Ich nochmal......

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    • Ich nochmal......

      Hallo ihr Lieben,
      Ich melde mich nochmal weil ich bezüglich meines Problems (möglichst schnell bitte ?( :/ ) eure Meinungen brauche.

      Anni hatte ja die LE.
      Wir waren nun nochmal beim Tierarzt. Sie wurde abgehört und insgesamt angeschaut.
      Die Ärztin hörte kein Atemgeräusch mehr. Sie ist gut gewachsen und die Ärztin sagte, ihre Augen sehen deutlich klarer aus. Gezappelt hat sie im Gegensatz zum ersten Besuch auch viel mehr :).
      Also eigentlich alles gut. .......


      Nun hat das ja alles gleich alles angefangen kurz nachdem ich sie bekam.
      Und nun kommt das Problem:
      Ich hab nen totalen Knacks davon weg bekommen.
      Ich stehe nun seitdem andauernd leise atmend vor dem Nagarium um zu hören wie sie atmet, ob sie irgendwelche Geräusche macht. Sind sie normal? Oder knackt sie doch wieder beim atmen? Frisst sie nur? Oder hat sie doch noch Schmerzen? Warum quiekt sie jetzt? Schläft sie nur und träumt???.........................

      Ich stehe da bis mir die Beine einschlafen.
      Ich kann an nix anderes mehr denken.
      Das geht sogar an meine Nerven.
      Sie ist nunmal ein Hamster und versteckt sich/buddelt sich unter Ebenen ein.
      Aber ich kann sie so nicht sehen, wie zum Beispiel ein Kaninchen. Ich sehe sie nicht wenn sie wieder komische Geräusche macht!!
      Das macht mich wahnsinnig.
      Ich kann sie ja auch nicht andauernd aus ihrem Nest pulen oder ihr die Ebenen über dem Kopf wegnehmen. Das wäre Stress pur für sie. Es ist auch nicht mein Ding, sie aus ihrem Nest zu graben. Das kann ich einfach nicht. Ich merke, was das für ein großer Stress für sie ist.

      Aber es macht mich total verrückt, dass ich sie nur so selten sehen kann, aber sie oft höre wie sie komische Geräusche von sich gibt.
      Ich kann es gar nicht genießen! GAR NICHT. Ganz im Gegenteil, es ist nur belastend.

      Es ist jetzt so belastend, dass ich kurz davor bin, sie an eine Person (die weiß, was artgerechte Haltung bedeutet!!) Abzugeben.

      Das kann ja nun auch nicht Sinn der Sache sein, dass ich mir nur noch Sorgen mache und fast zitternd zum Gehege gehe um zum 100sten mal zu hören, was sie für Geräusche macht.

      Jetzt ist mir nur noch eine Möglichkeit eingefallen, bei der ich wieder ruhiger werden würde. Und genau da brauche ich eure Meinung:

      Ich würde das Gehege neu einrichten.
      Ohne die Ebenen, unter denen sie sich nun komplett verbarrikadiert hat.
      So dass sie in ihrem Mehrkammernhaus schlafen MUSS und sich außerhalb ihres Häusleins auch nicht sofort wieder verpieseln kann sondern wirklich durchs Gehege rennt. So kann ich sie regelmäßig sehen. Natürlich würde ich das Dach auch nicht 3 mal am Tag hoch machen, aber sie wäre besser zu erreichen.
      Ich hätte mehr Kontrolle über ihr Befinden.
      Dann hätte sie folgende Unterschlüpfe im Gehege:
      Mehrkammernhaus, Miniholzhaus, Weidenröhre,


      Ansonsten bleibt nur noch weitervermitteln.
      Denn SO halt ich das nicht mehr aus.
      Sie ist NUR noch unter der Holzebene und macht dann Geräusche die mich vor Sorge wahnsinnig machen!! Aber ich kann die Ebenen halt wie gesagt auch nicht regelmässig entfernen, um sie dann wieder sorgfältig im Streu zu vergraben.

      Also meine neue Einrichtungsmethode oder besser an jemanden vermitteln der Ahnung von guter Haltung hat und nicht gleich zu Anfang diesen Schock mit der LE hatte und sich einfach Sorgenfrei an ihr erfreuen kann???

      Was denkt ihr???
      Hilfe! :/ :S X/
      BITTE antwortet
    • ohje, ich bin drauf und dran, einmal für dich tief durchzuatmen :troest1:

      Kann deine Überlegungen gut verstehen. Das ist immer wieder ein Problem, Hamster zu beobachten, wenn sie sich nicht zeigen wollen.

      Ganz vorweg: wenn Anni noch Geräusche macht, ist das nicht okay.
      Vielleicht nimmst du sie mal per Video auf und stellst sie hier ein? Falls man darüber überhaupt was hören kann.

      Wahrscheinlich hat sich Anni gerade nach der Verschleppung zum Tierarzt schön verbarrikadiert und fühlt sich nun sicher. Falls sie nun gesund ist, wird es wohl einige Zeit dauern, bis sie wieder auftaut.
      Wenn du ihr nun aber ihr kleines Paradies zugunsten besserer Beobachtung zerstörst, nimmt ihr das eventuell weiteres Vertrauen.

      Versuche doch, ihr ein wenig Zeit zu geben. Lege in ihr Schlafhäuschen täglich ein leckeres Kernchen und schau, ob sie es abholt - also munter ist und auch das Haus "testet", während du schläfst (da sind Hamster ja am muntersten)
      Mit der Zeit lernt sie ihr Häuschen bestimmt noch lieben.

      Falls sie nicht aufhört Geräusche zu machen, muss sie leider wieder zum Arzt. Und dann könntest du ihr in der danach nötigen Behandlungszeit ein "Krankenzimmer" einrichten. Diese Ikea-Samlsa taugen dazu.

      Solltest du dich tatsächlich komplett überfordert fühlen, wende dich über das Kontaktformular auf der HH-Homepage direkt ans (Aufnahme-)Team der Hamsterhilfe und bitte um Aufnahme von Anni.

      Das Hamsterchen weiß bestimmt im Grunde, dass du ihr geholfen hast und zeigt Vertrauen zu dir, sobald sie sich in ihren vier Wänden sicher fühlt. Viele Hamster tauchen erst einmal ab, wenn sie ein so tolles neues Heim beziehen durften. Dahinter steckt die Furcht, wieder entfernt zu werden. Sie dann zu akzeptieren wie sie sind ist ein großes Geschenk für sie :herzhuepf:
      Wenn man sich aber um sie sorgen muss, weil sie krank waren/sind, ist das natürlich für einen Anfänger eine schwierige Situation.
      Da bist du wirklich ins kalte Wasser geworfen worden :girliebluemchen:

      Ich drücke euch die Daumen, dass das Fellchen gesund ist / wird und ihr zu einem tollen Team zusammenwachst :hamsterknuddeln: :daumendrueck:
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, den Campbells Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly, Knut; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Hallo liloba :)

      Daaankeschön für deine schnelle und lange Antwort.

      Ich habe der Hamsterhilfe geschrieben und hoffe, dass meine wunderhübsche Maus aufgenommen wird und einen Menschen findet, der sie ganz Sorgenfrei genießen kann.

      Liebe Grüße und danke nochmal für deinen Zuspruch
    • Hallo Dana-Lena,

      schade, das Du gleich zu Anfang so schlechte Erfahrungen machen musstest.

      Wenn das für Dich zu belastend ist, ist es auch sicher für beide die richtige Entscheidung, den Hamster in erfahrene Hände zu geben.

      Gerade bei so kleinen Fluchttieren ist es immer schwierig, überhaupt mitzubekommen, ob ihnen was fehlt.
      Und wenn man es mitkriegt, ist die Erkrankung leider meist schon fortgeschritten.

      So etwas möglichst lange zu verbergen, sichert ihnen in der freien Wildbahn ja (noch einige Zeit) das Überleben.

      Dafür braucht man Nerven und eine Menge Gelassenheit, die ist halt nicht jedem gegeben.

      Aber bevor Du Dich komplett verrückt machst, was das Tier ja auch irgendwann mitbekommt, ist die Trennung sicherlich sinnvoller.
      LG, Perdita Ulrike


      Spring und lass Dir auf dem Weg nach unten Flügel wachsen (Ray Bradbury)