Mandarin-Zwerg mit Diabetes

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    • Mandarin-Zwerg mit Diabetes

      Hallo,

      ich möchte hier mal von meinem an Diabetes erkrankten Zwerg berichten, in der Hoffnung, dass vielleicht jemand mit Erfahrung (Eva @liloba vielleicht? :whistling: :saint: ) ein paar Tipps geben kann.

      Sherlock ist ein Hybrid in Mandarin. Er war ursprünglich ein Kinderspielzeug, mit der damit einhergehenden miesen Ernährung. Letztes Jahr im August wurde er dann von einer lieben Person da rausgeholt; zu dem Zeitpunkt war er vermutlich mind. 4 Monate alt und wog ca. 65g. Damals wurden auch mehrere Diabetes-Tests gemacht, die negativ ausfielen. Im September letzten Jahres kam der kleine dann zu mir.

      Die Ernährung wurde natürlich umgestellt, auf eine Mischung, die seine PS mit ihrem TA abgestimmt hatte. Sein Gewicht änderte sich aber nur minimal, zeitweise hatte er bei mir sogar 67g. Er blieb lange bei 65g +/- 2g, hat jetzt aber über die letzten ca. 3 Monate deutlich abgenommen und ist jetzt bei 57g. Seine Trinkmenge (oder besser gesagt die Menge an Wasser, die im Napf fehlte - also inkl. Verdunstung) lag anfänglich so bei 3-5 ml, ging dann Anfang November aber deutlich hoch auf ca. 9-10ml. Eine Urinprobe zu bekommen um einen Diabetesttest zu machen war ein Ding der Unmöglichkeit, ich habe aber vorsorglich trotzdem angefangen, Bockshornkleesamen zu füttern, ca. 20 Körnchen pro Tag, die der kleine auch immer sofort aufsaugt ^^ . Daraufhin ging die Trinkmenge wieder zurück, auf etwa 5-6ml pro Tag. Mitte März stieg sie dann wieder an, und da habe ich es auch endlich mal geschafft, eine Urinprobe von dem kleinen Kerl zu bekommen - mit positivem Ergebnis :snief: . Seitdem blieb seine Trinkmenge so bei etwa 8-10ml (ab da dann verdunstungsbereinigt, also die tatsächliche Trinkmenge). Seit Ende August (also sogar in einer ziemlich heißen Periode) ging seine Trinkmenge dann unvermittelt wieder runter und liegt jetzt eher wieder bei 2-4ml. Im Moment müsste der kleine Kerl mind. 17 Monate alt sein.

      Nun zur Fütterung. Seit die Diabetes diagnostiziert ist, bekommt der kleine Kerl die Mischung, die hier gepostet wurde. Dazu, wie gesagt, etwa 20 Bockshornkleesamen pro Tag. An Frischfutter bekommt er hauptsächlich Chinakohl, Gurke, Brokkoli, ab und an mal etwas Salat oder Zucchini. An Leckerlis gibt es hier und da Kürbis- oder Pinienkerne, im Gehege stehen außerdem ein paar Hirserispen (denen er aber nur sehr wenig Aufmerksamkeit widmet) und ab und an ein paar Flachsähren (die er abgöttisch liebt).

      In Amelios Diabetes-Thread wurde u.a. zum kompletten Weglassen von Buchweizen geraten - soll ich das auch mal versuchen? Hat jemand sonstige Tipps für mich? Ich bin ein wenig verunsichert, weil einerseits zwar seine Tinkmenge wieder runtergegangen ist (gutes Zeichen), er jetzt aber doch innerhalb relativ kurzer Zeit relativ viel abgenommen hat, ohne dass an der Ernährung was geändert wurde (schlechtes Zeichen?).

      Vielen Dank schon mal für eure Hilfe! :blumen:
    • Hallo Shiori,

      da hat der kleine Kerl sich ja lange tapfer gehalten <3

      So richtig abgenommen hat er ja eigentlich nicht - also für seine Verhältnisse schon - aber das ist okay, über die 3 Monate hinweg, würde ich sagen - und wenn er nicht drastisch weiter absinkt, sogar wünschenswert.

      Dass die Trinkmenge nun aber so abgesunken ist, könnte auch daran liegen, dass die Nieren so langsam aufgeben, denn das Spülen über lange Zeit hinweg bringt irgendwann Nierenschwäche hervor.

      Den Buchweizen würde ich deshalb nun auch weglassen - auch die Hirse raus nehmen. Flachs ist super (Leinsamen enthält null Kohlehydrate)

      Die restlichen Ölsaaten haben ihm ja nun lange Zeit über die Runden geholfen, die kann er so weiter haben.

      Solltest du neu bestellen, die Zutaten aber bitte nicht einfach doppeln, um auf eine lohnenswerte Menge zu kommen.
      Anis, Blaumohn, Radieschensamen und Luzerne würde ich in dem Fall bei 20 g lassen. Kardi bei 30 g lassen.
      Diese dann fehlenden 110 g kannst du auffüllen, in dem du folgendes noch zumischt:
      60 g Raps, 10 Fenchel, 10 Negersaat, noch 30 Mariendistel dazu.

      Die tierische Kost bei 50 g belassen.

      Damit müsste er soweit gut hinkommen.


      Das wären dann 550 g . Wenn du lieber mehr bestellen möchtest, frag einfach noch mal. Aber mit 500 g kommt ein Zwerg ja ewig aus. 1 Tel. pro Tag ernähren ihn reichlich, wenn keine Kräuter und Blüten drin stören ;)


      Hier findest du noch weitere Tipps, kürzlich erst hinterlassen: Amelio hat Diabetes

      Hast du glaube ich schon selbst entdeckt, wie du schreibst. Egal, für Mitleser :P

      Die Saatenmischung für Amelio aber so nicht übernehmen. Die wäre für Sherlock erst geeignet, wenn er mit seinem Gewicht so auf die 40 g zumarschieren würde.

      Besonders die bei Amelio erwähnte Avocadofütterung würde ich dir aber ans Herz legen.

      Und an Frifu neben Chinakohl am besten immer ein Stückchen Gurke anbieten. Die kurbelt die Nierenfunktion ein wenig an. Daumennagelgroß, nicht mehr, da sie nur einen leichten Schubs kriegen soll und nicht zu mehr Arbeit, als sie ohnehin kaum noch schaffen wird. Von allem anderen nur sehr sehr wenig pro Tag. Wenn man vergleicht, treibt auch das zuckerarme Gemüse den Blutzucker doch leider offensichtlich hoch :/


      :goodluck: :daumendrueck:
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Vielen Dank, Eva, für die ausführlichen Tipps! Den Buchweizen werde ich dann ab sofort aussortieren, bis das aktuelle Futter aufgebraucht ist (ist eh nicht mehr sooo viel da), und bei der nächsten Bestellung dann deinem Vorschlag folgen. Sein Gewicht behalte ich auf jeden Fall genau im Auge (auch wenn der arme das Wiegen gar nicht mag, aber da muss er dann wohl durch). Gurke und Chinakohl mag er auf jeden Fall sehr gerne, Avocado werde ich mal probieren.

      Ich halte euch auf dem Laufenden! Und zum Dank für die Hilfe gibt's noch ein Foto vom knuffigen Fellpo ;)

    • Shiori schrieb:

      Und zum Dank für die Hilfe gibt's noch ein Foto vom knuffigen Fellpo
      :love: :love: :love:


      PS: wenn du bestellst, überlege, ob du wirklich noch Mehlwürmer anbieten willst. Noch weniger geeignet wären Bachflohkrebse - am ehesten gingen Grillen, die werden aber meist nicht gemocht. Aber bei Nierenschwäche müssen die armen Dingerchen nebem dem Zucker auch noch das Natrium (Salz) der Mehlies/Bachflohkrebse ausspülen.
      Ich spare mir den Hinweis meist, weil es oft schlecht kommt, wenn man von tierischem Eiweiß praktisch ganz abrät.
      Und manche Zwerge sind ja auch sehr versessen drauf. Auskommen tun sie aber ernährungstechnisch gut ohne (auch wenn mich manch einer für diese Aussage hauen möchte) - im Fall von wahrscheinlich schon eindeutiger Nierenschwäche möchte ich aber nochmal dezent darauf hinweisen - als Überlegung an dich :blumen:
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
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    • Ja, das mit dem Eiweißfutter ist ein guter Punkt. Es stimmt, er steht sehr auf alles Insektige, aber wenn es ihm nicht gut tut, dann lass ich es lieber weg, denn vor allem will ich ja, dass es ihm noch lange gut geht :hamsterknuddeln: . Ich hatte auch mal deinen Beitrag im Hamsterforum über die Problematik bei zu viel tierischem Eiweiß gelesen und fand das (als Laie ohne wirklich Ahnung von Ernährung, zugegebenermaßen) auch sehr schlüssig. Also von daher kommt es bei mir nicht schlecht an, wenn du vom tierischen Eiweiß abrätst, keine Sorge ^^ . Dann werde ich das Eiweiß aus dem Hauptfutter draußen halten und höchstens ab und an mal einen Mehli oder eine Seidenraupenpuppe (sind die besser, was den Natriumgehalt angeht?) als Leckerlie verfüttern.
    • Shiori schrieb:

      Ich hatte auch mal deinen Beitrag im Hamsterforum über die Problematik bei zu viel tierischem Eiweiß gelesen und fand das (als Laie ohne wirklich Ahnung von Ernährung, zugegebenermaßen) auch sehr schlüssig.

      Shiori schrieb:

      Dann werde ich das Eiweiß aus dem Hauptfutter draußen halten und höchstens ab und an mal einen Mehli oder eine Seidenraupenpuppe (sind die besser, was den Natriumgehalt angeht?) als Leckerlie verfüttern.
      In deinem Fall meine ich, ja!

      Trotzdem möchte ich das an dieser Stelle lieber noch mal für interessierte Mitleser auseinanderdividieren.
      Grundsätzlich gehören Insekten zur Zwerghamsternahrung dazu, in Maßen, denn bei dem geballten Nährstoffen, wie sie das Zwerghamsterfutter trotz Einrschänkungen trotzdem noch enthält, bringt ein Zuviel verschiedene Probleme mit sich.

      Punkt 1, von tierischem Eiweiß ohne Wenn und Aber gänzlich abzuraten ist, wenn sich zeigt, dass der Hamster zu Steinbildungen neigt, was zunächst eine (auch schon schmerzhafte) Grießbildung entstehen lässt.
      In dem Fall zieht man mit dem konsequenten Streichen des tierischen Eiweißes wirklich die Notbremse.


      Punkt 2 betrifft die Problematik Fettgehalt und erhöhte Eiweißzufuhr bei Diabetes. Und um da vernünftige Entscheidungen treffen zu können muss man folgendes im Auge halten:
      Obwohl Mehlwürmer und Seidenraupen keine Kohlenhydrate enthalten begünstigt der hohe Fettgehalt an gesättigten Fettsäuren einen Anstieg des Blutzuckerspiegels (Pflanzen haben einen viel höheren Anteil an den günstigeren und somit wertvolleren ungesättigten Fettsäuren, die das weitaus weniger begünstigen). Der generelle Einfluss der Fette auf den Blutzuckerspiegel hängt damit zusammen, dass der Fettstoffwechsel in den Kohlenhydratstoffwechsel wechselseitig hineinspielt und ersterer für den letzteren quasi einspringt, wenn dieser versagt. Denn ein gewisser Blutzuckerspiegel MUSS her, sonst kann der Körper ja keine Energie mehr gewinnen. Deshalb die Rückwandlung unter Hilfe von Glycogen aus den Depofetten zu verwertbarer Energie bei fehlendem Insulin.
      Zudem wirkt auch ein zuviel an Eiweiß negativ auf den so umgestellten Stoffwechselprozess.
      ABER: Deshalb bei Diabetes generell die Insekten zu streichen, wird der Sache in dem Fall nicht gerecht .
      Viele Hamster profitieren dann doch eher von der tierischen Kost. Besonders, wenn sie stark abnehmen.
      Bei manchen steigt die Trinkmenge aber unter der Fütterung glasklar an - dann streicht man sie wirklich besser ganz. Das muss man einfach ausprobieren.

      Bei einem noch übergewichtigen Zwerg, der schlecht von seinem Gewicht runterkommt, macht es auch Sinn, ihn einfach mal auf rein pflanzliche Kost zu setzten. Unter einer solchen Maßnahme kann man sehr schön beobachten, wie sich die Stoffwechsellage optimal einpendelt und die Tiere auch munterer werden.

      Unter Punkt 2 fällt auch noch latent die Frage nach dem Natriumgehalt: Bei einem Zwerg, der schon sehr lange Diabetes hat und bei dem man somit davon ausgehen kann, dass die Nieren deshalb inzwischen schon arg beeinträchtigt sind, macht es Sinn, ihm die Zufuhr von Natrium, also Salz, so gering wie möglich zu halten. Fleisch enthält immer ordentlich Natrium im Vergleich zu Pflanzenkost, die den nötigen Bedarf daran schon voll abdeckt.

      Ebenso befreit der Körper sich auch bei einem Zuviel an Eiweiß auf dem Nierenweg, indem er Calcium ausschwemmt. (Was in der Steinbildungsgeschichte eien Rolle spielt, aber eben auch bei ohnehin schon überlasteten Nieren negativ zu Buche schlägt).
      Da Hamster über die Körnerkost schon mehr als genug Calcium (Eiweiß) aufnehmen, stört die Zufuhr über tierische Kost auch da.

      Prinzipiell könnte man also auch bei Diabetes und ganz generell sagen: Tierische Kost zusätzlich zu der geballten Körnerkost macht an allen Ecken und Kanten nur Probleme (in der Natur finden die Zwerge ja nur eine deutlich abgespeckte Version an Körnern - da macht Insektenkost als Beikost Sinn).

      Trotzdem vertragen die meisten Hamster Insektenkost als gemäßigte Beigabe problemlos und auch den meisten Diabeteshamstern geht es damit gut.

      In Sherlocks Fall aber mit Rücksicht auf die schon lange belasteten Nieren würde ich allein deshalb schon bei meinem eigenen Zwerg davon absehen, um das Risiko eines beschleunigten Nierenversagens auszubremsen.
      Sein Übergewicht komt noch hinzu.
      Zwar besteht bei Diabetes am Ende eher das Problem der Abmagerung - aber da er noch so viel Köpergewicht halten kann besteht bei ihm noch eien echte Chance darauf, dass es sich nicht um einen schweren, komplett manifestierten TYP handelt, sondern noch genügend Insulinzellen vorhanden sind, um die diabetische Lage in den Griff zu kriegen.
      Eine leichte Abnahme und die Streichung tierischer Kost begünstigt den Prozess da enorm.
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

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    • ... das wäre wirklich die einzig gute Lösung, wenn man tierische Kost nicht ganz streichen will.

      Hat dann ja auch noch Beschäftigungswert. Stichwort Jagdboxen.
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

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    • Hallo nochmal,

      ich wollte mal berichten, wie es mit dem kleinen Detektiv steht.

      Ich habe mich an Evas Rat gehalten und füttere die neue Futtermischung, die ganz ohne Buchweizen und Insekten auskommt. Die frischen Insekten sind für mich einfach schlecht machbar, ich hab ja nur den einen kleinen Zwerg, da lohnt sich das nicht so richtig. Avocado bekommt er auch und ist total begeistert davon ^^ .

      Die Trinkmenge ist sehr konstant bei 3-4ml, nur an zwei oder drei Tagen gab es mal eine Spitze mit 7-8ml. Ich konnte keine Ursache für diese Spitzen erkennen (was die Fütterung angeht), vielleicht "saut" er da nur manchmal ein bisschen mit dem Wasser rum? Er hat ja den Hang, durch Näpfe durchzulaufen ... :rolleyes:

      Sherlock verliert allerdings immer noch an Gewicht. Inzwischen ist er bei etwa 47g, hat also gegenüber dem letzten Bericht nochmal um 10g abgenommen (innerhalb von etwa 8 Wochen). Da ich ihn ja immer nur als Pummelchen kannte, würde ich sagen er wirkt im Moment sehr schlank, aber noch nicht mager, aber ich habe das Gefühl, viel sollte er auch nicht mehr verlieren :/ ... Leider ist der kleine Mann auch fast zum Phantom geworden, wir sehen uns nur noch sehr selten, so dass es sich auch schwierig gestaltet, sein Gewicht regelmäßig zu kontrollieren. Hast du, Eva, oder andere Mitleser, noch irgendwelche Tipps für uns?
    • Wie schön, dass sich Sherlocks Lage stabilisiert hat :love: Das ist ja längst nicht selbstverständlich.

      Wenn man sein Pummelchen so abnehmen sieht, kann einen das schon erschrecken.
      Aber Zwerge nehmen über den Winter oftmals drastisch ab - muss also nichtmal ein schlechtes Zeichen sein.

      Meine ganz gesunde Campbelline Minimuff, mittlerweile 16 Monate alt, ist von 48 g Normalgewicht im Sommer auf 35 runtergesaust und ist dabei wohlauf.

      Auch der Rückzug in der Winterzeit kann jahreszeitlich bedingt sein. Sie haben diesen Rythmus im Blut, selbst wenn sie es drinnen sommerlich warm haben.

      Hoffe, dass es nur jahreszeitlich bedingt ist. Aber futtertechnisch seid ihr ja wirklich auf einem guten Weg :thumbup: Und für die Diabeteszellen ist das Bedienen eines solchen Leichtgewichtes gut - da könne sie sich vielleicht sogar ein wenig erholen :goodluck: :daumendrueck: <3
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Danke Eva, für deine Einschätzung :blumen: . Ich hoffe ja auch, dass das Abnehmen und die Zurückgezogenheit auf den Winter zurückzuführen sind, und es beruhigt mich sehr, dass du das genau so siehst. Ist ja nun mal mein erster Hamster und da frag ich lieber öfter nach und bin froh, wenn jemand erfahrenes seine Meinung dazu äußert. Ich behalte natürlich alles weiter im Auge, aber beruhigt hast du mich schonmal ^^ .
    • Huhu,

      ich bins mal wieder ^^ . Ich wollte mal berichten, wie es im Moment steht.

      Heute hab ich den kleinen Fellball endlich mal wieder angetroffen und gleich auf die Waage verfrachtet. Ergebnis: 37g. Ab wann wird es kritisch? Ich weiß natürlich, dass das ohne Fotos schwer zu beurteilen ist, aber dafür sehe ich ihn im Moment viel zu wenig. Optisch finde ich schon, dass er langsam etwas zu dünn aussieht. Und wenn ich eingreifen soll, wie/womit am besten? Also womit kann ich päppeln? Mit Pinienkernen bin ich schon großzügiger geworden. Seine Bockshornkleesamen frisst er in den letzten Tagen sehr schlecht, zum Teil lässt er sie ganz liegen, zum Teil frisst er nur ein paar. Avocado geht dafür immer noch weg wie nix. Wenn er keine Avocado bekommt geht auch die Trinkmenge gleich merklich um 2-3ml hoch, mit Avocado liegt sie immer noch bei ca. 3-4ml. Ansonsten ist er wie gesagt kaum noch zu sehen und scheint auch das Laufrad nur noch sporadisch zu nutzen (früher hielt er sich gefühlt 80% seiner wachen Zeit im Rad auf - sein Ein und Alles :rolleyes: ).

      Ich bin die nächsten zwei Wochen auf Dienstreise, dann muss mein Mann den kleinen alleine versorgen. Der macht das gut, da hab ich keinen Zweifel, ist jetzt aber auch nicht sooo tief in der Sache drin, weil normalerweise eben ich mich vorrangig um Sherlock kümmere. Da hab ich schon ein bisschen Bedenken :/ ...
    • na also ich finde, das hört sich super an.

      Zu viel Gewicht stört bei Diabetes nur - die kleinen Fliegengewichte kommen so viel besser zurecht. Und gerade jetzt im Winter wiegen manche Zwerge gerade mal noch knappe 30 g. Das kommt einem fürchterlich dünn vor, wenn man sie als Plüschkugel kannte, macht aber nichts aus.

      Ich würde es so weiter laufen lassen.

      Der BHK wird oftmals irgendwann wieder verschmäht. Man kann ihn im Blumentopf zu Grünpflanzen ziehen, die meist ziemlich gern verschmaust werden. Die Samen wachsen recht schnell an, nach 1 Woche hat man immer schon richtig schöne Stengel zum Schneiden.
      Am besten über einer Heizung schön warm stellen, damit es auch im Winter tüchtig sprießt.

      Problem beim Päppeln: zu viel Eiweiß belastet die Nieren enorm (müssen sie alles wieder ausspülen) - und leistet dem Diabetes Vorschub.
      Bisschen Kürbis- und Pinienkern kann man natürlich dazu geben. Mal ein fettes Würmchen. Mehr würde ich lassen und im Auge behalten, wie die TM darauf reagiert.

      Viel Glück dem Spatzemann :love: und dir eine gute Reise :wolkesieben:
      Liebe Grüße, Eva mit den Robos Minino und Bo - und den Campbells Mila und Manou
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Leider hat der kleine Sherlock es nicht geschafft :traurigwink:

      Am Montag Abend war er schon sehr wackelig unterwegs und machte einen etwas apathischen Eindruck - das hat mir mein Mann berichtet, denn ich bin immer noch auf Dienstreise. Er wollte dann am nächsten Tag mit ihm zum TA gehen, aber da hat er schon nur noch einen leblosen Sherlock vorgefunden. Er hat ihn gestern alleine im Wald hinter unserem Haus vergraben.

      Liebe @liloba, tausend Dank für deine Hilfe, die es uns möglich gemacht hat, noch möglichst viel Zeit mit unserem Fellpuschel zu verbringen, und ihm ein möglichst langes Leben ermöglicht hat. Dass er überhaupt so alt wurde verdanken wir zu einem sehr großen Teil dir und ich kann meine Dankbarkeit kaum in Worte fassen :blumen: .