Fiona, ist das noch normal?

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Fiona, ist das noch normal?

      Hallo zusammen
      vor einer Woche ist Fiona, Robo, bei mir eingezogen. Seit dem lebt sie in ihrem Rad.
      Sie hat sich bisher noch kein Plätzchen zum verstecken oder schlafen ausgesucht.
      Egal zu welcher Zeit ich auch ins Gehege schaue, entweder ist sie am radeln oder schläft im Rad.
      Mittlerweile finde ich sieht sie schon richtig strubbelig aus, ungepflegt. Ich glaube das es daran liegt weil sie in ihrer Pipi schläft.
      Ich würde gerne mal das Rad raus holen um es zu reinigen, trau mich aber nicht weil sie dann so panisch wird und durch das Gehege fliegt (hat mit weglaufen fast nichts mehr zu tun). Ich weiß, sie braucht zeit zum ankommen aber es tut mir so leid wie sie da so im Rad schläft.

      Gibt es irgendwas, was ich tun kann um ihr die Eingewöhnung zu erleichtern? Kann ich ihr das Rad kurzfristig weg nehmen um es zu reinigen?
      Bin etwas ratlos.

      Liebe Grüße
      Susanne
    • Da hat die kleine so viel Platz und ist die ganze Zeit im Laufrad :huh:

      So doll hatte ich es bis jetzt auch noch nicht. Meine kleine Topenga frisst auch am liebsten im Rad und läuft dann mit den leeren Körnerhülsen um die Wette. Wenn sie dann müde ist macht sie darin auch schon mal Nickerchen.

      Was du beschreibst hört sich wirklich ungewöhnlich an :huh:

      Gereinigt werden sollte das Laufrad auf jeden Fall. Vll kannst du ein Zweitlaufrad besorgen, so dass die kleine während der Reinigung einen Ersatz hat.

      Ich würde jetzt mal spekulieren, dass sie sich das nach und nach abgewöhnt. Sie fühlt sich in den Laufrad wohl besonders sicher.

      Leider kenne ich mich mit Robos nicht so aus, deswegen lasse ich lieber andere spezielle Robo Tipps geben :)

      Seit wann ist die kleine denn bei dir?
      Vll kannst du genau an die Stelle vom Rad ein kleines Versteck stellen und das Rad daneben? Vll gefällt ihr einfach die Stelle im Gehege besonders gut ^^
      "Fortes fortuna adiuvat" - Den Mutigen hilft das Glück
    • Huhu,

      das klingt, als sei deine kleine Maus einfach noch sehr eingeschüchtert. Einer meiner ehemaligen Zwergenmänner war auch so "erkundungsresistent" und brauche wirklich lange, bis er sich eingwöhnt und sein Gehege vollkommen angenommen hat.
      Das Gehege für Fiona ist wirklich richtig hübscht.

      Ich denke, ich würde zwei Dinge versuchen.
      1) Viele der Verstecke zeigen mit der Öffnung nach vorne zur Scheibe, also in die Richtung des Beobachters, so ist sie natürlich gefühlt immer unter Beobachtung. Ich würde z.B. das Dübelhäuschen im Sand, und die dunkle pinke Kugel auf der Ebene so drehen, dass die Öffnungen zur Seite oder zur Rückwand zeigen. Sie könnte sich geschützter fühlen, wenn nicht jedes ihrer Verstecke einsehbar ist. Meine Zwerge nehmen verwinkelte und von allen Seiten geschützte Rückzugsecken sehr gern an.
      2) Um zu testen, ob sie nachts, wenn du es nicht mitbekommst, nicht vielleicht doch ein wenig aus dem Rad heraus kommt, würde ich kleine Futterspuren mit dem ein oder anderen Leckerchen in andere Verstecke legen. Zum Beispiel unter die große Ebene. Fütterst du sie in den kleinen Schälchen direkt am Rad? Sie wäre natürlich motivierter, auf die Suche zu gehen, wenn das Futter generell im Gehege verteilt ist.

      Ansonsten braucht Fiona bestimmt noch deine Geduld. Eine Woche ist ja doch sehr frisch. Je nachdem, was sie für ein Charakterchen ist und was sie erlebt hat, wird sie ihr eigenes Tempo finden um bei dir anzukommen und alle neuen Gegebenheiten in und außerhalb des Geheges kennenzulernen.
      Liebe Grüße von Kathrin mit Caspian
      Sternchenfellchen Albus, Matti, Finn, Samu, Isa und Emmett für immer im Herzen :familie:
    • Hallo Susanne,
      das Laufrad war auch hier in ihrem Pflegegehege eine ganz große Liebe von Fiona. Sie ist sehr viel gelaufen und hat (leider) auch reingepieselt, aber das machen ja viele Hamster. Aber sie war keineswegs so laufradfixiert, dass sie darin geschlafen hätte. Es kann aber auch sein, dass das daran lag, dass sie hier ein offenes Rad hatte. Das bietet ja weniger Schutz, sodass sie sich vielleicht deshalb genötigt sah, woanders ihren Rückzugsort zu suchen.

      Wahrscheinlicher finde ich aber, dass der Umzugsstress noch der Grund ist, dass sie sich so arg auf das Laufrad fokussiert, weil sie sich da offenbar besonders wohl fühlt. Ich halte es für gut möglich, dass sich das Problem legt, wenn sie sich "so richtig" eingelebt hat und würde deshalb erstmal noch beobachten, ob sie irgendwann die Kurve kriegt und mitbekommt, dass der Rest ihres Zuhause auch superschön ist :D

      Mit dem Reinigen ist es natürlich so eine Sache: Nach einer Woche reinpieseln wäre es sicher dran, das Rad mal sauber zu machen, aber es ist ja auch kein Wunder, dass es sie in Panik versetzt, wenn auf einmal ihr Rückzugsort weg ist. Du schriebst ja glaube ich, dass du auch noch ein WW hast, oder? Vielleicht kannst du tatsächlich gucken, was passiert, wenn du das Rad vorsichtig austauschst. Ideal wäre es natürlich, dafür einen Moment abzupassen, in dem sie gerade mal nicht im Rad ist. Aber wenn sie natürlich so gut wie nur darin anzutreffen ist, ist das natürlich schwierig.

      Ich hoffe, die kleine Maus kommt bald so richtig in ihrem endgültigen Zuhause an und findet raus, dass es nicht nur im Laufrad schön ist.

      Sollte es sich so gar nicht bessern, muss man natürlich mal weiterschauen. Es gibt auch immer mal Hamster, die irgendwelche stereotypen Verhaltensweisen entwickeln. Fiona ist ja eine Troisdorferin, hat entsprechend auch eher problematische Anlagen, was das begünstigen kann, aber da sie sich hier völlig normal verhalten hat, halte ich es für wahrscheinlicher, dass es noch am Umzug liegt.

      Liebe Grüße
      Caroline
      Lg
      cabba
    • Vielen Dank für die Antworten
      wir haben Fiona mit Kernchen aus dem Rad gelockt. In der Zeit, in der ich das Rad gewaschen habe, ist sie durch den Stall gewuselt. Mein Eindruck, sie kennt sich ganz genau aus. Ein Ersatzrad hatte ich schon bestellt, müsste morgen oder Übermorgen ankommen. Jetzt schläft sie im grünen Öhrchenbad. Jetzt werde ich mal die Verstecke in eine andere Richtung drehen und das Futter im Stall verteilen. Ich lass ihr alle Zeit der Welt zum ankommen. Meine Sorge war halt ihr das Rad weg zu nehmen. Was ja im nachhinein überhaupt kein Problem war.

      Liebe Grüße Susanne und Fiona
    • Das hört sich doch prima an :)

      Wenn sie sich rauslocken lässt, ist das schonmal ein sehr gutes Zeichen, dass sie sich schon einigermaßen wohl und sicher fühlt. Ich denke, sie ist auf einem guten Weg. Ich kann trotzdem sehr gut nachvollziehen, dass man sich als KG so seine Gedanken macht in einem solchen Fall! Weiter alles Gute für euch!
      Lg
      cabba
    • Eine klitzekleine Ergänzung: vielleicht noch ein paar Robo-taugliche-Gräser reinstellen. Bei schreckhaften Hamstern stellen wir besonders vorne an der Scheibe immer eine Wand aus Gräsern rein, dann kann sich der Hamster auch dahinter verstecken.

      Aber es klingt ja schon so, als wenn es auf dem Weg der guten Eingewöhnung ist :)
      Viele Grüße von der Waterkant, :ente:
      Melanie