Anthas Eingewöhnung im neuen Zuhause

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    • Anthas Eingewöhnung im neuen Zuhause

      Anthas ist letzte Woche Samstag, am 21.05. bei uns eingezogen.
      Beim Umsteigen aus der Transportbox hat er schon mal ordentlich gefaucht, sich aber schnell beruhigt. Er ist dann auch sofort aus der Box geklettert und hat sein Gehege erkundet bzw. sich schnell in das Tunnelsystem verkrümelt. Nachts ist er dann aber in das Haus eingezogen und seitdem schläft er im Haus
      Ich mache mir nur ein wenig Gedanken, weil er doch sehr sehr lange schläft und offenbar auch nicht sein gesamtes Gehege nutzt. Rad und Sandbad nutzt er, aber er buddelt nicht und lässt immer sehr viel Futter übrig (bis auf Frisches, da nimmt er sich was er mag und lässt nur den Rest übrig). Ich habe sein Häuschen einmal kontrolliert, Vorräte gibt es bisher dort noch nicht. Das finde ich etwas überraschend. Ich kenne es bisher nur, das einfach alles eifrig in die Backen gepackt wurde.
      Und wenn ich ihn abends "erwische" rennt er auch nicht weg, sondern hält inne, schnüffelt und geht dann ins Rad laufen.
      Da er aber bis 12 manchmal 1 Uhr abends schläft, hatte ich jetzt auch kaum Gelegenheit mich mit ihm etwas länger zu beschäftigen. Ich bleibe immer mal ein paar Minuten im Raum und rede mit ihm, nach ein paar Tagen habe ich ein paar Mal Leckerchen aus der Hand angeboten. Er ist zwar noch recht schüchtern, hat aber schon meine Finger beschnüffelt, als ich Möhre hingehalten habe. :love:

      Was meint ihr? Ist es normal, dass er so lange schläft? Vielleicht verarbeitet er seinen Stress?
      Ich würde ihm gerne den Freilauf anbieten, traue mich aber noch nicht ihn anzufassen oder umzusetzen. Da er mich ja noch kaum kennt, möchte ich ihn nicht unnötig stressen.
      Und ich möchte ihn auch nicht wecken um mich mit ihm zu beschäftigen. Aber da ich morgens um 6 aufstehen muss, kann ich ja auch schlecht noch um 12 abends länger Zeit mit ihm verbringen ||

      Wie macht ihr das denn? Lasst ihr eure Nasen unbeaufsichtigt im Freilauf, wenn sie so lange schlafen?
      Liebe Grüße,
      Guini mit Carlo :hund: und Anthas :htongue:
    • Liebe Tina,
      ich denke, dass Anthas sich auf jeden Fall erstmal eingewöhnen muss. Du wirst aber sehen, dass er sich verändern wird, sobald er Auslauf (Freiheit und Abenteuer) bekommt. Versuche es doch einfach mal am Wochenende, da bleibt man ja meist länger auf. Halte ihm dazu ein "Hamstertaxi" hin, auf keinen Fall mit der Hand greifen! Vielleicht legst Du einen Pinienkern in das Taxi (bei mir ist es ein Meßbecher), damit er einsteigt - und dann ab in den Auslauf.

      Bei mir ist es so, dass Hamster, die Auslauf bekommen, zum Teil sehr früh aufstehen (zwischen 18 und 19 Uhr) und schon auf das Taxi warten!

      Die Steigerung wäre dann, die Hand vor das Taxi zu halten, damit Anthas darüber steigen muss. Wahrscheinlich wird er drüberspringen - macht aber nichts, da er so auch die Angst vor der Hand verliert.

      Im Auslauf dann setze ich mich häufig bei ängstlichen Hamster dazu und streichel mal kurz unvermittelt, gebe mal ein Leckerli oder ähnliches - alles was Du eigentlich brauchst, ist GEDULD :) Du wirst aber sehen, dass es sich sehr schnell auszahlt ... Einfach alles Step by Step ;)

      Edit: Ich kann das etwas beurteilen, da ich seinen Bruder Carlos hier habe und glaub mir, dass war auch eine harte Nuss. Aber mitterweile rennt er um 18 Uhr durch das Gehege und wartet. Sobald ich das Zimmer betrete, klettert er auf den höchsten Punkt und reckt sich, damit ich das Taxi hole ... :D
      Liebe Grüße Gundi mit Kylie :hund: sowie Elliot, Snoopy, Futzi und Hetti :familie:

      Das Wenige, was du tun kannst, ist viel - wenn du nur irgendwie Schmerz, Weh und Angst von einem Wesen nimmst
      (Albert Schweitzer)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Gundi ()

    • Hallo Tina,

      denke auch, das er sich noch etwas eingewöhnen muß. Er war ja sechs Monate bei mir in der Pflegestelle.
      Wenn er schon an den Fingern geschnüffelt hat, ist das schon sehr gut. Er mag besonders Pinienkernchen, aber auch bei mir hat er sie nicht immer aus der Hand genommen.
      Hier ist er meist zwischen 21:30 und 22:30 Uhr aufgestanden. Das Meßbechertaxi kennt er, um in den Auslauf zukommen, ein oder zwei Pinienkernchen rein und dann klettert er freiwillig rein. Zurück ins Gehege ging das genauso.
      Er braucht Geduld der Kleine aber das wird schon. Ansonsten kann ich nur das, was Gundi gesagt hat, unterstreichen.

      Liebe Grüße, Heiko
      "Tiere können nicht für sich selbst sprechen. Und deshalb ist es so wichtig,
      daß wir als Menschen unsere Stimme für sie erheben und uns für sie einsetzten."
      (Gillian Anderson)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von kodyskg () aus folgendem Grund: Unvollständig

    • Ok, das klingt ja schon ganz beruhigend. Ich habe es mir auch schon gedacht, aber man macht sich ja auch schnell Sorgen, wenn ein neues Familienmitglied einzieht. Er soll sich ja wohl fühlen.
      Vielen Dank.

      Ich denke, ich versuche am Wochenende mal ihm den Auslauf anzubieten, ein Messbecher-Taxi habe ich auch schon :)

      Viele Grüße!
      Liebe Grüße,
      Guini mit Carlo :hund: und Anthas :htongue: