Bau eines Daches / Baldachin

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    • Bau eines Daches / Baldachin

      so, nachdem wir der lieben @alexa.h fast die Gehegevorstellung 210x60x60 für eine Hybridin gesprengt haben :P können wir hier nun ja mal ein wenig über das Zustandebringen eines Daches palavern :)

      So viel steht schon mal fest @Mitbewohnerin - der Rohbau sollte so ausehen, wie Andrea auf ihrer Homepage zeigt Hamsterwohnwelt

      So weit so gut. Wenn man den Start sorgfältig ausgerichtet hat, geht es an das Ausmessen der Dachplatten.

      Und an diesem Punkt verabschiede ich mich :D oder mache es wie @Gundi s Herbert: stelle mich lieber tot :rolleyes:

      DENN zwar bekomme ich nach meiner Ausmessung 4 schöne Platten zustande - sie lassen sich aber nie so richtig sauber einfügen und bilden hier und da blöde Lücken :scheisskram:

      Ich glaube man braucht schon richtig handwerkliches Geschick, um das so exakt hinzukriegen, wie Alexa es da vorgelegt hat.

      Oder auch @mamster 2 es hinkriegt. Ich klinke mich da aus und bleibe bei meinen Häusern, Ebenen und diversen Kleinigkeiten 8o
      Liebe Grüße, Eva mit Minino und Bo, Mila & Manou, Maila & Tresh
      Patenpuschel: Käpt'n Ahab, Robby, Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von liloba ()

    • Ich werde nachher noch Baldachine für die anderen Gehege bauen und kann das dann gerne mit Fotos dokumentieren. Ich bin etwas anders vorgegangen und habe einfach mal ausprobiert, werde mich heute aber auch mal mit der Variante Rohbau vorbauen und Platten nachträglich einfügen beschäftigen :D
      Liebe Grüße,

      Alexa mit Campbelline Sukhi :hamsterrollen:
      Für immer im Herzen: Rosie, Yuma, Maggie und Iceman :herzhuepf:
    • alexa.h schrieb:

      werde mich heute aber auch mal mit der Variante Rohbau vorbauen und Platten nachträglich einfügen beschäftigen
      ...oder lieber nicht :panik: - und es uns so zeigen, wie du es super hingekriegt hast.

      Übrigens was @pfiffi drüben im Thread über die Sägeblätter schrieb kann ich nur bestätigen. Die aus dem Baumarkt taugten überhaupt nicht, während meine jetzigen nicht teurer sind (bis auf das Porto), aber wesentlich feiner sägen.
      Und ganz langsam vorgehen, was manchmal schwer fällt, aber die besseren Ergebnisse bringt.

      pfiffi schrieb:

      Und was ich in meiner -ja erst beginnenden- Bastelphase gelernt habe:
      es ist absolut von Vorteil "Mr. Google" zu fragen und beim Sägen das richtige Blatt zu nehmen..
      Ich hab mich auch immer gefragt, warum die Ränder ausgefranst sind und ich nicht in der Lage bin, geradeaus zu sägen.
      Liegt weniger an der Säge, als an dem richtigen Zubehör .
      So ganz geradeaus klappt immer noch nicht, aber mit dem richtigen Sägeblatt franst es nicht mehr so ...
      ... daran könnte es bei mir auch liegen - einfach noch nicht lange genug dran gewagt


      Mitbewohnerin schrieb:

      So ein bisschen juckt es mich ja schon....vielleicht probiere ich es einfach mal. Dann gibt es zumindest was zu lachen
      ... ja, hätte ich meine Versuche auch mal besser aufbewahrt :auslachen:
      Liebe Grüße, Eva mit Minino und Bo, Mila & Manou, Maila & Tresh
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    • Das Problem mit den Sägeblättern hatte ich ja auch, da ich nur die für die 16mm Platten des EBs da hatte. Gerade sägen ging, aber es ist sehr ausgefranst. Die heutigen Versuche mache ich daher mit einer Laubsäge. Da splittert quasi gar nichts, aber gerade sägen ist etwas schwieriger. Aber dafür gibt es ja Schleifpapier :D

      Ich hab jetzt mit der "Nach-Bauchgefühl-Methode" ohne Rechnen angefangen und den Bau dokumentiert.

      Schritt 1: aus einer 15x15 Platte 4 Dreiecke aufzeichnen und aussägen.





      Schritt 2: Die Dreiecke zurechtschleifen. Erst mit 80er Schleifpapier einmal grob drüber, damit alles was absteht weg ist. Dann das Schleifpapier auf den Tisch legen und die Dreiecke mit jeder Seite mehrmals drüberschleifen, damit die Seiten gerade werden. Zum Schluss alles nochmal mit feinem Schleifpapier abschleifen.





      Schritt 3: Das hässlichste Dreieck aussortieren ;) Ich habe also drei Dreiecke fertig und die vierte Seite offen, diese habe ich dann nachträglich ausgemessen, damit wird das zwar ein bisschen windschief, aber der Messaufwand (und somit die Fehlerquote) ist geringer und ich kann so die Ungenauigkeiten ausgleichen.

      Schritt 4: Rundstab abmessen (direkt an der Seite des Dreiecks, an die der Stab abgeklebt wird) und zusägen





      Schritt 5: Rundstäbe an die Dreiecke anleimen, immer ein Rundstab auf eine Seite eines Dreiecks





      Schritt 5: Einen ca. 1cm hohen Teil eines Vierkantholzes (hier 13mmx13mm, da noch übrig) auf die Mitte der Bodenplatte kleben (die hier war auch noch übrig und ist 12x12 (nicht ganz gleichmäßig), es gibt also deutlich mehr Überstand als bei dem ersten Pavillion) Man könnte auch die vorhandenen Dreiecke und das Mittelstück erstmal legen und dann die benötigte Bodenplatte genau passend ausmessen.



      Schritt 6: Die Dreiecke erstmal lose auflegen und so lange hin und her schieben, bis es passt

      Schritt 7: Nach und nach alle Dreiecke anleimen (Klebepunkt auf dem Mittelstück, die gesamte Kante der Bodenplatte und die offene (= ohne Rundholz) Kante des Dreiecks)






      Schritt 8: Viertes Rundholz anleimen

      Schritt 9: Viertes Dreieck ausmessen, aufzeichnen und zusägen. Hier hat man relativ wenig Spiel zum Abschleifen und muss genau sägen, damit die Maße nachher stimmen

      Schritt 10: Dreieck anleimen und die Lücke zur Bodenplatte (die in meinem Fall hier entstanden ist) mit Ponal schließen



      Schritt 11: Beine anleimen (ich hab hier 10cm lange Dübel genommen



      Schritt 12: Umdrehen, fotografieren und freuen ;)





      (Das ist das gestern auf die gleiche Weise gebaute Dach im Gehege, das ist etwas gerader geworden, weil hier die Bodenplatte auch gleichmäßiger war ;) )

      Fazit: Für einfach mal ausprobieren ohne groben Plan hat das ganz gut funktioniert, finde ich. Zu allen Seiten perfekt und gerade werden die so nicht, dafür hat man aber nicht den Ärger, dass die einzelnen Dreiecke nicht passen und mehrmals gesägt werden müssen. Man muss relativ wenig abmessen, nichts rechnen und ist mit einer Stunde Bauzeit inkl. Trocknen recht schnell. Für den Eigenbedarf vollkommen ausreichend, die schlechte Seite kann man ja immer schön nach hinten drehen ;) Gegenüber gekauften Sachen ist der Preis natürlich unschlagbar, ein Meter Riffelstab (gibt es eigentlich in jedem Baumarkt) kostet ca. 1 Euro und reicht für zwei Baldachine, 4mm Pappelsperrholz und 8mm für die Bodenplatte kosten zusammen ca. auch nochmal einen Euro. Wenn man Ponal, eine Säge und Schleifpapier zu Hause hat, also echt sehr günstig!

      Jetzt probiere ich mich mal an der anderen Variante :)
      Liebe Grüße,

      Alexa mit Campbelline Sukhi :hamsterrollen:
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    • alexa.h schrieb:

      Umdrehen, fotografieren und freuen
      Zu Recht !!! Super gemacht und ohne "auf Gährung sägen" - wehe Co-KG, wenn ich heute nach Hause komme X(

      Danke Alexa für die tolle Dokumentation :)
      Liebe Grüße Gundi mit Kylie :hund: sowie Eddy, Bugsy, Nelson und Hetti :familie:

      Das Wenige, was du tun kannst, ist viel - wenn du nur irgendwie Schmerz, Weh und Angst von einem Wesen nimmst
      (Albert Schweitzer)
    • Alexa, du bist ein Naturtalent :thumbsup: Und das alles in Windeseile ^^

      Obendrein mit Handsäge 8o - ich hab das alles elektrisch :rotwerd: und brauche für sowas ein ganzes Wochenende.

      So herum wie du jetzt hatte ich das das allererstemal auch gemacht. Das war die Totalkatastrophe und landete spornstreichs im Müll X/

      Dann habe ich die Anleitung auf Andreas Homepage gefunden und so herum ging es etwas besser - aber mir persönlich immer noch nicht gut genug, da ich an der Dachspitze sowie an den Enden Lücken hatte. Vielleicht bin ich auch einfach zu pingelig.

      Jetzt jedenfalls bin ich hin und hergerissen, ob ich es am WE nochmal probiere. Mein Ehrgeiz hat mich gepackt :D

      Für Herbert sehe ich allerdings auch schwarz :pfeifen:
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    • Und hier nochmal die Rohbau-Variante. Hat auch geklappt, ist aber unfassbar viel Aufwand. Das waren jetzt ca. 3,5h und ziemlich viel Zeit davon ging für das Schleifen drauf (sehr nervig :D ), weil man das wirklich auf den Millimeter genau anpassen muss.
      Aber das Ergebnis ist deutlich schöner und gleichmäßiger.

      Schritt 1: Bodenplatte und Mittelteil verkleben

      Schritt 2: Die vier Teile aus dem Riffelstab zusägen und aufkleben.





      Schritt 3: Dreiecke ausmessen (wirklich genau arbeiten!) Hier misst man einmal die lange Seite entlang der Kante der Bodenplatte von Riffelstab zu Riffelstab und einmal die Höhe von der Spitze bis zur Kante der Bodenplatte.



      Schritt 4: Jedes Dreieck aufzeichnen, aussägen, abschleifen (siehe andere Anleitung oben) und immer wieder einsetzen. So lange abschleifen, bis es genau passt. Dann anleimen.







      Schritt 5: Fertig ;) Blöderweise sind mir die Dübel ausgegangen, wahrscheinlich werde ich das Dach für ein Häuschen oder einen Kletterturm im Auslauf verwenden.








      @liloba : Unbedingt ausprobieren ;) Die Lücken an der Dachspitze hab ich mit Abschleifen gut hinbekommen, unten ist mir einmal beim sägen eine Ecke abgebrochen und ich hatte keine Lust, das ganze Teil nochmal zu machen. Ich hab jetzt ja mit Pappelsperrholz gebaut, weil Birke in 4mm im Baumarkt nicht auf Lager ist. Evtl. ist das aber ganz sinnvoll, weil es härter ist und sich besser verarbeiten lässt?
      Mit der Laubsäge ging das ganz gut, ich habe halt eine Weile gebraucht, bis ich es raus hatte. Wenn ich hier den Platz hätte und regelmäßig bauen würde, dann würde ich mir auch eine Dekupiersäge anschaffen.
      Liebe Grüße,

      Alexa mit Campbelline Sukhi :hamsterrollen:
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    • Sauber :juppie:

      3,5 Std. - das grenzt für micgh an Zauberei :D Aber ich werde mich da doch noch mal dranmachen :yes:
      Exakt ausmessen ist einfach nicht so mein Ding :rotwerd: Muss mir auch nochmal überlegen, ob ich es nicht mit dem großen Profilineal ausmesse. Hatte der Handlichkeithalber ein kleineres genommen, aber das fängt nicht bei null an und ich glaube, ich vergucke mich damit. Das Profiding kann man mit Schiebern genau einstellen.

      @mamster 2 - machst du das auch so, oder gibt es da noch einen erleichternden Trick?
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    • mamster 2 schrieb:

      Also wenn es ein gerade geschnittenes Stück Holz ist und das Lineal lang genug, wüsste ich jetzt auch kein leichteres arbeiten. Andere Hilfsmittel hätte ich in diesem Fall auch nicht
      ... schade :rolleyes: Ich glaube, das Zauberwort heißt Ruhe - und volle Konzentration, und da liegt der Hase wohl im Pfeffer bei mir 8o

      Schöne Übung eigentlich, den Dachbau da ausgleichend wirken zu lassen :thumbsup:

      @alexa.h : du hast ja jetzt auch reichlich davon ^^
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    • Entspannend ist es schon, das stimmt. Also wenn man die gelegentlichen Wutanfälle, weil nach 100x mal Schleifen immer noch was nicht passt, mal nicht mitzählt :rofl: Spaß macht es auch. Ich werde meine Dachbaufähigkeiten in Zukunft noch weiter ausbauen, ich hätte ja gerne so eine Art "Schloss" für den Auslauf :pfeifen:
      Liebe Grüße,

      Alexa mit Campbelline Sukhi :hamsterrollen:
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    • alexa.h schrieb:

      Ich hab jetzt ja mit Pappelsperrholz gebaut, weil Birke in 4mm im Baumarkt nicht auf Lager ist. Evtl. ist das aber ganz sinnvoll, weil es härter ist und sich besser verarbeiten lässt?
      ... Birke fände ich auch gut - bei uns im Baumarkt leider nicht mehr zu haben, es sei denn, man kauf davon gleich eine ganze Wand :whistling:

      Und Buche verzieht sich viel schneller als Pappel und Birke. Sieht aber auch gut aus.

      Mit der Handsäge würde ich persönlich allerdings weder Birke noch Buche bearbeiten wollen 8o
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    • Ich habe mich noch mal herangewagt - und diesmal hats geklappt :hurra2: - Zum Glück, denn das wäre endgültig mein letzter Versuch gewesen. Hier mein Ergebnis (nach sorgfältigen Kleinstschritten und Ausmessen mit einem Metalllineal, das bei null beginnt):





      Gelandet ist es im Robogehege, wo auch der Vorgänger in die Jahre gekommen stand, und weil es so schön war, gleich noch eines hinterhergebaut, bevor der Skill etwa verraucht ;) :


      Lieben Dank, Alexa, du hast mir richtig Mut gemacht :knuddel:
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    • super schön geworden :top: , wo es grade so gut läuft geh doch in Serie ;) ,Abnehmer stehen bestimmt schon bereit :pfeifen:
      Puschelgrüsse von Neela und Scottie
      sowie von Claudia :winke:

      Silver ,Wendy, Poldi , Bonsai , Lina , Coffee , Kate , Crema , MeiLi , Helena , Katie , Mocca , Sugar, Maite , Mette , Ezri , Lanie , Tia , Harvey ,Sidney , Tali und Zola für immer im Herzen :(
    • Poldi schrieb:

      super schön geworden , wo es grade so gut läuft geh doch in Serie ,Abnehmer stehen bestimmt schon bereit
      :ohnmacht: - also für mich selbst stundenlang und somit über Tage hinweg an sowas rumzubasteln, okay. Aber das muss auch wirklich reichen. Ich hab da voll das Schneckentempo drauf ;)

      Die Leute aus der Hamstermöbelszene, die immer wieder reihenweise Sachen herstellen, haben wirklich meine Bewunderung. Da gehöre ich leider einfach nicht dazu :whistling:

      Ein quadratischer Baldachin für Gundi als Pflegestelle in meiner Nähe ist gerade noch in der Mache, quasi, um das neugewonne Knowhow zu vertiefen - und weil sie meinen Patenpuschel, den Haudegen Leroy beherbergt :love: - danach will ich vorerst nichts mehr von Dachbau hören 8o :D
      Liebe Grüße, Eva mit Minino und Bo, Mila & Manou, Maila & Tresh
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