Nächtliches Licht

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    • Nächtliches Licht

      Hallo! :)

      Ich habe eine Goldi-Dame, welche frisch zu uns gezogen ist. Im Moment steht sie im Arbeitszimmer, das heißt ab Mitternacht ist es generell dunkel im Zimmer. Da wir in naher Zukunft umziehen werden, wird die Kleine wohl in der neuen Wohnung mit ins Schlafzimmer kommen. Da mein Partner und ich jeweils Spätschicht haben, sind wir eher nachtaktive Menschen. Wir sind nach Mitternacht hauptsächlich im Schlafzimmer, und haben dementsprechend Licht an. Da frage ich mich aber ob es in Ordnung ist wenn der Hamster bis circa 3 Uhr nachts Licht abbekommt, oder ob das seinen Rhythmus durcheinander bringt. Stört ihn das? Wenn ja dann stellen wir ihn wieder ins Arbeits- oder Wohnzimmer.

      Danke für euren Rat!

      Mel
    • Hi,
      also ich bin ja auch ein Nachtmensch und bin meist bis 3-4 Uhr morgens aktiv und unsere 4 stehen im Wohnzimmer (wo ich dann auch bin ) und bisher hat sie weder Licht(ok kein sehr helles) und/oder die Geräuschkulisse gestört.Ich nutzt die Zeit allerdings auch um ihnen Auslauf zugewähren
      Wenn du ein Problem hast ,versuche es zu lösen.kannst du es nicht lösen,dann mache kein Problem
      daraus (Siddhartha Gautama/Buddha)
    • Wenn meine Kleinen wach sind stört sie das Licht am Abend überhaupt nicht - sind nach wie vor am wuseln ^^
      Nutze die Zeit dann ebenfalls um Auslauf zu geben :)
      Da Alice im Wohnzimmer steht kriegt so auch am Abend das Licht mit, stört sie aber überhaupt nicht :thumbsup:
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      :hgrins: Gruß von Flocke, Mr. X & Paul :hgrins:
      :trauer6: Alice, Kalypso & Shelly :trauer6:
    • Hallo,

      ich grabe diesen Thread mal aus, weil ich nämlich auf diesen Bericht hier gestoßen bin:

      Experiment nachts Licht für Hamster

      Bei uns ist auch oft nachts das Licht im Wohnzimmer (zwei 60 W Birnen, also nicht sehr grell) sehr lange an :schock: Mein Mann hat nämlich auch einen Tag-Nacht-Rhythmus wie ein Hamster :nixw: D.h., wenn er zu Hause ist, dann brennt das Licht im Wohnzimmer bis ca. 2 oder 3 Uhr, am Wochenende geht er oft auch erst um 6 Uhr morgens schlafen, wenn es wieder hell wird.
      Oder aber, wenn mein Mann nachts draußen unterwegs ist, dann geht das Licht im Wohnzimmer gegen 23-24 Uhr aus (wenn ich schlafen geh), also bevor Cookie aufsteht. Geht dann aber wieder gegen 2 oder 3 Uhr an, wenn mein Mann heimkommt.

      Dass es wirklich mal eine Dunkelphase mit mehreren Stunden am Stück gibt, z.B. von 0 Uhr bis 5 Uhr, das passiert nicht so oft. Höchstens, wenn der Mann auf Geschäftsreise ist, also ca. alle 2 Wochen mal.

      Am Anfang schien es Cookie auch nix auszumachen, er war immer die ganze Nacht gleich aktiv, egal ob Licht oder nicht.
      Mittlerweile ist es so: Er startet seine Aktivitätsphase zwar auch schon, wenn das Licht noch an ist (normalerweise zwischen 0-1 Uhr). Aber in letzter Zeit ist es so, dass er aktiver ist, also das Laufrad sehr viel mehr benutzt (ich seh es am Tacho), wenn er eine komplette Dunkelphase nachts hat. Wenn das Licht gegen 2 Uhr oder so wieder angeht, dann beendet er seine Aktivitätsphase oft. Wenn das Licht die ganze Nacht brennt, dann wird das Laufrad im Schnitt auch weniger benutzt.

      Es ist aber nicht immer so. Neulich kam ich um 5 ins Wohnzimmer, das Licht brannte mal wieder die ganze Nacht, und er war mega aktiv bis nach 6 Uhr. Heute war das Licht ab 23 Uhr komplett aus, und er hatte sich schon vor 5 wieder verkrümelt (aber ein gutes Laufpensum absolviert). Aber ich meine, die Tendenz geht eher in Richtung "aktiver, wenn das Licht in der 2. Nachthälfte komplett ausbleibt".

      Das wär natürlich richtig sch...lecht, wenn ihn das Licht irgendwie krank machen würde :weinen: . Der o.g. Forschungsergebnisse sind ja aber nicht sehr konkret, da steht "möglicherweise", und "vermutlich". Also nix irgendwie sicher.
      Ich kann meinem Mann natürlich nicht verbieten, nachts das Wohnzimmer nicht mehr zu benutzen :schlaege:

      Wir hätten im 2. Stock noch ein Zimmer. Das hat aber mehrere Nachteile,1. ich trockne da immer die Wäsche, 2. Wir könnten es dann nicht mehr als Gästezimmer benutzen, 3. Wir müssten dann 2 Zimmer dauerhaft heizen bzw. kühlen, das geht alles mit Strom, also da sind wir pro Monat dann bestimmt locker im 3-stelligen (Euro) Bereich, und 4. wir wohnen ca. 50 m von Bahngleisen entfernt und unser Haus vibriert ganz leicht alle paar Minuten, wenn ein Zug vorbeifährt. Nicht so, dass die Tassen im Schrank klirren, aber man kann es ganz leicht spüren, wenn man drauf achtet. Und im 2. Stock natürlich ein bisschen mehr als unten im Wohnzimmer. Ich schlafe aber auch im 2. Stock und habe einen sehr leichten Schlaf, schlafe aber ohne Probleme damit. Kann aber natürlich nicht für den Hamster sprechen.
      Hm, ich weiß jetzt nicht, was das Beste für den Hamster wäre. Mann weg und umziehen :spiteful:
      Wie lange ist denn bei euch so nachts das Licht an, und bemerkt ihr da irgendwelche Unterschiede im Verhalten eurer Hamster?

      Viele Grüße,
      Shinge
    • Wir haben gute Erfahrungen mit rotem LED Licht. Die Fellnasen sind rotblind und nehmen das Licht nicht wahr und wir sitzen nicht im
      Dunklen. Auf normales Licht reagieren unsere Nasen total unterschiedlich, einigen ist es vollkommen egal und andere hauen direkt ab. Auf das Licht vom Fernseher regieren die Fellnasen nicht. Bei Etienne hattte ich am Anfang das Gefühl er schaut mit, hat sich aber schnell gelegt.


      Bevor du für einen Mann oder Cookie einen Umzug planst :gruebel: ....wäre es doch ein Versuch wert, deinem Mann nur noch rotes Licht zu gewähren. :rofl:
      Liebe Grüße Claudia
    • Ach ja, an das Rotlicht hab ich noch gar nicht gedacht :rolleyes: Danke für den Tipp! Eigentlich kenn ich das auch von Meeresschildkröten, die können auch kein rotes Licht sehen, deshalb kann man die bei der Eiablage beobachten, wenn man eine rote Lampe dabei hat.

      Das ist vllt ein guter Kompromiss für Männe.
      Und wenn das Wohnzimmer Nacht für Nacht in rotem Licht erstrahlt, ist unser Haus bestimmt bald berüchtigt in der Nachbarschaft :thumbup:
      Aber nicht, dass die Yakuza dann mal bei uns klingeln, weil sie meinen, wir mischen uns in einen ihrer Geschäftszweige ein 8o
    • Ich wurde auch schon auf unsere rote Beleuchtung angesprochen, auf die übliche Schiene wegen Puff Beleuchtung. :girliewuetend: Da habe ich ihm einen Monolog über die Rotblindheit in der Tierwelt an den Kopf geschmissen. Am Schluss mit Unschuldsmiene gefragt, ob ihm dieses denn nicht
      bekannt wäre. Da war ihm die blöde Anmerkung unangenehm und ich hatte meinen Spaß :sunbrill:

      Shinge schrieb:

      Aber nicht, dass die Yakuza dann mal bei uns klingeln, weil sie meinen, wir mischen uns in einen ihrer Geschäftszweige ein
      Das müsste der Männe dann erklären, weil er ja auf Beleuchtung besteht....sorry...Kopfkino :rollweg:
      Liebe Grüße Claudia
    • Also meine Nasen haben es auch nicht die ganze Nacht dunkel. Bzw. nur wenn beide Nachts im Terra sind. Ist eine der beiden im Auslauf habe ich eine kleine Lichterkette brennen. Falls mal ein Zwerglein ausbüchst. Kürzlich rannte mir ja Easy Nachts um 3 vor die Füße. Obwohl sie nie zuvor aus dem Auslauf ausgebüchst war. Großes Licht habe ich Abends nie an. Mag ich selber nicht. Aktiv sind die Nasen gleichbleibend. Ca. 2x die Woche ist es Nachts dunkel wenn keine von beiden raus möchte. Sie kommen dann weder frûher noch später raus u. sind gleichermaßen aktiv. Allerdings können sie ja nicht sprechen oder selbst das Licht ausmachen. Ich hatte such schon überlegt ob es ihren Rhytmus stört. Aber ich werde 2 x die Nacht wach und da mache ich auf jeden Fall kurz Licht an. Ob und wie diese Forschungsergebnisse zu werten sind finde ich schwierig. Ich bekomme auf jeden Fall Mitleid wenn ich solche Berichte lese und das eine Gruppe dann Zuckerwasser zu trinken bekommt ;(
    • Als Nachtaktiver Mensch (ich stelle nachts Zeitungen zu ) kann ich natürlich von meinen Erfahrungen berichten. Mein erster Hamster Kevin war das vollkommen schnuppe, ob ich Nachts mal kurz das Licht anmachte. Er kam dann kurz raus schaute nach mir, wir begrüßten uns und dann ging er wieder schlafen.

      Randalemaus Chelsea war das vollkommen egal. Madame ging sogar noch bei Tageslicht auf den Balkon, krabbelte aber auch Nachts noch gerne rum.

      Phantomhamster Moritz hingegen kommt erst raus, wenn das Licht aus ist, und wenn er nachts noch am krabbeln ist und ich mache das Licht an, verschwindet er schnell wieder in seine große Schlafkiste und kommt auch erst wieder raus wenn es ruhig ist.

      Tja so ist das, drei Hamster und dreimal verschiedene Erfahrungen mit den süßen Fellnasen gemacht.
      Liebe Grüße Chris :hamster:

      Pate von Mikail und Polo

      Im Regenbogenland Moritz, Kevin und Chelsea, und den Patenhamstern im Herzen.

      Was denkt ein Zwerghamster??
      "Gott ist groß, der Mensch ist klein, ich muß wohl dazwischen sein..." :hlaugh
    • Wenn ich eure Antworten lese, dann gibt es wohl Hamster, deren Rhythmus vom Licht gestört wird und welche, bei denen das kein Problem ist :hmm: Ich glaub, mein Exemplar hier gehört zur ersten Gruppe. Ich hab das mit dem roten Licht jetzt durchgesetzt, mal sehen, wie Cookie darauf reagiert.

      Max&Moritz schrieb:



      Das müsste der Männe dann erklären, weil er ja auf Beleuchtung besteht....sorry...Kopfkino :rollweg:
      Ich stelle mir das auch vor...ein glatt geschniegelter Yakuza im Maßanzug und mit Sonnenbrille: "Hey, das ist unser Geschäft, klar?"-"Ach, ihr macht jetzt auch in Hamster?" :tock:
    • :offtopic2: Nebenbei: ich finde es eine tolle Sache, dass die Reichweite der HH-NRW mittlerweile schon bis Japan reicht. :thumbsup:
      Es sei denn natürlich, es handelt sich bei Tokio um ein mir bislang unbekanntes 500-Seelen-Örtchen in Ostwestfalen oder Schleswig-Holstein oder so... ^^

      Nun zur Beleuchtung:

      Bei uns betrifft das im Prinzip drei Zimmer: die Gehege von Ronja und Nobby stehen im Erdgeschoss, der Auslauf ist das Gästezimmer unterm Dach. Dann gibt es noch das "Hamsterzimmer" (gleichzeitig Gehege und Auslauf) mit Alberich und Henriette. Alle unsere Hamster sind Goldis.

      Man findet in der einschlägigen Literatur, dass Hamster ursprünglich eher dämmerungs- als nachtaktiv sind. Also in der freien Natur, als Heimtiere gelten sie eher als nachtaktiv. In fast 14 Jahren Hamsterhaltung habe ich eine große Spannweite erlebt, von regelrechten "Rampensäuen", die das ganze Jahr über (!) zwischen 19:00h und 20:00h aktiv wurden, und Nachteulen, die erst ab 24:00h richtig aktiv wurden (letztere auch im ruhigen Hamsterzimmer, wo Menschenaktivitäten kein großer Störfaktor sein konnten).

      Alberich und sein Vorgänger Hannibal sind tolle Beispiele dafür, dass es sogar unter den Heimtieren "Dämmerungshamster" gibt: abends aktiv, nachts ruhend, morgens wieder munter. In der dunklen Jahreszeit ist das dann eher unabhängig von den tatsächlichen Lichtverhältnissen, denn bei so früher Abenddämmerung stehen auch Frühaufsteher erst auf, wenn es (draußen) bereits dunkel ist.

      Beleuchtungstechnisch finde ich es grundsätzlich sinnvoll, nachtsüber ein "Dämmerlicht" in den Auslaufzimmern herzustellen. Vor allem im Winter, in der hellen Jahreszeit kann man natürlich auch gut die Rollos offen und damit die echte Dämmerung in die Zimmer lassen.

      In beiden Ausläufen lasse ich so eine schwache LED-"Lesefunzel", die nicht viel Strom verbraucht, die ganze Nach über an. Das Licht ist gegen die Decke gerichtet. Man muss bedenken, dass es in freier Natur auch mondhelle Nächte gibt. Wirklich stockdunkel finde ich daher nicht so toll. Tatsächlich brauchen das die kleinen Racker aber nicht zwingend, sie kommen auch prima im Dunkeln zurecht und sind vor allem keine reinen "Augentiere". ;)

      PS:
      Im Erdgeschoss, wo zurzeit Ronja die Nacht im Gehege verbringt (während der notorische Spätaufsteher Nobby oben im Auslaufzimmer seine Auslaufschicht absolviert), habe ich keine extra Nachtbeleuchtung. Sehr schwaches Licht fällt aber von draußen hinein. Ronja ist zuvor in ihrer Abend-Auslaufschicht aktiv; was sie dann nachtsüber im Gehege macht, wissen wir nicht genau. Allzu laute Randale jedenfalls nicht, sie powert sich wohl vorher im Auslauf weitgehend aus.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von ConkerTheSquirrel ()

    • Das wär manchmal schön, wenn das hier ein 500 Seelen statt 38 Mio Örtchen wäre :whistling: Aber hier sind mehrere 24 h Notfall Tierkliniken in meiner Nähe, das ist wieder der Vorteil. Das war ein mega Problem, als ich in D auf dem Land gewohnt hab.

      ConkerTheSquirrel schrieb:

      In der dunklen Jahreszeit ist das dann eher unabhängig von den tatsächlichen Lichtverhältnissen, denn bei so früher Abenddämmerung stehen auch Frühaufsteher erst auf, wenn es (draußen) bereits dunkel ist
      Ja, das Aufstehen ist hier auch unabhängig vom natürlichen Licht, denn frühabends ist bei uns nie jemand zu Hause, er kommt aber nicht raus, obwohl es dann dunkel ist.
      Dagegen ist Aufstehen bei künstlicher Lichtquelle kein Problem. Nur wenn das Licht dann anbleibt oder aus und wieder angeht, scheint das seine Aktivität in letzter Zeit zu stören. Da kann man dann zusehen, wie er innerhalb weniger Minuten in den schnell-noch-Körnchen-zusammenraff-Modus geht und dann im Haus verschwindet.
      Da das ja aber bei allen Hamstern komplett individuell verschieden zu sein scheint, kann man wohl auch eine allgemeine Aussage über künstliche Lichtquellen vergessen.
      Ich mach das aber auch so, dass ich einen Vorhang zurückzieh und ein bisschen Straßenbeleuchtung reinlasse, wenn bei uns das Licht nachts aus ist. Ich meine auch, in der Natur, vor allem in der Steppe, gibt's keine stockdunklen Nächte. Das mondartige Licht von der Straßenlaterne macht ihm auch nix aus.