Hund und Hamster

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    • Hund und Hamster

      Hallo!
      im Herbst moechte ich mir einen kleinen, erwachsenen Hund aus dem Tierschutz zulegen.
      Zuerst hatte ich an einen Yorkshire gedacht, habe aber nun Bedenken wegen des Jagdtriebes. So wird es eventuell ein Malteser oder ein kleiner Mischling.
      Meine 3 Schnuffis wohnen ja sicher hinter Glas, aber mein Oberschnuffi Percy ist auch oft im Auslauf.
      2 meiner Hamster stehen rechts und links drr Couch, so das Hündchen wunderbar vor dem Gehege sitzen kann.
      Habt ihr Erfahrung damit. Gewoehnen sich die Hamster und der Hund aneinander.
      Gefahr fuer dss Leben der Hamster besteht nicht, da passe ich auf. Bin nur ueber den Seelenzustand aller Parteien besorgt,wobei meine Zwerge erst richtig aufstehen wenn ich endlich wegbin, nur Percy, mein Goldhamster legt Wert auf meine Gesellschaft.

      Liebe Grüße
      Percy, Zelda und Bubulino und ich natuerlich
    • Hallo Olivia,
      unsere Hunde haben beide einen ausgeprägten jagdtrieb.
      Den Hamstern sind die Hunde ziemlich egal. Selbst denen die im Gitterkäfig auf Augenhöhe der Hunde leben.
      Wenn die Hamster im Auslauf sind, müssen wir aber schon aufpassen das die Türe vom Hamsterzimmer vernünftig zu ist. Alles andere wäre lebensgefährlich für den Hamster.
      Allerdings hören unsere Hunde da auch ganz gut und wenn sie nicht in die Hamsterzimmer dürfen, reicht es aus wenn ich das einmal sage...

      Schön das du einen Hund aus dem Tierschutz nehmen möchtest.
      Du könntest ja auch schauen ob du evtl. einen Hund nimmst der auf einer deutschen Pflegestelle lebt. Die können da meist deutlich mehr zu den Hunden sagen, als jetzt z.B. die Tierheim-Mitarbeiter über ihre Hunde. Bestenfalls leben in der Pflegestelle vielleicht dann auch sogar schon Kleintiere.
      Liebe Grüße, Melle
    • Hallo Olivia,

      mein Anton (Yorkie-Mischling) hat zum Glück keinen ausgeprägten Jagdtrieb und reagiert auf die Hamster eher neugierig.
      Wenn etwas im Gehege wuselt guckt er gerne, aber geht dann auch wieder seines Weges.
      Ich denke, es kommt da auf das Tier selber an :)

      Ich finde es übrigens auch total klasse, dass Du einem Hund aus dem Tierschutz ein tolles Zuhause geben möchtest!!!
      :top:
      Liebe Grüße von Anna mit :hund: Anton
      Und während die Welt ruft: Du kannst nicht alle retten, flüstert die Hoffnung: und wenn es nur einer ist...Versuch es!
    • Hallo,
      Letztlich kommt es ganz individuell auf den jeweiligen Hund und die Hamster an. Einen eigenen Hund haben wir zwar nicht, dafür aber gelegentlichen Hundebesuch. Sogar ein Podenco, also absoluter Jagdhund und wegen Jagdtrieb draußen nicht ableinbar, war schonmal hier trotz Hamster zu Besuch - da kommt es auch darauf an, wie der Hund auf einen hört (und wie konsequent man selbst ist). Natürlich war er erstmal mega an den Hamstergehegen interessiert - aber wenn er da zu sehr auf die Pelle gerückt ist, gab es von mir erstmal ein energisches Nein. Aus der Distanz beobachten ist erlaubt, an den Gehegen kratzen, hochspringen wollen, anbellen o.ä. dagegen tabu. Das hat er auch innerhalb eines Tages verinnerlicht. Nur fand er die Hamster doch zu interessant, als dass ich in seiner Anwesenheit einen Hamster in den Auslauf gelassen hätte. Wenn andere Hunde hier sind, die nicht ganz so viel Jagdtrieb mitbringen, variiert das Verhalten der Hamster zwischen "Mir egal, ob Mensch oder Hund mich beobachten, ich mach mein Ding" und neugierigen Versuchen von Hund und Hamster, sich gegenseitig durch die Scheibe bzw. die Ritze zwischen den Schiebetüren zu beschnuppern. Bei der Jack-Russel-Hündin vom Partner meiner Mutter schießt sogar die Milch ein, wenn sie ein paar Tage bei uns ist und die Hamster mitkriegt, da will sie die kleinen Plüschis bemuttern :rolleyes: Während ihrer Anwesenheit traue ich mich mittlerweile auch, Hamster in den Auslauf zu bringen. Während ich Hamstertaxi spiele, habe ich dann einen sehr treuen Schatten :D Ins Schlafzimmer, wo der Hamsterauslauf steht, darf sie nicht. Also steht sie dann mit gespitzten Ohren und schiefgelegtem Kopf an der Schwelle zum Schlafzimmer und horcht, was der Hamster im Auslauf anstellt ^^ Aber dafür muss der Hund auch entsprechend gut hören, dass er nicht doch bis zum Auslauf mitdackelt und / oder gar die Nase reinhält. Wir können hier keine Tür zwischen Schlaf- und Wohnzimmer zumachen, sonst wäre eine räumliche Trennung zwischen Hund und Hamsterauslauf durch eine geschlossene Tür natürlich die sicherste Möglichkeit. Wenn du die Möglichkeit dazu hast, würde ich Percys Auslauf einfach in einen hundefreien Raum stellen. Mit dem Gehege dazwischen sind zumindest meine Hamster relativ entspannt, wenn ein Hund vorm Gehege hockt. Die nötige Erziehungsarbeit ist dann nur, dass der Hund nicht das Gehege ankläfft (gerade so kleine Hündchen wie Yorkshire Terrier oder Malteser sind ohne die nötige Erziehung ja durchaus mal bellfreudig) und er nicht an dir hochspringt, wenn du den Hamster in den Auslauf bringst.
      Viele Grüße
      Ajdika u.a. mit Shadow und Mojito
    • Hallo,
      vielen Dank für die netten Antworten und guten Ratschläge.
      Ich werde sie befolgen.
      Meinen Hund werde ich gut erziehen, zur Not auch mit Hilfe eines Trainers.
      Ende August fahre ich in Urlaub, dann sind noch ärztliche Untersuchungen dran und dann geht's los.

      Viele Grüße
      Olivia und meine Schnuffis
    • Hey nur mal so : Ich würde einen Hund aus Deutschland holen. :) Hier gibt es so viele Hunde im Tierheim, warum dann einen aus dem Ausland? Die Hunde sind oft auch Krank. Dies durfte ich bei meinem Tierartztpraktikum Beobachten. Du tust zwar diesen einen Hund was gutes, deinem Umfeld jedoch nicht.
      LG Maxi :)
      • Lg :D Maxima mit den Hunden Sally,Lucky und Luna, dem Teddyman Snoopy, der Teddydame Anna und den Wellensittichen Coco und Rocko So wie auch Hybrid Zelda und Robo Elsa im RBL
    • Tierliebhaberin schrieb:

      Ich würde einen Hund aus Deutschland holen. :) Hier gibt es so viele Hunde im Tierheim, warum dann einen aus dem Ausland?
      Ganz einfach, weil die Tiere dort dringend Hilfe benötigen!
      Zum Glück gibt es sehr viele deutsche Tierheime und Tierschutzorgas die helfen und regelmäßig Auslandhunde und auch Katzen aufnehmen! Und das ist auch gut so!
      Wenn man sich nur ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, weiss man schnell wie wichtig Auslandtierschutz ist.

      Edit: Wir selbst haben 2 Hündinnen aus dem Ausland. Eine aus einem deutschen Tierheim und eine direkt aus dem Ausland adoptiert. Beide waren gesund. Wir haben auch sehr viele Auslandhunde im Bekanntenkreis, sie sind nicht mehr oder weniger krank als die "deutschen" Hunde.
      Liebe Grüße, Melle
    • Melle schrieb:

      Tierliebhaberin schrieb:

      Ich würde einen Hund aus Deutschland holen. :) Hier gibt es so viele Hunde im Tierheim, warum dann einen aus dem Ausland?
      Ganz einfach, weil die Tiere dort dringend Hilfe benötigen!Zum Glück gibt es sehr viele deutsche Tierheime und Tierschutzorgas die helfen und regelmäßig Auslandhunde und auch Katzen aufnehmen! Und das ist auch gut so!
      Wenn man sich nur ein bisschen mit dem Thema beschäftigt, weiss man schnell wie wichtig Auslandtierschutz ist.
      Ich kann mich da nur Melle anschießen.
      Auch wenn ein Hund krank ist, hat er ein schönes Zuhause verdient.
      Über die richtigen Tierschutzorganisationen erfährt man auch genau welche Vorerkrankungen bestehen. Und nicht jeder Hund aus dem Ausland ist krank oder schlecht sozialisiert.
      Es ist es immer wichtig, sich vorher richtig zu informieren.
      Für mich wäre ein kranker Hund kein Tabu.

      Egal ob ein Hund aus dem Ausland oder einer der ursprünglich aus Deutschland kommt, ich finde es gut, dass du dir einen Hund aus dem Tierschutz aussuchen möchtest. :thumbsup:
    • Hallo,
      an einen Hund aus dem Ausland habe ich gedacht weil es wirklich sehr wenig kleine Hunde in den Tierheimen gibt. Falls doch, sind es meist alte Hunde oder schwer vermittelbare. Zum Beispiel im Tierheim Troisdorf. Meine Vermutung ist, dass kleine Hunde entweder nicht im Tierheim landen oder von dort unter der Hand vermittelt werden. Auch werden Bewerber mit Garten bevorzugt. Nicht missverstehen, ich finde einen Garten toll, habe aber immer den Verdacht das Hündchen dann weniger spazieren geführt wird.
      Am besten gefällt mir der Gedanke einen Hund der auf einer Pflegestelle lebt zu adoptieren. Der hat den Kulturschock schon hinter sich.
      Das man mit einem Hund aus 2. Hand eventuell mehr Probleme hat als mit einem Welpen ist mir klar. Ich denke mit Geduld, Konsequenz, Liebe, Leckerlis und falls nötig Hundetrainer wird das schon klappen.
      Nur meine Schnuffis darf er nicht belästigen, da hört der Spass auf.
      Viele Grüsse
      meine noch ahnungslosen Schnuffis
      und ich
    • Ich war wegen dem Infostand im Tierheim in Dormagen. Die haben zur Zeit eine Gruppe mit jüngeren Hunden aus Rumänien. Die sind wohl alle sehr nett und alle so süß :love: . Die Hunde sind leider nicht auf der Homepage. Ich weiß allerdings nicht wie sie vermitteln.

      tierheimdormagen.de/
      Liebe Grüße von Gudrun
      Bandid :hamsterdrehen: Johnson :hamsterboxen: und Herr Meyer :hamstern:
      und schon einigen süßen Fellnasen im Herzen.
    • Hallo,
      vielen Dank Guppi. Aber der Hund kann erst ab Oktober einziehen. Vorher verreise ich noch und lass mich noch mal durchchecken.
      Ein junger Hund kommt auch nicht in Frage. Mir schwebt so ein Alter zwischen 3-5 Jahre vor.
      Ich werde natürlich die Tierheimseiten im Umkreis 500 km von Köln durchsehen. Aber bis jetzt hat sich mein Eindruck bestätigt, dass Hunde bis 5 Kilo und schlichter Gemütsart selten sind. Glücklicherweise, nur weil ich einen möchte soll sich ja das auch nicht ändern.
      Jedenfalls bin ich schon so aufgeregt, wie als Kind vor Weihnachten.
      Viele Grüsse
      Olivia
    • Hallo,
      natürlich missbrauche ich das Forum jetzt für meine Zwecke, aber ich kann nicht anders.
      Das ist so interessant. Was für Macken und was sagt sie zu den Hamstern? Allerdings haben auch deutsche Hunde Macken, mein Pudel der bereits 1995 verstorben ist, war der grösste Ballfanatiker den man sich vorstellen könnte. Er hatte uns voll im Griff, wir haben Millionen von Bällen geschmissen, selbst als er schon blind und taub war.
      Jedenfalls finde ich es toll von Euch.
      Ich muss ja noch ca 2-3 Monate warten. Kurz davor habe ich noch einige Untersuchungen beim Arzt und das könnte mir noch einen dicken Strich durch die Rechnung machen. Aber ich bleibe optimistisch.

      Grüsse von meinen Schnuffis und mir
      natürlich auch an den Hund.
    • Hallo,
      danke für die Nachricht. Das Problem ist sehr unschön aber lösbar. Ich bin keine Trainerin, aber führe Freitags immer den Hund meiner Nachbarin aus. Die Hündin war sehr aggressiv anderen Hunden gegenüber. Extrem peinlich. In 6 Monaten habe ich ihr das abgewöhnt. Ich habe sie ja auch nur 1x die Woche.
      Viele YouTube Videsos angeschaut. Zuerst Leinenführigkeit geübt. An der kurzen Leine muss sie neben oder hinter mir bleiben, immer!
      Während sie loslegte nicht an der Leine zurückziehen oder mit ihr sprechen. Vor der Aufregung mit meinem Körper blockiert. Nachdem sie sich abgeregt hatte, Lob und Belohnung.
      Ob das nun bei jedem Hund klappt weiss ich natürlich nicht, aber mit Lady kann ich an 90 Prozent der Hunde problemlos vorbeigehen.
      Für ein Tier aus dem Ausland ist hier ja wirklich alles anders und furchterregend. Aber ich bin überzeugt das sich das legt.
      Alles Gute für Euch und Hundi und immer locker bleiben.
      Percy,Zelda Bubulino und
      Olivia
    • Hallöchen!

      Obwohl wir seit langem vier Goldhamster und einen Hund (Bretonin Leyla, weder sehr groß noch sehr klein, ca. 13 kg) haben, kann ich gar nicht mal so viel zu dem Thema beitragen.

      Unsere Räumlichkeiten erlauben es, dass zwei Zimmer als Hamsterauslauf genutzt werden können. Ob mit oder ohne Hund - die Zimmer müssen dann natürlich geschlossen sein, allein schon, weil es keinen abgetrennten Auslauf innerhalb der Zimmer gibt, sondern diese komplett als Auslauf genutzt werden. Für Leyla gilt dann selbstverständlich das Gleiche wie in einer Metzgerei: "Wir müssen leider draußen bleiben!" :D

      Dort, wo sich Leyla jederzeit uneingeschränkt bewegen kann, befinden sich zwei unserer vier Hamstergehege (Erdgeschoss). Beide stehen nicht auf dem Boden, sondern auf einem Sideboard bzw. an der Wand montiert. Weder unser eigener Hund noch sehr neugierige Gasthunde können die Hamster dort nennenswert stören oder verängstigen (es sei denn natürlich, der Gasthund hätte die Größe eines Kalbes :rolleyes: ). Im "Hundebereich" haben die Hamster niemals Auslauf (Ausnahme: selten mal ganz spät am Abend auf dem Sofa, wenn Leyla, die nicht aufs Sofa darf und dies auch nicht beansprucht, ohnehin schon im Koma liegt). Wir wollen da einfach gar nichts riskieren.

      Allerdings bin ich der festen Überzeugung, dass für Leyla (wie auch für ihre Vorgängerin Betty) die Hamster "zur Familie" gehören. Wir lassen sie nämlich schon die jeweiligen Hamster-Neulinge (unter strengsten Vorsichtsmaßnahmen) beschnüffeln und begrüßen.

      Und dann noch der Knüller: wer sich hier vor wem ängstigen muss, ist noch längst nicht abschließend geklärt. Natürlich hat Leyla, die olle Schissbüxe, nicht wirklich Angst vor den Hamstern, wenn sie sie im Gehege herumwuseln sieht (soweit das aus ihrem Blickwinkel möglich ist).

      Wenn aber TriXXimaus in ihre typischen Art in ihrem Schlafhäuschen herumpoltert (mit dem Häuschendach, das sie irgendwie anhebt und dann - nicht selten wiederholt und rhythmisch - herunterkrachen lässt), dann gehen sehr ängstliche Hundeblicke in Richtung von TriXXis Gehege. Au weia! Ein Poltern, dessen Ursache man nicht kennt - zuviel für die sensible Hundepsyche... ^^