rechteckigen Zuschnitts für die Heckplatte vor.

      Die Länge X (Unterkante Schiffsseitenwand) kann man ziemlich beliebig ansetzen; bei Julius' Schiff beträgt sie 25 cm. Der Ausschnitt in der Mitte der oberen Kante kann natürlich auch nach belieben vorgenommen oder auch weggelassen werden; er soll das Schiff authentischer wirken lassen.

      Bevor nun der Bug mit den beiden Seitenteilen an den jeweiligen Kanten L verleimt werden kann, müssen wir uns einige Gedanken zum Thema "Gehrung" machen. Würden wir versuchen, die Teile so, wie sie sind, zu verleimen, hätte man nach außen hin eine deutliche Kerbe an der Verbindungsstelle. Um das zu vermeiden, müssen die Sägekanten nach innen "schräg" verlaufen - das ist die Gehrung! Üblicherweise würde man die gesamte notwendige Abschrägung zur Hälfte auf BEIDE zu verleimenden Kanten aufteilen, weil dadurch die Breite der Klebefläche auf beiden Seiten gleich ist, s. Skizze (c). So habe ich es auch bei Julius' Schiff gemacht. Nötig ist das aber nicht, wie Skizze (e) zeigt: dabei wird die Klebekante nur am Bugteil mit einer Gehrung versehen, und die Seitenwände werden innen passgenau angesetzt, so dass die breitere Klebekante des Bugteils außen vorsteht und später abgefeilt werden kann; am Ende wird der Übergang schön mit Schmirgelpaper verschliffen. Bei den zuvor angestellten Überlegungen zu den Abmessungen der Bugteile habe ich das Verfahren gemäß Skizze (e) berücksichtigt!

      Wie stellen wir aber nun die Gehrung her? Im allgemeinen können Stichsägen für Gehrungsschnitte "gekippt" eingestellt werden. Hier würde man einen Anstellwinkel von 45° benötigen - was man natürlich schon beim Zuschneiden der Bugteile berücksichtigen muss (s.o.)! Doch selbst mit Anschlagkante braucht man sicher ein bisschen Übung für einen geraden Schnitt. Ich bin auch ein bisschen skeptisch, ob der Gehrungswinkel wirklich über die ganze Schnittlänge exakt gleich bleibt, weil sich das Sägeblatt einer Stichsäge ja auch gerne mal ein bisschen zur Seite biegt, und habe daher alles ganz normal "gerade" zugesägt und für die Gehrung gänzlich auf die Methode "Feilen" vertraut. Die benötigte Abschrägung muss mit der Raspel beherzt, aber doch möglichst gleichmäßig gefeilt werden. Am Ende ist Feinarbeit beim Begradigen angesagt!

      Foto (5): Gehrungen


      Wer im Schreinerhandwerk zuhause ist, liest diesen Abschnitt jetzt vielleicht besser nicht... :rotwerd: Es ist keinesfalls leicht, eine Schräge in exakt dem richtigen Winkel über die ganze Länge der Klebekante mit der Feile hinzubekommen. Ein guter Trick ist, etwas zuviel des Guten zu tun, also die Kante ein wenig stärker abzuschrägen als erforderlich! Skizze (d) - die auch für die hier geschilderte Methode (e) gilt - zeigt, wie das gemeint ist: außen (also an der Sichtseite!) stoßen Bug- und Seitenteil ohne Kerbe aneinander - das will man ja erreichen, und die durch den zu großen Gehrungswinkel entstehende Kerbe zeigt nach innen, wo man es nicht sieht. Siehe auch Foto (5). Wenn der Kleber trocken ist, klebt man zur Stabilisierung einfach von innen noch Holzdübel davor, wie man in Foto (3) sehen kann! (Dort sieht man nebenbei auch, dass ein paar Dübel als Leiter von innen unterhalb der großen runden "Ladeluke" - die man auf dem Bild nicht sehen kann - aufgeleimt sind. ;) )

      Beim Verleimen der Seitenwände mit dem Bugteil kommt es darauf an, dass man so exakt gearbeitet hat, dass die Seitenwände wirklich senkrecht, parallel zueinander und symmetrisch zur Mittelachse des Schiffskörpers stehen. Am besten versucht man, das ganze Gebilde so hinzustellen und seitlich abzustützen (Bücher etc.), dass nichts umkippen kann, während der Leim anzieht. Da ist ein bisschen Improvisationstalent gefragt... :D

      Ab hier wird es einfacher! Wer bis hierhin gekommen ist, dürfte mit dem Rest keinerlei Probleme haben, daher reicht ab jetzt die Kurzfassung, unterstützt durch Bilder! ;)

      Foto (6): Heck


      Als nächstes sollte auf jeden Fall die Heckwand den Schiffskörper vervollständigen. Diese sollte ein einfaches Rechteck der Breite B und Höhe M sein; beide Maße am bisher fertiggestellten Schiffskörper ablesen! Ob man den kreisrunden Ausschnitt mit dem Lochsägekranz vor dem Verleimen anbringt oder erst hinterher, ist genau wie bei dem Loch in der Bugwand eigentlich egal; macht man es vorher, kann man allerdings die Sägekanten besser mit Schmirgelpapier nachbearbeiten. Das dreieckige, schmale "Ruder" wird erst zum Schluss aufgeklebt, ebenso die rund um das Schiff laufende Zierleiste aus dünnem Rundholz (die man natürlich auch weglassen kann).

      Im Inneren wird unten eine passend angefertigte Zwischenwand mit Tür eingeleimt, schon haben wir die Zweiraumwohnung! Die Zwischenwand ist in den Bildern (3) und (5) am Rand zu sehen. Die Höhe der Zwischenwand markiert gleichzeitig die Linie, auf der die innen angebrachten Leisten zu verkleben sind, die als Auflage für das Hauptdeck gedacht sind. Bei Julius' Schiff befindet sich die Unterkante des Hauptdeck 12 cm über dem unteren Ende des Schiffskörpers. Das Deck geht nicht bis zum Heck durch, sondern es verbleibt ein Freiraum von etwa 8cm, damit -direkt unter dem höher gelegenen Achterdeck - der Einstieg zur "Kapitänskajüte" unten im Schiffskörper möglich ist. Dabei darauf achten, dass der Einstieg nicht zu niedrig gerät, aber auch genug "Kopffreiheit" im Wohnbereich bleibt. Das Schiff ist unten offen, hat also keine Bodenplatte und steht beispielsweise auf einem Stück Hanfmatte.

      Ein wichtiger Punkt ist noch, dass das Hauptdeck nach vorne zum Bug hin nur sehr wenig (1mm) unter die senkrechte Blende vorragt, sonst gibt's evtl. Schwierigkeiten mit dem abnehmbaren Teil, wenn nach hinten nicht genug Platz zum Herausziehen bleibt.

      (Ende Teil 2)
    • Käpt'n Julius' Schlafschiff zum Selberbauen (Teil 3)

      Foto (7): abnehmbares Haupt- und Achterdeck:


      Foto (8): Schiffskörper und abnehmbares Deck:


      Auf den Fotos (7) und (8) sieht man, dass der abnehmbare Teil nicht nur das Haupt- und das höher gelegene Achterdeck umfasst, sondern auch noch eine kleine Plattform im Heck als Zwischenetage zum Hinunterklettern in den Wohnbereich. Von dieser Zwischenetage aus kann ebenso bequem aus der "Heckluke" herausgeklettert werden. Die drei Ebenen sind durch zwei vertikale Leisten miteinander verbunden, deren Form am besten auf Foto (6) zu sehen ist. In der Ausführung gibt es aber sicherlich viele alternative Möglichkeiten. Mir schien es sinnvoll, dass auch die Zwischenetage mit herausgenommen werden kann, da darunter ansonsten eine Versteckmöglichkeit ist, aus der man schlimmstenfalls einen kranken Hamster schlecht herausbekommen würde.

      Bei der Ausgestaltung des Achterdecks kann man natürlich seiner Fantasie freien Raum lassen, dasselbe gilt für das Vorderdeck. Die Fotos dürften für sich sprechen und dienen nur als Anregung.

      Auf das Oberdeck gehört natürlich noch ein Mast (Rundholz), den ich mit einer Schraube befestigt und nicht geklebt habe. Mit einer kleinen Öse und einem kleinen Haken ist die Segelstange daran befestigt. Auch hier gibt es jede Menge Spielraum für eigene Ideen; mit etwas Stoff von einem alten T-Shirt habe ich ein gerefftes Segel imitiert. Vielleicht bekommt ja jemand sogar ein Schiffchen mit geblähtem Segel hin. Bin sehr gespannt... :biggrins:

      Foto (9): "Krähennest"


      Des weiteren habe ich noch einen Ausguck ("Krähennest") auf den Mast geschraubt. Die "Leitern" auf beiden Seiten habe ich nur am Ausguck festgeklebt, so dass die gesamte Konstruktion abnehmbar ist; auf Deck gibt es für die Streben nur Vertiefungen für die Streben, die dort aber nicht verleimt sind. Bei den Leitern sollte man die Abstände entweder so eng machen, dass der Hamster seinen Kopf nicht durchstecken (und ggf. nicht mehr rausziehen!) kann, oder so weit, dass er unmöglich steckenbleiben kann.

      Julius war zwar sehr vorsichtig und überhaupt nicht waghalsig beim Klettern, aber voll aufgerichtet könnte er das Deckelgitter von seinem Gehege erreichen; allein aus diesem Grund habe ich dieses Teil inzwischen sicherheitshalber wieder demontiert.

      Foto (10): Die eingerichtete Kapitänskajüte


      (Anm: die Ecktoilette ist die große Variante, die Rodipet - glaube ich - leider nicht mehr im Programm hat; Julius ist ja auch ein großer Hamster... ;) )

      Und hier nochmal das Schiff im Ganzen ohne die Leitern und den Ausguck auf dem Mast, sowie mit Käpt'n Julius an Bord:


      So, jetzt bin ich aber sehr auf die Nachbauten und hoffentlich viele kreative Ideen gespannt... :hzwinker:
      Ahoi! :hutwink:
    • Super einfaches 2,5-Kammernhaus - Ohne Bohren/sägen etc.

      Hallo ihr Lieben,

      immer wenn eine Neuerung oder der Einzug einer neuen Nase ansteht, habe ich ein Problem -> Werkzeug!
      Ich habe nämlich keins. :thumbdown:

      Es gibt ja hier im Thread eine Anleitung für ein einfaches Zweikammernhaus.
      Ganz nach dieser Art dachte ich mir, muss es doch auch möglich sein ein Dreikammernhaus zu bauen.

      Und hier ist es:



      Ich lasse die einzelnen Stücke immer im Bau- oder Holzmarkt direkt zuschneiden.
      Daher muss ich drauf achten, dass mindestens eine Seite >10cm ist, da die das sonst nicht machen.
      So kommt es, dass mein Häuschen 15cm hoch ist.

      Man benötigt also:

      20x15 cm (linke Seite)
      23x15 cm (untere Seite)
      11x15 cm (Eingang Teil 1)
      13x15 cm (rechte Seite)
      14x15 cm (Eingang Teil 2)
      6,5x15 cm (jeweils innen) = 2mal
      20,5x23 cm (Dach) --> 20,x cm je nachdem wie dick das Holz ist. Meins war 0,5cm.

      Dann einfach alles zusammenkleben, Dübel in die Ecken vom Dach und fertig ist das Häuschen :thumbup:

      Und das tolle -> Es hat ein kleines Vordach :thumbsup:


      Ich hoffe es gefällt euch und ist euch behilflich!
      Viel Spaß beim Basteln ^^
      Viele liebe Grüße,

      Jacy mit Frida :hamsterknuddeln:

      :love: Femi und Fruna immer im Herzen

    • Gesicherter Ausstieg

      Nachdem mein Käfig nun einem Terra gewichen ist, habe ich den gesicherten Ausstieg umgebaut.

      Für den Käfig war die Konstruktion ja mit 2 Stützen am Törchen befestigt:


      Am Terra sieht das Ganze jetzt so aus:


      Zusätzlich zu der stützenden Säule dient die Terraschiene als Halterung, wozu ich diese Konstruktion gebastelt habe:

      Das Rundhölzchen fügt sich in die Schiene des Terras ein und wurde von mir nach der Anpassung an das Ausstiegshäuschen geleimt:

      Hier auf beiden Bildern noch lose zur Anpassung


      Und hier dann festgeklebt. Bei einem Neubau hätte das natürlich fest zur Bodenplatte dazugehört.

      (hier sind noch die 2 Stelzen dran, die durch ein dickes Rundholz ersetzt wurden)

      Der Übergang - von Innen gesehen - da erkennt man auch gut den Plexiausschnitt, der den Bereich über dem Ausstiegshäuschen sichert. Auch er ist oben und unten einfach in die Teraschiene eingesteckt. Habe extra bloß 2 mm Plexi-Stärke gewählt, damit man das problemlos einbiegen kann.

      Von der Seite her wird ja die Terrascheibe abschließend daran geschoben.

      Die Ausstiegsleiter kann mit einem Griff aus der Verankerung gehoben werden. Das Ausstegshäuschen lässt sich dann ebenfalls einfach von der Schiene abheben und wieder draufsetzen. Hält gut und war mit einfachen Mitteln leicht herzustellen.

      Sollte ich das Ganze mal völlig neu bauen, kommt natürlich eine entsprechend längere Rampe daran, dazu war ich jetzt zu faul :P und einfach nur froh, den alten Ausstieg noch angepasst zu kriegen :wolkesieben:


      Edit: Einen neuen, maßgeschneiderten Plexiglasauschnitt habe ich bei "Knastladen.de" Ordern können. Hatte über den angebotenen Kontakt auf der Homepage danach gefragt und brauchte nur die genauen Maße und die gewünschte Stärke anzugeben.
      Für meinen Ausschnitt in 4 mm Stärke habe ich 5 € bezahlt - versandkostenfrei.
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Fehra, und Hybridin Dalia
      Weggefährte Gregg und Aislinn; Patenpuschel: Grisu

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!

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    • Stelzenfreie Anbringung von einfach abzuhebenden Ebenen

      Nach dem Vorbild von Caterinas @caterina Konstruktionen habe ich mich jetzt auch mal daranbegeben und ein stelzenfreies Gehege geschaffen.

      caterina schrieb:

      In dem einen Gehege steht das Sandbad (50x40) seit ca. 2009 auf Aluleisten (ca. 1,5cm Breite denke ich) und die halten immer noch bombenfest!
      Ich habe an anderer Stelle bei einer Userin gesehen, dass sie zu dem Zweck einfache Buchenholzleisten angekittet hat und dachte, damit versuche ich es auch mal.

      Nach monatelangem Anlauf (die erste Planung stand schon vor 1,5 Jahren :rotwerd: ) war ich erstaunt, wie einfach das doch im Grunde klappte. Und tasächlich hält :D

      So entstand dann dieses Werk aus Buchenholzleisten angekittet mit transparentem Aquariensilikon:


      Mann sollte vorher schon genau anzeichnen, wohin die Leisten sollen, denn kaum hat man sie angepappt, halten sie schon ziemlich gut und
      bereits nach 2 Stunden hielten die Leisten einem Probedruck absolut stand.

      Schmierreste des AquaSilikons bekommt man mit einer Rasierklinge gut abgewischt.

      Das Silikon (in transparent oder schwarz erhältlich) bekommt man im Baumarkt oder bei Aquarienanbietern. Speziell im Baumarkt sollte man aber unbedingt darauf achten, dass man das unbedenkliche Aquarien-Silikon erwischt, um die Gesundheit der Nagerchen zu schonen. Die Flasche wird in eine entsprechende Silikonpistole/Kartuschenpresse gesteckt und schon kann es losgehen.

      Ich hatte eine Riesentube besorgt, die nur mit Spritzaufsatz zu bedienen ist. Inzwischen weiß ich, dass es das auch in kleinen handlichen Tuben gibt:
      Transparentes Aquariensilikon 80 ml Tube


      Beim Kleben selbst schmiert man erst die Kante dünn ein, die dann an die Scheibe gepappt wird.
      Dann zieht man noch eine Naht über dem Holz - und eine darunter ... und streicht das einfach mit dem Finger (gibt auch Plättchen) soweit wieder weg, dass eine ganz dünne Naht bleibt. Benutzt man Aluleisten, reicht es, die einfach einzustreichen und fertig, soviel ich gehört (gelesen) habe.
      Edit: Für mein 2. Gehege habe ich die Leisten nur dünn eingestrichen und keine weiteren Nähte gezogen - hält wie bei den Aluleisten problemlos. Echt Teufelszeug :thumbsup:

      Ob das Anbringen auch auf Plexiglas möglich wäre, weiß ich nicht. Austzug aus einem anderen Thread:

      Amelia schrieb:

      Hallo @liloba
      Also, auf angeschliffener Oberfläche hält es ganz gut, lässt sich aber
      mit Kraft auf der vorderen Leistenseite wegdrücken. Da bei mir aber nur 1
      von 3 Seiten aus Plexiglas besteht, werde ich es wohl doch so machen
      und unter die Leiste noch 2-3 Dreiecke kleben, um die Hebelwirkung zu
      vermindern. Wenn aber alle Seiten aus Plexiglas wären, würde ich mich
      nicht trauen, ein schweres Sandbad auf die Leisten zu stellen.


      Zum Plexiglaskleber hab ich keine Antwort bekommen, ob der Gehegetauglich wäre.


      Die linke Seitenebene:

      Sie hat zum Stützen der mittleren Box noch eine Leiste am Boden angeklebt (mit Holzleim)

      Die rechte Seitenebene:

      Auch hier noch eine stützende Leiste für die mittlere Box angebracht

      Komplett mit aufliegender Mitte:


      Holz auf Holz - die dunklere Buchenholzleiste, darauf die Pappelholzebene:


      Die einzelnen Ebenen/Boxen sind kinderleicht abhebbar, so dass man nicht nur prima einrichten kann, ohne dass die Stelzen einem Grenzen setzen, sondern es lässt sich immer mal mit ein paar Griffen so abbauen, dass man unter den ansonsten schlecht zugänglichen Ebenen nach dem Rechten schauen kann, auch wenn man bis zur Kante hoch eingestreut hat :thumbsup:

      Eingerichteter Gesamteindruck - Terragröße 110x60x60 / 30 cm Streuschutzkante:


      Terra links:


      Terra rechts:


      Mehr unter: Gehegevorstellung - stelzenfreies Nagerterra
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    • Einfacher Tunnelbau:

      Rundhölzer auf Wunschlänge zurechtsägen - in dem Fall hier sind es 20 cm:


      Utensil aussuchen, das dem Wunschdurchmesser entspricht:




      Rundholz für Rundholz anleimen - dazwischen gut antrockenne lassen und solange mit Gummiringen fixieren

      Fertig :)


      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Fehra, und Hybridin Dalia
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    • Gedübelte Hutzel-Rundhütten in Zwergengröße:




      Die Packbandrolle war die ideale Stütze beim Trocknen

      Die Matte ist einfach pi mal Daumen rechteckig ausgeschnitten - und dann etwas nachgerundet beigeschnitten. Die Naht ist hinten mit Holzleimverklebt.

      Damit das Dach nicht abrutscht, habe ich es hinten punktuell an das Holz geleimt. So kann man es zum Kontrollieren noch hochklappen.

      Das etwas schiefe macht gerade den Charme aus, finde ich :love:


      Variante mit Strohdach:
      Das Dach ist von einem Rodipet-Grasnest abgetrennt, da ich die Kugel ohne Dach verwenden wollte. Was lag da näher, als ihm ein neues
      Unterteil zukommen zu lassen :pfeifen: :D :



      Von hinten ist das Stroh beigeschnitten, damit ich es näher an die Wand schieben kann. Auch wieder hinten punktuell angeleimt:


      Der Einsatzort im Auslauf:



      Denkt bitte dran, für ev. Kommentare oder Fragen/Anregungen den Bastel-Austauschthread zu nutzen, statt hier hineinzuposten :yes:
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    • Mehrkammerhäuschen

      Meine Lieblingsversion eines Zwerghamstermehrkammerhäuschens:
      .. die Maße wurden hier so angegeben, dass die langen Hausseiten (anders als abgebildet) besser Innen liegen und die schmalen Seiten vor Kopf. Andersherum wie hier geht es aber auch.

      (*Für eine Mittelhamstergröße müssten die Wände 13 cm anstatt nur 11 cm hoch sein. Lochungen und Rampenbreite 7 cm betragen)




      Wenn man statt der Rundlochung eine offenen Tunnelform wählt, nehmen auch ungeschickte Kletterer wie die Campbells und alte Hamster die Hürde anstandslos.

      Eine Version, die auch gern angenommen wurde: Eine Treppenkammer mit Verbindung zur Schlafkammer und mehreren Seitenausgängen


      So liegt der Teil des Hauses mit der Dachluke bei mir unter der (stelzenfrei abhebbaren) Ebene: Der Abstand von Dach zu Ebenendecke beträgt 4 cm - wirkt auf dem Bild wie aufgesetzt, ist es aber nicht und die Zwerge lieben das Gefühl, dass ihr Eingang so versteckt liegt.

      Auch die Seiteneingänge liegen hier (rückwärtig) verborgen in der Streu und werden bei Bedarf auf- und zugebuddelt - ein erheblicher Beschäftigungswert, liegt das Haus bis zum Dach in der Streu.

      Hier bei einem Häuschen, dessen Seiteneingang vorne liegt: Dalias feiner Streutunnel zum Häuscheneingang hinunter

      Weitere Einrichtungsbeispiele für solch ein Häuschen befinden sich hier:
      Robo-Nagerhütte und Robo-Aqua

      Bauanleitungen für Mittelhamsterhäuschen sind in diesem Thread gesammelt: Individuelle Mehrkammerhäuser für Mittelhamster
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