"Geisterhamster"-Halter: Wie geht ihr damit um?

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    • "Geisterhamster"-Halter: Wie geht ihr damit um?

      Hallo zusammen :)

      Da mein Joey mittlerweile (seit ca. Anfang/ Mitte Oktober) ein waschechter Geisterhamster ist, den ich praktisch nicht mehr sehe, würde ich gerne mal hören, wie ihr mit euren "Geisterhamstern" umgeht? Wie macht ihr das mit dem Gesundheitscheck? Mit der Reinigung etc.?

      Joey kommt nicht mehr raus, wenn das Licht an ist, sobald es aus ist und ich schlafe (er lässt sich nach dem Ausschalten des Lichts noch gut 1 Stunde Zeit, bevor er aktiv wird, sodass ich das nicht mehr mitbekomme) scheint seine normale Routine abzulaufen. Jedenfalls höre ich ihn öfters beim Radeln. Leider habe ich einen schlechten Schlaf und kann es mir nicht erlauben, nachts "richtig" wach zu werden und ihm um 2 oder 3 Uhr morgens länger als 2-3 Minuten zuzusehen, da die Nacht für mich sonst rum ist. Wenn ich ihn denn nachts mal kurz sehe, dann sieht er normal und fit aus und interagiert auch normal wie immer mit mir. Auch ist sein Futter morgens immer aufgefuttert.

      Meine Routine sieht so aus, dass ich Joeys Klos abends säubere, Futter verstreue, Wasser auffrische. Streu muss bei ihm so gut wie nie gewechselt werden, da er immer aufs Klo oder ins Laufrad :wacko: macht. Und "groß" macht er auch immer in eine Ecke. Das erleichtert die Sache wenigstens :D Aufwecken zum Gesundheitscheck ist auch nicht drin, da er momentan glaube ich in einer der Röhren schläft. So genau weiß das keiner, er ist halt nicht auffindbar (und die mehrere hundert Liter Streu zu durchwühlen und für Hamster und Halter nur Stress) und in seinem Häuschen schläft er auch selten :D Wenn ich zu viel Lärm mache oder mal nach ihm suche, kommt er meist aus irgendeiner Ecke gekrochen...


      Ich finde das natürlich etwas schade, weil ich ihn gerne sehen würde und Joey eigentlich ein sehr kontaktfreudiges Tier ist, das viel Spaß daran hat, Futter aus der Hand zu holen und mit dem Menschen zu kommunizieren, aber naja, als Hamster ist er nun mal nachtaktiv und verhält sich normal :)


      Über einen Erfahrungsaustausch würde ich mich freuen :)
    • Tja, ich habe auch so ein Exemplar, wo ich schriftlich einen Antrag auf Besuchszeit stellen muss. Ich sehe es gelassen, sie lässt sich selbst in den Auslauf und geht auch selbst wieder ins Gehege zurück. Ich mache immer nur die Türe auf und zu :D

      Für den Gesundheitscheck pule ich sie alle Jubeljahre mal aus dem Streu (sie lebt irgendwo im Tiefstreu, steht aber genervt auf, wenn man Lärm macht). Sowas muss halt manchmal sein und ich denke, dass der Hamster das auch verkraften kann, wenn man es nicht ständig macht.

      Ansonsten gilt hier die Devise: Leben und leben lassen ^^
    • Mein Angsthase hatte das erste knappe halbe Jahr dieselben Angewohnheiten, wie Du schreibst, schlief jedoch oft an der Scheibe im Einstreu, so dass man sehen konnte, dass es ihm gut geht.
      Irgendwann ist er in das Doppelkammerhaus mit Kloecke eingezogen. Letztere wurde erst später sinngemäß benutzt, so dass regelmäßig in diesem Haus sauber gemacht werden musste. Das habe ich gegen 22:00 Uhr erledigt und bei dieser Gelegenheit einen Pinienkern abgelegt. Gesundheitscheck inkl. Wiegen findet hier eingeschränkt und nicht jede Woche statt, möchte ihn nicht zu oft stressen
      Obwohl Huckleberry immer noch zur Salzsäule erstarrt und dann wie Espenlaub zittert, wenn man sich erdreistet, nachts nach ihm zu sehen, so ist es zum Ritual geworden, jeden Abend einen Pinienkern zwischen den Fingern wegholen zu lassen. Ich habe abends, wenn ich mich mal verspäte, immer den Eindruck, dass er schon darauf gewartet hat, dass das Dach sich hebt und ein Kernchen erscheint.
      Gerade üben wir das Streicheln, das er noch sehr widerwillig über sich ergehen lässt. Außerhalb des kurzen Rituals möchte er seine Ruhe haben. ;)

      Insgesamt finde ich es schade, dass er so zurückgezogen lebt, aber jedes Näschen ist anders, und gerade dies fasziniert mich immer wieder.
    • Hallo,

      ich habe auch so ein Exemplar hier. Sie will quasi mit uns nichts zu tun haben und ist nur nachts zwischen 1 und 3 oberirdisch unterwegs. Da sie irgendwo in ihrem 1,60x50 Gehege in der 30 cm hohen Einstreu schläft und wohnt, ist es für mich auch nicht so einfach, ihren Aufenthaltsort zu finden. Sobald man den Platz halbwegs gefunden hat, ist sie schon wieder umgezogen ?(

      Wir haben darum eine Infrarot-Video-Kamera installiert, so dass wir am nächsten Tag sehen können, was sich getan hat. Diese Kamera arbeitet nachts mit Infrarotlicht und tagsüber ist es eine ganz normale Kamera. Sie hat so etwa 100 Euro gekostet, ist aber eine gute Möglichkeit an ihrem Leben teilzunehmen. Es handelt sich um folgende Kamera: instar.de/de/in-3001-schwarz_6.html

      Für ein 1-1,20 m Aqua würde das sogar so ausreichen, aber unsere 1,60 m kriegt die Kamera nicht ganz ins Bild. Darum haben wir noch folgendes
      Objektiv dazu: https://www.instar.de/de/4-3mm-objektiv-…n-3001_187.html. Da die Kamera auch mit WLan funktioniert, haben wir ein "altes Notebook" dafür hergenommen, worauf die Filme nachts aufzeichnet werden. Die Kamera hat auch Bewegungsmelder, der die Aufnahme startet, so dass die Aufzeichnung nur aufzeichnet, wenn die Kleine auch wirklich aktiv ist. Wenn man mit der Software der Kamera arbeitet, werden die Firma lokal
      gespeichert. Man könnte auch Fotos machen und jede Sekunde ein Bild ins Internet stellen, aber soweit wollten wir es nicht treiben . Das ist nur interessant, wenn man mal 1-2 Tage weg wäre und nach der Kleinen übers Smartphone schauen wollte.


      Hier einmal einen Link zu den bei Youtube eingestellten Filmchen youtube.com/channel/UCWdyAVUyTY0DG0Y5c7ZnMaA
      Es sieht zwar etwas gruselig aus mit den Leuchteaugen, aber so erkent man wenigstens, wenn sie sich komisch bewegt oder ob sie alles nutzt usw. Wir haben uns die letzten Monate so sehr daran gewöhnt, so dass ich mich schon wundere, wenn ein Miha keine Leuchteaugen hat ;) .

      Unser Zwerg brauchte diese Überwachung zwar eigentlich nicht, aber wir haben auch bei ihr inzwischen eine Kamera installiert, die aber vorwiegend tagsüber aufzeichnet. Ist schon toll zu sehen, wie sich die Nasen verhalten, wenn sie unbeobachtet sind.

      Das ist vielleicht nicht für alle eine Option, aber ich finde das die optimale Lösung für uns. Seitdem bin ich nicht mehr traurig über das Phantömchen, sondern kann ihr ihre abgeschiedene Lebensweise gönnen und habe trotzdem etwas von ihr.

      Wenn jemand mehr Informationen möchte, einfach kurz melden.

      Viele Grüsse Ute mit Lilly und Abby
      Liebe Grüße
      Ute mit Wendy, Meggy, Dobby und Luna :kusswange:


      Am Ende wird alles gut, wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende Oscar Wilde
    • Tiffi84 schrieb:

      Für den Gesundheitscheck pule ich sie alle Jubeljahre mal aus dem Streu (sie lebt irgendwo im Tiefstreu, steht aber genervt auf, wenn man Lärm macht). Sowas muss halt manchmal sein und ich denke, dass der Hamster das auch verkraften kann, wenn man es nicht ständig macht.

      So mache ich das auch meistens. Ich mache dann "ganz aus Versehen" :whistling: etwas mehr Lärm beim Reinigen, dann kann man ihn irgendwann auch mal sehen. Ironischerweise konnte ich Monsieur gestern auch kurz gegen 18 Uhr sehen, allerdings musste ich weg. Als ich nachts wiederkam, war er auch- wie immer wenn es dunkel und ruhig ist- fleißig am Werkeln. Das habe ich dann gleich ausgenutzt, um ihn durchzuchecken (top gesund ^^). Leider sind diese Begegnungen mittlerweile selten... kann vielleicht auch mit dem Wetter bzw. der Temperatur zusammenhängen, tagsüber habe ich gut 22°C, nachts geht das aber eher gegen geschätzte 18°C, ich denke, dass ihn das beeinflusst...

      Fellpopofanatikerin schrieb:

      Insgesamt finde ich es schade, dass er so zurückgezogen lebt, aber jedes Näschen ist anders, und gerade dies fasziniert mich immer wieder.
      Das stimmt! ich hatte bisher 4 Hamster und 9 Meerschweinchen (4 leben davon noch, letzte Woche zog ein neues Tier hier ein, weil ein Schweinchen gestorben war...) und jedes Tier hat total eigene Verhaltensweisen und eigene Tagesrhythmen, richtig faszinierend :)

      umac schrieb:

      Wir haben darum eine Infrarot-Video-Kamera installiert, so dass wir am nächsten Tag sehen können, was sich getan hat. Diese Kamera arbeitet nachts mit Infrarotlicht und tagsüber ist es eine ganz normale Kamera. Sie hat so etwa 100 Euro gekostet, ist aber eine gute Möglichkeit an ihrem Leben teilzunehmen.
      :D Die Idee finde ich richtig gut :D Leider etwas teuer, aber echt nicht schlecht :D Die Videos sehen auch echt gut aus!
    • Tolle Idee mit der Kamera, das behalte ich mal im Auge. Mein Mann hat das auch schon mal vorgeschlagen, also ist es vielleicht eine Option.

      Denn auch ich muß mich dem Geisterhamster-Team anschließen. Mein Floozy war erst ganz ganz neugierig und zutraulich, aber seit ca. einem 1/2 Jahr ist er wohl lieber für sich.
      Wenn ich nachts mal nach ihm sehe, erstarrt er entweder und zittert, oder aber, seit allerneuestem, rennt er dann weg.

      Andererseits kommt er neugierig raus, wenn ich alle paar Tage mal seine Kackecke saubermache - dafür muß ich einen Teil der Etage entfernen, unter der er sein Häuschen hat. Wenn ich ihm dann ein Leckerchen vor das Häuschen halte, kommt er raus. Manchmal äh-äh-äht er dann ein bißchen, meist aber nicht.

      Dann kann ich ihn auch mal rausnehmen und wiegen und sowas, was dann ansteht.

      Ich hab es auch mit Auslauf versucht, muß aber sagen, dat bringt et nich'. Er sitzt im Auslauf dann geschlagene 2 Stunden im Unterstand oder im Häuschen. Ich habe auch noch eine Buddelkiste, in die kommen die Hamsterchen bei Großreinemachaktionen - da ist es schon besser, denn da buddelt er wenigstens kurz mal und schnuppert an den Scheiben. Da liegt er dann auch schon mal so, dass ich ihn und er mich sehen kann, aber zu oft mache ich das ja auch nicht.

      Man muß sie wohl lassen, die Tierchen. SIE bestimmen ihren Lebensrhythmus und ich akzeptiere das, wen auch manchmal etwas zähneknirschend.
      Aus dem Grund versuche ich, immer zwei Hamster zu haben, damit wenigstens im Bestfall einer zu sehen ist, aber eine Garantie ist das auch nicht. Wenn du zwei solche Näschen hast...tja....

      Mein erster Hamster war auch superscheu, aber er genoß es, in seiner Transportbox auf meinem Schreibtisch zu schlafen. Das haben wir allabendlich so gemacht - rausgefunden hatte ich das Ganze während einer Periode einer notwendigen Medikamentengabe - was ging er das bereitwillig an. Und danach haben wir das so beibehalten - ich habe dadurch wunderbare Bilder eines kleinen schlafenden Hamsters machen können.

      Wenn er dann aufwachte, machte er sehr deutlich, dass er zurückwollte in sein gehege und dann war er auch prompt wieder entschwunden.

      Ja, sie sind alle unterschiedlich. Die kleinen Süßen, die.... :love:
      Regenwald.
      Es regnet halt.

      (Rheinisches Haiku)

      :D
    • Tja, jetzt muss auch ich mal hier posten.
      Die Hamsterdame meines Herzens ist meistens zu einem Geisterhamster mutiert.... :geist:
      Sie steht meistens zwischen 12 und 2 auf. Es gibt Ausnahmen, die wohl meistens mit ihrem Rolligkeitstag zusammenfallen. Das finde ich wirklich etwas komisch.
      Hat einer eine Ahnung woher die Änderung kommt?
      Und woran kann man sehen, ob es den Süßen gut geht? Ich habe jetzt immer irgendwas kleines aufs Laufrad gelegt um zu sehen ob sie gelaufen ist. Heute Nacht ist sie wohl nicht gelaufen. ich hab sie aber um kurz nach 12 wenigstens mit der Nase gesehen. Im Prinzip kein Grund zur Sorge, sie kann ja auch tellern, aber ich bin einfach verunsichert, weil ich sie selten sehe.
      Die Geschichte von unserem knuffigen kleinen Mann R.I.P.
      Hagen ist da!

      Die Geschichte von unserer kleinen Randalequeen...R.I.P.
      Die zu schlaue Randale Lady

      Unsere kleine Kapitöse:
      Kapitän gesucht, Hamster gefunden....
    • Ich weiß, was du meinst...

      Bei mir sind im Laufe der Zeit eigentlich alle Hamster zum Geisterhamster geworden, egal, wie wuselig und sichtbar und / oder laufradversessen sie am Anfang waren.

      Vielleicht ist das einfach so - sie werden älter, haben mehr Erfahrungen und wissen, dass sie ihrem eigenen Rhythmus folgen können.
      Dass niemand sie drängt, weckt oder ärgert, sondern im Gegenteil: dass immer genug Futter da ist und nur ab und an so ein riesiges Gesicht vor ihnen auftaucht, das etwas blöde grinst :D und Begeisterung ausdrückt :thumbsup: und dann ist auch mal "Kuscheln" :hamsterknuddeln: angesagt - ja, aber nur, wenn SIE, die Tiere, es auch WOLLEN.

      Wir können ja nicht wissen, welche Geheimnisse in den Tiefen der Gehege auf unsere Hamster warten - wir würden sie nicht mal bemerken, wir Dösels. :rolleyes:

      Glaub mir, ich genieße es SEHR, dass ich mit der kleinen Hybridendame "Kännchen" eine habe, die sich nur zu gerne sehen lässt und offenbar den Kontakt zumindest nicht scheut - von meinem Männchen sehe ich oftmals mal gerade die Nasenspitze, wenn er mal die Gardine vom Häuschen wegzieht (sehr selten). Dem muß ich geradezu auflauern und das kriegt er auch gleich spitz und tut dan so als würde ich ihm das Futter klauen wollen.... :kreisch: oo)

      Dabei gibt es ja nichts Schöneres als seine Hamster anzuschauen *find* 8o
      Regenwald.
      Es regnet halt.

      (Rheinisches Haiku)

      :D
    • RubyistneSüße schrieb:

      Und woran kann man sehen, ob es den Süßen gut geht?


      Tja, und DAS ist die Frage, die einen dann echt umtreibt.

      ich kann dir nur den Tipp geben, den ich dann anwende:
      ich mache das Licht aus, bleibe aber im Zimmer und warte, ob und bis sie kommen und laufen.

      Denn ab und zu muß man ja mal einen Check machen.

      Man kann sich da aber gewaltig vertun: ich hab auch schon oft gedacht, dass sie gar nicht laufen. Von wegen.....da wird geradelt, was das Zeug hält, sobald es dunkel ist.

      Einfach mal schauen.
      Ich las auch, dass Hamster offenbar Rotlicht nicht als Licht wahrnehmen - ich habe mir gleich eine rote Glühbirne gekauft, damit ich dann auch noch was sehen kann. Geht sehr gut. Probier's mal.

      Viel Erfolg beim Aufspüren deiner kleinen Ruby :search:
      Regenwald.
      Es regnet halt.

      (Rheinisches Haiku)

      :D
    • Tja,
      im Endeffekt kann ich sagen hat sich die Situation etwas verlagert. madame steht jetzt auch ab und zu mal gegen 11 auf. Was ja schon ein Fortschritt ist. Ich vermisse sie zwar am frühen Abend sehr, aber kann man halt nicht ändern. Ich leg jetzt immer was aufs Laufrad. Kann man dann ja sehn ob sie gelaufen ist und auch den Flying Saucer hab ich ins Gehege integriert, so dass sie dann noch mehr Gelegenheiten da hat sich zu bewegen und Spaß zu haben......naja da kann man nix machen....
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    • RubyistneSüße schrieb:

      Sie steht meistens zwischen 12 und 2 auf. Es gibt Ausnahmen, die wohl meistens mit ihrem Rolligkeitstag zusammenfallen. Das finde ich wirklich etwas komisch.
      Hat einer eine Ahnung woher die Änderung kommt?
      Nein, eine Ahnung habe ich nicht wirklich. Es ist schon erstaunlich, dass ausgerechnet "Randale-Ruby" nun fast zu einem Geisterhamster mutiert ist.

      Dass es bei manchen Hamsterdamen beträchtliche Aktivitätsunterschiede zwischen Rolligkeitstag und den anderen, "normalen" Tagen geben kann, haben bei uns vor allem Cleo und aktuell Chanel bewiesen. Bei Chanelchen, die nun im 14. Lebensmonat ist, scheinen sich die Unterschiede zwar allmählich etwas zu nivellieren; aber am Rock'n'Roll-Day steht sie durchgängig deutlich früher auf, und da sie kein Randaletyp ist, "stalkt" sie uns KGs lediglich in absolut unmissverständlicher Weise, bis es endlich in den Auslauf geht; an den anderen Tagen (vor allem am Tag nach der Rolligkeit) verhält sie sich häufig eher wie ein Geisterhamster, d.h. sie steht entweder deutlich später auf, oder scheint den Sichtkontakt mit uns sogar geradezu zu meiden.

      Nun kann man den Begriff "Geisterhamster" unterschiedlich auffassen, man muss da u.U. feine Unterschiede machen. Unser Julius z.B. hatte sich einfach nur späte Aufstehzeiten (kaum jemals vor 23:30h) angewöhnt; theoretisch hätten das auch noch spätere Zeiten sein können. Ein echter Geisterhamster war er deshalb noch lange nicht, jedenfalls nicht so, wie ich den Begriff verstehe; denn wenn er aufstand, war es ihm völlig wurscht, ob das Zimmer hell erleuchtet war oder nicht, oder ob der KG im Zimmer war oder nicht. Julius war ein sehr souveräner Hamster und zog einfach sein Ding durch. Auch Chanelchen würde ich nicht wirklich als Geisterhamster bezeichnen, weil sie ja an Rolligkeitstagen uns gegenüber ebenfalls ein sehr sicheres, überhaupt nicht scheues Auftreten an den Tag legt.

      Ein Geisterhamster im strengen Sinne versteckt sich regelrecht und zeigt sich nur, wenn "die Luft rein ist". Damit will ich natürlich keine Wortklauberei betreiben, nur verstehe ich den Begriff eben so.

      Weshalb nun aber Ruby ihr Verhalten so geändert hat, weiß ich natürlich auch nicht. :nixw: Vielleicht liegt es nur am Alter? Veränderte Aufstehzeiten kommen jedenfalls häufiger vor, sowohl in die eine wie auch in die andere Richtung.
    • Okay, nach deiner Definition ist sie kein Geisterhamster. Sie steht auch auf wenn Licht an ist und möchte dann auh Auslauf... Es.scheint sich allerdings nach best. 2Wochen aufstehen erst nach 12 diese Woche doch beachtlich oft 5 mal ein Hamster schon zw. Halb 11 und 11 gezeigt zu haben. Vielleicht sollte ich das Ganze also einfach abhaken unter Ruby wollte auch mal ausschlafen.
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    • ich lege am frühen Abend hin und wieder eine Gurkenscheibe direkt vor Hamsters Häuschen. Seine Leibspeise riecht er und klaut sich die weg, obwohl es eigentlich noch nciht seine Zeit ist. Zumindest sehe ich daran, dass er schon wach. EIne weitere Idee wäre, die Gurke jetzt zu fixieren, sodass er sie nicht einfach klauen und mitnehmen kann, sondern erstmal knabbern muss. Das könnte vlt auch die Scheu vor dem Licht nehmen.

      Aber meiner einer hatte letztens auch einen verrückten Tag und kam morgens um 9 Uhr beim Frühstück nochmal raus und drehte ne Runde im Rad. War erst etwas irritiert, aber nach einem kurzen Check war klar, dass es ihm gut geht :thumbsup: (mein Tonda kam einmal am hellichten Tage raus - und das, um zu Sterben :huh: )
      Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen als man umgeworfen wird :thumbup:
    • Wir haben seit November Geisterhamster Kaspar, der nach allen Definitionen einer ist.
      Er steckt zwar jeden Abend vorsichtig die Nase , wenns gut läuft, auch den Kopf aus dem Nest, um sein Leckerli zu nehmen und läßt sich von mir auch zutexten;ansonsten wartet er aber geduldig, bis wir ins Bett gehen.
      Dann kommt er raus und radelt wie ein Weltmeister.
      Habe das ein paar mal getestet, und bin ein paar Minuten nach dem Licht ausmachen nochmal rein.
      Dann erstarrt er zur Salzsäule, guckt einen mit seinen Knopfaugen an, und schleicht ganz dezent wieder ins Häuschen.
      Jetzt lebt er seit einer Woche statt im Aqua in einem größeren Terra, hoffe, das er sich dort etwas sicherer fühlt durch mehr "Sichtschutz" und sich dann öfter mal raus traut. Ma warten.
      Hamster Taxi , wiegen etc is nicht, geht nur über Sichtkontrolle.
      Klappt das im Terra auf Dauer auch nicht besser, werden wir mal einen Dauerauslauf mit integrieren. Muss nur Katzensicher sein, falls unser Stubentiger doch mal ins Zimmer gelangt.(GERNE TIPPS) :handwerker:
      Ist schade, er ist soo ein Hübscher :love: .
      Sein "Kollege" Emil freut sich, muss er den Auslauf nicht teilen.(Er "Klebt", sowie er wach ist, an der Scheibe nach dem Motto"ICH WILL RAUS, UND ZWAR JETZT!!).
      So unterschiedlich sind sie halt :yes:
      LG, Perdita Ulrike


      Spring und lass Dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen (Ray Bradbury)
    • Ja, jedes Hamsterchen hat seinen eigenen, tollen Charakter :)

      Ich darf von meiner Seite aus berichten, dass ich Joey momentan häufiger sehe :) Meist kommt er so gegen 18-19 Uhr raus, um sich Futter zu holen. Danach ist er zwar erstmal wieder weg, wenn es aber etwas dunkler ist kommt er auch mal wieder raus. Und nachts höre ich ihn ständig. Er ist ja erst ein Jahr alt (morgen wird Geburtstag gefeiert :chearleader2: ), deshalb ist er meist noch bis in die späten Morgenstunden wach und ich darf ihn nach dem Aufstehen angucken :)


      Trotzdem passt für ihn die Definition Geisterhamster: Wenn das Licht angeht ist er nur kurz zu sehen, dann ist es ihm wohl zu hell und er kommt erst wieder raus, wenn das Licht aus ist :)


      P.S.: Interessant übrigens, dass so viele über ihre Geisterhamster berichten :)
    • ConkerTheSquirrel schrieb:

      am Rock'n'Roll-Day


      Geiler Ausdruck! :D :D :D :thumbsup:



      Tonda schrieb:

      naja...eigentlich auch klar; wenn die Sonne aufgeht, hat so ein Nager sich zu verziehen.


      Dat klingt schon fast Dracula-mäßig *grusel* :D :D :D

      Sorry, etwas o.T., aber ich hab gerade beim Lesen so geschmunzelt.
      Habe erst gestern meinen Floozy mal wieder bei Licht gesehen, ich bin dann immer so begeistert, dass ich aufpassen muß, ihn dann nicht durch lautes Gequietsche meinerseits ( ich: "Ohhhh, Flooooozy, mein Süüüüßer, da biiiiist du jaaaaaa - halloooooooo...!" und er: :schock: :panik: ) zu verschrecken. Er holt sich seine Frischkost einfach lieber, wenn wir nicht gerade daneben stehen - aber immerhin können wir sehen, dass er abends zu bestimmter zeit die "Gardine vorzieht", d.h. ein kleines Loch in die Streu vorm Häuschen macht, um da durchzulinsen, ob die Luft rein und die Bude sturmfrei ist. Zu süß - er meint, wir sehen es nicht, dabei schaut deutlich seine Nase raus :herzhuepf:

      Zum Wiegen und Gesundheitscheck hol ich ihn aber schon ab und zu mal raus. Ich denke, das muß dann einfach sein. ich bleibe dann aber extzra länger auf, damit ich ihn da nicht um 19 Uhr mit ärgern muß.
      Regenwald.
      Es regnet halt.

      (Rheinisches Haiku)

      :D
    • Hallo,

      unser Eddie ist vor 3 Wochen bei uns eingezogen, er ist futterzahm, aber etwas schüchtern. Die erste Woche kam er immer so gegen 21:00 Uhr aus seinem Versteck :) , er hat sich unter einem Brett sein Nest gebaut, das Haus hat er von Anfang an absolut ignoriert, somit haben wir das Zweikammerhaus rausgetan. Jetzt neigt er auch zum Geisterhamster zu mutieren, ich habe ihn traurigerweise seit 4 Tagen nicht mehr gesehen, ich merke es nur am Futter, dass er draußen gewesen sein muß :( Also, wenn ich das Brett wegmache, um mal nach ihm sehen zu können, vor allem auch nach seinem Pinkeleck zu suchen, was ich leider bis heute noch nicht gefunden habe, schaut er kurz mal aus seinem Nest und verkriecht sich aber gleich wieder.

      Nun habe ich mal eine Frage an Euch, denn ich weiß nicht, ob ich das richtig gemacht habe, denn wenn er mal rauskam und ich bin noch wach gewesen, habe ich ihn immer per Hamstertaxi in sein Auslauf gesetzt, vielleicht kommt er deshalb nicht mehr raus, weil er das nicht möchte, soll ich ihn lieber in seinem Gehege lassen?

      Es ist mein erster Hamster somit bin ich etwas unerfahren, sollte ich Eddie eigentlich auch gelegentlich wiegen? Falls ja, in welchen Abständen macht Ihr das und was beinhaltet ein Gesundheitscheck - auf was sollte ich achten?

      Wäre für Eure Tipps dankbar :P
      Liebe Grüße Karin mit Eddie, klein Basti und Choco :hamsterzwinkern:
    • hi, ich konnte nicht finde, wie man hier verlinkt, deshalb kopiere ich ihn mal komplett rein:
      Tipps für einen wöchentlichen Gesundheitscheck

      hier wird der gesundheitscheck genau beschrieben. du findest ihn auch im forum unter "krankenzimmer".

      du warst dir nicht sicher, ob es gut ist, deinem hamster den auslauf einfach anzubieten. ich würde sagen, dass es auch ein bisschen auf die reaktion deines hamsters ankommt. generell ist es aber nicht verkehrt.

      ups, das mit dem link hat doch gefunzt... ich habe ich das bloß gemacht :?:
      LG Petra aus Hamburg
    • Ich glaube, so eine Kamera brauche ich auch mal ^^

      Also da ihr euren Mitbewohner erst drei Wochen habt, wäre ich noch guter Dinge, dass er sich einlebt und sich zeigt.

      Thema Auslauf: Ich persönlich würde ihm nur den Auslauf anbieten, wenn er freiwillig mitkommt. Also wenn er (auch mit Bestechung :whistling: ) ins Taxi oder auf dein Hand klettert. Ich würde mich erst noch etwas weiter mit ihm im Gehege beschäftigen. Aber das ist wirklich Gefühlssache, mit der Zeit wirst du ein Gespür dafür bekommen, wenn dein Hamster in den Auslauf will oder nicht :)


      Was das Wiegen angeht: Ich wiege meine Tiere hin und wieder. Anfangs, wenn neue Mitbewohner eingezogen sind, regelmäßig. Auch hier bekommt man mit der Zeit ein Gefühl, ob ein Tier ab- oder zugenommen hat :)

    • Hallo,

      Kaspar hat bei uns 3 Monate gebraucht , bis er sich ins Taxi getraut hat.
      Hat abends immer nur hektisch erst sein Frischfutter geholt,ne Std. später dann den Rest eingesammelt und war wieder verschwunden.

      Obwohl er jetzt ins Taxi geht, und dann den Auslauf auch genießt, tut er das nur, wenn er schon vollkommen wach ist und radelt.

      Wenn er merkt, das wir noch im Zimmer sind, wartet er im Häuschen, bis alle weg sind.

      Vielleicht kannst Du Deinem Hamster auch noch ein bisschen Eingewöhnungszeit geben, bis er dann weiß, das Nestkontrolle nix Böses ist und in seinem Gehege richtig heimisch.

      Du wirst ihn und seine Bedürfnisse mit der Zeit besser einschätzen lernen.

      Frag hier, was immer Dich beschäftigt und stress euch beide nicht zu sehr.

      Das passt mit der Zeit schon zusammen.

      LG, Perdita-Ulrike
      LG, Perdita Ulrike


      Spring und lass Dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen (Ray Bradbury)