Tumor bei Hamster Emma

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    • Tumor bei Hamster Emma

      Hallo ihr Lieben :)

      Sonntag Abend habe ich bei meiner Hybridin (19 Monate alt) einen kleinen Knubbel entdeckt, in etwa zwischen den Vorderbeinen aber mehr richtung Hals. Wir waren also gestern beim Tierarzt (Tierarzt am Dorney in Dortmund), Diagnose Tumor (Vorher sagte sie noch was von Lipom). Die Ärztin sagte eine Punktion ist ihr zu riskant, da Emma in Narkose müsste und so lange sie gut damit lebt solle ich es dabei belassen. Emma ist super fit und ihr geht es prima :) Ob er gutartig oder bösartig ist weiß ich also nicht, er ist noch sehr klein und es kann auch sein, dass er gar nicht wächst. Sobald ich merke, dass der Knubbel größer wird, sie stört, sie abnimmt oder nicht mehr richtig fressen mag soll ich wieder kommen und wir entscheiden ob Op oder einschläfern. Sie meinte aber auch, dass die Überlebenschancen nicht allzu hoch sind.

      was sagt ihr dazu, hätte die Ärztin punktieren müssen? Sonst noch jemand Erfahrungen und Tipps? :)
      Liebe Grüße :familie:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FellnaseDsungi ()

    • Hallo,

      bitte fahr zu einem hamsterfahrenen Tierarzt, damit er das abklärt.

      Es kann auch einfach eine Zyste sein, die schnell entfernt werden kann.
      Nicht jeder TA traut sich eine Narkose bei einem Hamster zu bzw. hat die Möglichkeiten einer kurzen Gasnarkose, um nachzusehen.

      Bei einem bösartigen Tumor brauchst Du aber auch eine gescheite Unterstützung vom TA, damit dein Hamster seine letzte Zeit noch gut ohne Schmerzen und Behinderungen verbringen kann.
      Und evtl hat der Tumor auch noch gar nicht gestreut und man kann ihn noch entfernen.

      Ich kann Dir nur nahe legen nach Velbert zu Frau Dr. Wiegand zu fahren. Ist von Dortmund ja nicht so weit und da bist Du gut aufgehoben.

      Ansonsten schau doch mal hier:
      hamsterhilfe-nrw.de/?page_id=911
      Liebe Grüße
      Jule
    • Ich habe leider kein Auto, gestern ist Mama ausnahmsweise gefahren :( Klar würde ich eine Gewisse Fahrt in Kauf nehmen, aber sollte natürlich nicht allzu weit sein.
      Der Tierarzt wurde im großen Hamsterforum empfohlen und ich war dort bereits mit meiner Teddydame Abby und habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt (sie haben alles getan, am Ende musste sie doch eingeschläfert werden).
      Die Ärztin hat Emma gründlich abgetastet...Eine befreundete Züchterin meinte ich solle erst mal abwarten..

      Ach man, mir gehen momentan so viele Gedanken durch den Kopf :(
      Liebe Grüße :familie:
    • Dumbledore's Mama schrieb:

      ch kann Dir nur nahe legen nach Velbert zu Frau Dr. Wiegand zu fahren. Ist von Dortmund ja nicht so weit und da bist Du gut aufgehoben.
      Ich halte von dieser Praxis auch sehr viel - auch von Frau Koch dort - und habe mit Snoop erst kürzlich erfahren: Tumore IMMER so rasch wie möglich entfernen, weil jeder Tag, der vergeht, die Überlebenschancen senkt, da diese Dinger manchmal von einem Tag zum anderen rasasant an Größe zunehmen und auch streuen.

      FellnaseDsungi schrieb:

      was sagt ihr dazu, hätte die Ärztin punktieren müssen? Sonst noch jemand Erfahrungen und Tipps?
      Nicht groß punktieren sondern gleich entfernen. Denn wenn man dran herumfummelt unde s handelt sich um einen bösartigen Tumor, kann er dadurch zum Streuen animiert werden.
      Und weil auch gutartige Tumore möglichst entfernt werden sollten (da solche Gewebe leicht bösartig entarten können), erspart man dem Tier dadurch auch eine weitere Narkose.

      In oben genannter Praxis z.B. stellt die Narkose kaum ein Risiko dar. Das Entgleisen eines Tumores mit Todesfolge ist da bedeutend höher.

      So habe ich es jedenfalls kürzlich gelernt. - Leider war dieser Tumor so extrem schenll gewachsen, dass er nicht mehr vollkommen entfernt werden konnte und nach der Op wieder nachwuchs ;(

      Viel Glück für Emma :goodluck: :herzhuepf:
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila & Manou
      Patenpuschel: Käpt'n Ahab, Filly, Knut, Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Ein Lymphom ist ein Sammelbegriff für Lymphknotenvergrößerungen beziehungsweise Lymphknotenschwellungen und Tumoren des Lymphgewebes, gleichgültig ob gutartig oder bösartig. (wiki)

      Also einfach ein Synonym bzw. ein anderes Wort für einen Tumor.

      FellnaseDsungi schrieb:

      Also auf jedenfall eine 2. Meinung einholen?
      Da liloba absolut recht hat, wäre das für mich keine Frage mehr.

      Ich wäre sogar schon unterwegs. :D

      Aber ich hatte auch schon 2 Hamster mit Tumoren. Mira habe ich leider dran verloren, der ist von ein auf den anderen Tag da gewesen und hatte dann recht schnell gestreut. ;(
      Wir haben aber auch gezwungenermaßen zu lange gewartet, da wir damals im Urlaub waren als sie den bekommen hat.

      Und Lotta, mein Sorgenkind, hatte erst vor ein paar Wochen eine OP gehabt. Es war aber GottseiDank nur eine Zyste voller Flüssigkeit gewesen. Da hat Frau Dr. Wiegand auch nicht lange gefackelt.
      Liebe Grüße
      Jule
    • Ich habe Gott sei Dank bisher noch keinen Hamster mit Tumor gehabt. Für mich erscheint es aber sinnvoll ihn zu entfernen statt zu Punktieren. Und die anderen haben ja mehr Erfahrung. Natürlich sind 2 Stunden Fahrt eine Hausnummer und sicherlich auch Stress für den Hamster. Ich drücke euch jedenfalls ganz dolle beide :daumendrueck: und wünsche euch :goodluck:
    • Dumbledore's Mama schrieb:

      Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Lipom und einem Tumor?
      Weil erst sagte sie was von Lipom...
      Wie kann man das feststellen?
      Ein Lymphom ist ein Sammelbegriff für Lymphknotenvergrößerungen beziehungsweise Lymphknotenschwellungen und Tumoren des Lymphgewebes, gleichgültig ob gutartig oder bösartig. (wiki)

      Also einfach ein Synonym bzw. ein anderes Wort für einen Tumor.

      Ein Lipom ist aber kein Lymphom!
      Ein Lipom ist ein gutartiger Tumor der Fettgewebszellen. Ein Liposarkom ist die bösartige Variante.
      Um festzustellen, um was für eine Art Tumor es sich handelt, muss man aber schon eine Biopsie machen.
      Nur dann kann man es zu 100% sicher sagen.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • So, hier mal ein kleines Update. Wir waren gestern morgen noch bei einem anderen Arzt, er hat eine Punktion vorgenommen, leider kam nicht genug Material zusammen um es zum Labor zu schicken. Emma fing dann an zu bluten (wohl nur weniger Tropfen, aber es sah furchtbar aus) Sie sagte man könnte sie in Narkose legen um eventuell mehr Material zu bekommen, aber diese Narkose würde sie dann eventuell nicht überleben. Habe mich dann dagegen entschieden und möchte ihr auch erst mal weitere Qualen ersparen. Emma geht es bisher weiterhin gut und ich werde sie natürlich gut beobachten.
      Liebe Grüße :familie:
    • Wie schnell der Tumor meines Hamsters gewachsen ist kann ich leider nicht sagen. Er wurde erst ziemlich spät entdeckt da man gar nichts gesehen oder gefühlt hat. Aber ich schätze mal dass es, wie beim Menschen auch, hauptsächlich auf die Tumorart, die Zellteilung und die Durchblutung ankommt. Oft wachsen bösartige Tumore aber schneller als gutartige doch es ist noch lange nicht immer so.
      Ich drücke euch ganz feste die Daumen dass ihr noch viele schöne gemeinsame Stunden habt!
      LG Maria :daumendrueck:
    • Hier mal die kleine Patientin, Foto ist vorhin entstanden :)

      Die Krallen müssten mal wieder geschnitten werden, aber schleppe sie dafür aktuell ungerne zum Tierarzt und zum selber schneiden habe ich totale Berührungsängste aufgrund des Tumors :(
      Bilder
      • IMG_0084.jpg

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      Liebe Grüße :familie:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FellnaseDsungi ()

    • Ich musste meine damals einschläfern lassen da es keine andere Möglichkeit mehr gab. Ich hoffe dir wird die Entscheidung (egal mit welchem Ende abgenommen) denn über Leben und Tod zu entscheiden ist super schwer.
      Und manchmal überleben die Tod geglaubten alle anderen (mein Pferd ist da das beste Beispiel).
      Ich hoffe dass, wenn es denn mal soweit ist, du dich ganz leicht und ohne schlechtes Gewissen entscheiden kannst. Doch bis dahin noch viel viel Spaß mit deiner kleinen Maus :hurra2:
    • So, nach einer Woche mal wieder ein Update :)

      Emma geht es soweit gut, Gewicht hat sie auch nicht verloren :) So wie ich es ertasten konnte ist der Tumor nicht weiter gewachsen, ob er nach innen wächst kann ich ja leider nicht sehen.

      Kann es sein, dass Hamster mit Tumor verstärkten Appetit haben? Ich hab das Gefühl, seit ein paar Tagen frisst Emma mir die Haare vom Kopf :D Kann nicht genug vom Essen haben.
      Liebe Grüße :familie:
    • Naja ein Tumor zehrt am Körper, er verschwendet Energie und stört andere Stoffwechselprozesse. Krebszellen verbrauchen sehr viel Zucker.
      Oft wird auch Körpereiweiß besonders schnell abgebaut, was später auch zu dem starken Gewichtsverlust führt.

      Ich kann mir vorstellen, dass Tiere da besonders bei Beginn der Erkrankung instinktiv mit vermehrtem Fressen reagieren.

      Unser Hund hat zu Beginn seiner Krebserkrankung (Lipome, die sich zu Krebs verändert haben) auch mehr gegessen bzw. Dinge, die er vorher nicht mochte.
      Später haben Erkrankte meist kaum noch Appetit und nehmen dann sehr schnell ab.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • Hi,

      mein Emil hatte an der Stelle auch einen Tumor, der leider recht schnell gewachsen ist, war so 1cm nach außen zu sehen.
      Hab ihn dann operieren lassen, was er leider nicht überstanden hat. Er hat noch gut gefressen und war putzmunter...

      Letztendlich wirst Du eine Entscheidung treffen müssen, da Du Dein Tier kennst, wird es schon die richtige sein.

      Für mich war auch die Frage, OP mit Risiko oder noch ein paar schmerzfreie Wochen, kann Dir nicht sagen, was ich beim nächsten Mal tun würde ;(
      Hör auf Dein Bauchgefühl und genieß die Zeit , auch wenn´s blöd klingt

      Hoffe, euch bleibt noch möglichst viel Zeit zusammen :daumendrueck:
      LG, Perdita Ulrike


      Spring und lass Dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen (Ray Bradbury)
    • Aggression kann auf jeden Fall auch ein Zeichen von Schmerzen sein.

      Hamster vertecken sowas ja sehr gut. In der Natur gilt, wer Schwäche zeigt wird gefressen.
      Meiner Erfahrung nach fressen und bewegen sich Hamster, bis es wirklich gar nicht mehr geht. Deshalb ist das für mich nie ein Zeichen, dass es dem Hamster gut geht.
      Es zeigt nur, dass der Überlebensinstinkt stark ist.
      Liebe Grüße,
      Jacky