Chronische Blasenentzündung - Was kann ich noch tun?

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    • Chronische Blasenentzündung - Was kann ich noch tun?

      Hallo ihr Lieben,

      ich brauche mal Ideen und davon habt Ihr ja in der Regel einige. :)

      Lotta hat immer noch Probleme mit der Blase. Zumindest fällt mir nicht ein, woher der Geruch sonst kommt.
      Gebärmutter ist ja keine mehr vorhanden.
      Ein kurzer Abriss zu ihrer Krankengeschichte:

      Lotta hatte ständig Gebärmutterentzündungen und hat dann dieses Jahr die Gebärmuttter entfernt bekommen.
      Danach fing dann fast nahtlos eine Blasenentzündung an, die mit Baytril, Chloromyzethin
      und nach einer eingesanten Urinprobe mit einem auf den Keim passenden Antibiotika (siehe Fotot) behandelt wurde.



      Die Behandlung ist nun eine Woche her und Lotta riecht immer noch streng nach Pipi.
      Ansonsten frisst sie ganz normal und abgenommen hat sie auch nicht viel.
      Ausfluss oder Ähnliches sehe ich auch nicht.

      Ich versuche es seit gestern jetzt mit Cantharis.




      Vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar Alternativen für uns. Mit Homöopathie kenne ich mich nämlich nicht so gut aus.

      Danke voarb für Eure Antworten! :)
      Liebe Grüße
      Jule
    • :

      abby schrieb:

      :S Ach mensch...... :knuddel:

      Das ist ja wirklich m..... Leider kann ich Dir da auch nicht weiterhelfen .
      Erst die GBE und dann jetzt das.

      Drücke Lotta ganz fest die Daumen :daumendrueck: . Gib ihr von mir ein paar Kernchen extra
      @abby:
      Klaro. Mach ich doch gerne. :)
      Da Lottchen nun ab und zu Kernchen aus meiner Hand nimmt umso lieber!
      Beim ersten Mal hab ich echt innerlich ne Party gefeiert! :rolleyes:

      Ich geb die Hoffnung nicht auf, dass wir diese ka.. Entzündung noch weg bekommen. :dafuer:
      Liebe Grüße
      Jule
    • Also der Geruch ist wonach? Urin oder so ein strenger beißender Geruch?

      Häufig ist es so, dass bei Pyometra Bakterien nicht nur in der Gebärmutter bleiben, sondern sich ihren Weg zu bzw. in andere Organe suchen. Daher ist es gut möglich, dass die Blase bzw. wahrscheinlich eher die Nieren geschädigt sind, wodurch dann immer wieder die Entzündung ausgelöst wird.
      Dennman muss sich ja fragen, woher diese ständige Entzündung kommt. Daher würde ich ehrlich gesagt nochmal mit einem TA sprechen, leider kann man mit den Teststreifen nicht unbedingt unterscheiden, ob eine Blasen- und/oder eine Nierenproblematik vorliegt.
      Hinzu würde ich einen guten Tierhomöpathen ziehen, der aus der Ecke zuarbeiten kann.
      Wild einfach irgendwelche Medis oder Globulis zu geben, halte ich für nicht zielführend und gefährlich.

      Cantharist passt übrigens nicht zwingendermaßen; ich würde nicht einfach irgendwelche Globuli verdachtsweise geben, denn die haben auch Nebenwirkungen oder produzieren neue Symptome.
      Herzliche Grüße,
      Anne


      "Die Achtung vor der Eigenart des Tieres ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm" (Alfred Buckowitz).
    • Hallo Jule,

      ich denke auch, da könnten irgenwo im Urogenitalbereich noch Bakterien schwirren, die nach AB-Behandlung wieder aufkeimen.

      Sinnvoll wäre da bestimmt eine erneute Urinkontrolle und darauf abgestimmt erneut AB. So doof das ist, das Zeug zu geben, bei chronisch rezidivierenden Infekten (also, wenn ein Keim nicht vollständig besiegt wurde, sich nach der Behandlumg wieder vermehrt und erneut ausbricht) kann es sogar Sinn machen, die AB-Therapie über 10-14 Tage zu erstrecken und dann noch eine Low-Dose anzuhängen, also noch ein paar Tage lang eine reduzierte Menge zu geben - dazu wechselt man das Präparat manchmal auch.

      Ganz einfaches Hilfsmittel in allen Situationen, wo viel getrunken werden sollte: Reichlich Gurke geben - besonders diese Gartengurken mit den dicken Kernen drin. Die wirken super auf die Nieren und regen sie ordentlich zum Spülen an. Das Fruchtfleisch wegen des enormen Wassergehaltes, die Kerne wirkstoffhalber.

      Mihas kann man auch Wassermelone anbieten.

      Und Löwenzahn ist auch ein super Tipp. Darmpflegend (inulinhaltig - nicht zu verwechseln mit Insulin), was das Immunsystem stützt und somit dem ganzen Körper zugute kommt.

      Ich persönlich würde Cantharis weitergeben. In einer D6 Potenz dürfte das kein Problem sein.

      Falls Lotta zufällig Cranberrys frisst: die Säuern den Urin und vermiesen Erregern ein gemütliches Milieu.

      Diese Mittel können aber nicht einen eventuell wieder ausgebrochenen Keim besiegen, sondern maximal helfen, ihn ein bisschen in Schach zu halten. - Nach erfolgreicher Beseitigung durch AB können sie ein erneutes Aufkeimen dann verhindern helfen.


      Dem Lottchen fest die Daumen gedrückt :goodluck:
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, den Campbells Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Hallo ihr Lieben,

      wir haben nun für Dienstag wieder einen TA-Termin in Velbert.
      Ich denken mal, dass wir dann mal einen Ultraschall machen werden. Das Einzige, was wir noch nicht gemacht haben.

      Bin gespannt. Mir tut Lotta einfach nur noch Leid. Sie hat da echt die A-Karte gezogen.... ;(
      Cantharis werde ich auch erstmal weiter geben.
      Die Idee mit den Cranberrys finde ich sehr gut.

      Ich kann nur hoffen, dass sie keine Schmerzen, Brennen oder ähnliches hat.
      Wenn sie ihr Leben lang stinken sollte, kommen wir damit auch klar. Aber so einfach ist es ja leider nicht. Der Geruch hat ja einen Ursprung! :(
      Liebe Grüße
      Jule
    • Niphredil schrieb:

      Gute Besserung!!!!!

      Jule bedenke aber immer das du mit ihr bei der besten TÄ weit und breit bist!

      :knuddel:
      Wie könnte ich das vergessen. :D
      Sie tut ja auch was sie kann! An Frau Wiegand liegt es auch nicht, sondern am Hamster bzw. Mittelhamster. :S

      Mich würde nicht wundern, wenn die Mittelhamstermädels langsam alle Immun werden so oft wie die Antibitika bekommen müssen wegen irgendeiner schhh... Entzündung. :(
      Einer der riesen Nachteile von absoluter Überzüchtung!
      Liebe Grüße
      Jule
    • Dumbledore's Mama schrieb:

      Mich würde nicht wundern, wenn die Mittelhamstermädels langsam alle Immun werden so oft wie die Antibitika bekommen müssen wegen irgendeiner schhh... Entzündung.
      Einer der riesen Nachteile von absoluter Überzüchtung!
      ...weiß zwar nicht, ob das an Überzüchtung liegt - aber zum Heulen finde ich das auch.

      Fühl dich gedrückt :troest1:
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, den Campbells Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Zum Cantharis:

      Würde das wirklich passen, hätte man bereits eine Besserung gesehen. Da ja nicht mal klar ist, was es genau ist, finde ich das echt problematisch, Cantharis einfach weiter zu geben, ohne dass ein sachverständiger Tierhomöopath das Ganze begleitet.

      Ich mache mich wahrscheinlich unbeliebt, aber diese wilde Gabe von irgendwelchen Globulis finde ich ebenso wenig gut, wie noch nicht mal die geeignete Potenz ermittelt ist.
      Es ist ja nicht so, dass dies keine Folgen hat.
      Herzliche Grüße,
      Anne


      "Die Achtung vor der Eigenart des Tieres ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm" (Alfred Buckowitz).
    • honeycake schrieb:

      Ich mache mich wahrscheinlich unbeliebt
      ... ach was :nettnein: Ist doch gut, sich auszutauschen :kuss:

      Ich habe, was die Homöopathie betrifft verinnerlicht, dass man in D6 ruhig ausprobieren kann, was einem passend erscheint - und dass der Körper in dieser Potenz entweder davon profitiert oder es einfach ignoriert.

      Auf Cantharis bezogen könnte ich mir vorstellen, dass die Schleimhäute sich etwas regenerieren, so dass die Keimausbreitung gehemmt wird und das Brennen nachlässt, falls eine Infektion vorliegt. Einen etwaigen Keim damit auszumerzen zu wollen, wäre zuviel verlangt. Aber unterstützend zum Eindämmen und Abmildern schon sinnvoll. Auch, um nach erfolgreicher AB-Therapie einem Neuausbruch vorzubeugen - Was da in D6 an negativen Einflüssen einsetzen könnte, erschließt sich mir nicht.
      Aber ich hab die Weisheit ja auch nicht mit Löffeln gefressen :P
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, den Campbells Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • @liloba
      sehr gut! Danke, dass Du meine Einwände verstehst. Habe die Weisheit auch nicht mit Löffeln gefressen, aber ich arbeite mich gerade intensiv in die Materie ein und wehre mich einfach gegen ein Drauflosbehandeln, das sollte man ja bei keinem Medi tun.
      Ich arbeite zur Zeit mit einer Tierhomöopathin und einem Menschenhomöopathen (der hat in der Schweiz in der einzigen Klinik, die europaweit auch homöopathisch behandelt, gelernt) zusammen, die für jedes Tier individuell abstimmen, welche Potenz geeignet ist. Ihrer Ansicht nach zu Folge- und das halte ich für glaubwürdig- muss man bei jedem Tier erst einmal herausfinden, welche Potenz es braucht und welches Mittel. Und demnach ist einfach eine Behandlung mit D6 nicht zwingend positiv oder ohne Wirkung. D6 kann aus zweierlei Gründen nicht ohne Wirkung sein: a) ist ein Wirkstoff nachgewiesen und b) wirkt es ja energetisch, sonst würde es diese Potenz ja gar nicht geben bzw. nicht eingesetzt.

      Bei niedrigen Potenzen ist nur die Wirkung sehr kurz und damit einhergehende Nebenwirkungen ebenfalls. Diese könne unterschiedlich und individuell ausfallen, schaut man sich allein schon das Repetitorium an.
      Wenn ein Mittel nicht wirklich passt oder in der richtigen Potenz gegeben wird, kann dies durchaus neue bzw. andere Symptome auslösen oder die Urkrankheit verschlimmern bzw. überlappen. Kann und nicht muss, aber da wir ja hier alle keine wirklich ausgebildeten Homöopathen sind, können wir eine gute Mittelanamnese gar nicht tätigen oder bei einem nicht passenden Medi dem gegenwirken.
      Es gilt ja Gleiches mit Gleichem zu vergelten und wenn nicht mal eine saubere Diagnose besteht, kann ich auch nicht zwingend das richtige Mittel wählen. Meist brauche ich auch ein Folgemittel und ein Ergänzungsmittel.

      Mal ein Beispiel zu Symptomen bei mir selber: Ich habe eine Nosode mit Bryonia bekommen, in einer D2-Potenz. Diese hat ein paar Tage gut gepasst, danach bekam ich von ihr Kopfschmerzen, ein Übelkeitsgefühl, Stechen im Magen. Daraufhin bekam ich eine Anschlussnosode, Bryonia passte, aber diesmal in einer D8-Potenz. Genommen und die vorher aufgetretenen Symptome kamen nicht mehr.

      Frauen merken übrigens vergleichsweise weniger Nebenwirkungen oder Symptome bei nicht passenden Medis weniger als Männer.
      Passe ich jetzt diese Überlegungen auf Hamster an, ist klar, dass Hamster nicht nur Meister im Verbergen von Symptomen sind, sondern auch viele Symptome die bei hom. Mitteln als Nebenwirkungen auftreten können, gar nicht nachweisbar sind wie Kopfschmerzen, Taubheitsgefühl usw.und für uns gar nicht erkennbar.

      Beim Hamster kommt hinzu, dass es bislang keine Konstutionstypen gibt, wenn man danach geht. Wenn man nicht nach Typus geht, muss man ja ermitteln, welches Medikament geeignet ist.
      Es gibt bei Blasenentzündungen schon zig Mittel, die passen könnten.

      Finde es einfach sinnvoller, wenn man das wirklich geeignete Mittel (plus Folge- und Ergänzungsmittel) findet, was dann auch hilft statt drauflos zu probieren, wenn man die Folgen nicht wirklich kontrollieren kann. Homöopathen lernen nicht umsonst in einer dreijährigen Ausbildung, wann sie was geben.

      Will man gezielt einen Keim loswerden, braucht man ein Mittel, was auf diesen Keim angeht, da er Ursache für die Entzündung ist. Bei einer chronischen Erkrankung würde ich sowieso erst mal herausfinden wollen, wodurch sie immer wieder entsteht.
      Z.B. bei immer wiederkehrenden Pyometra verteilen sich die dort aktiven Bakterien auch auf andere Organe und greifen diese durchaus an. Eine Pyometra kann also irgendwann zeitversetzt, wenn das Immunsystem nicht gut arbeitet oder ein Hormonproblem vorliegt, zu einer Niereninsuffizienz führen. Hatte ich bei einer eigenen Hamsterine, der wir sogar noch die Eierstöcke entfernt haben. Eine Obduktion hat die Vermutung bestätigt.

      Von daher gehe ich persönlich sehr kritisch daran, einfach irgendwelche Medis geben zu wollen, wenn man an sich mal die Effekte nicht passender Mittel gemerkt hat. Mir wird das im Umgang mit hom. Mitteln zu einfach und locker gesehen.
      Herzliche Grüße,
      Anne


      "Die Achtung vor der Eigenart des Tieres ist die Grundlage für eine Freundschaft mit ihm" (Alfred Buckowitz).
    • Hallo,

      also TA Termin haben wir hinter uns. Sollen in 1,5 Wochen aber nochmal hin.

      Es ist keine Entzündung. Riecht auch nciht so. Frau Dr. Wiegand konnte ein halbfestes Sekret aus ihr raus drücken. Das kam aber nicht aus der Blase, sondern aus der Scheide.
      Anscheinend sammlet sich da etwas an. Das Zeug riecht irgendwie muffig. Sie meinte, sowas hatte sie auch schon bei einem anderen Mädel. Allerdings einem Frettchen.
      Da wurde auch die GB entfernt und es sammelte sich immer etwas in der Scheide an und dann war es plötzlich weg.
      Wir schauen jetzt mal, was in 1,5 Wochen ist. Ob sich das wieder ansammelt oder jetzt nach der Entleerung Ruhe ist.

      Ansonsten geht es der Lotte ja sehr gut. Sie hat auch gestern ganz brav mit gemacht. :love:

      Nun bauen wir Zuhause nach der ganzen Antibiose aber erstmal ihr Immunsystem wieder auf und nebenbei wird am Hamster rumgedrückt. ^^ Wenns dabei bleibt ist die KG erstmal zufrieden.
      Liebe Grüße
      Jule