Dobby ist ein echter Hauself

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    • Dobby ist ein echter Hauself

      Seit 1 1/2 Wochen wohnt jetzt Dobby bei uns, ein 7 Wochen altes Goldimädel.
      Sie bewohnt ein 120x50 Nagarium mit 30cm Streu, Laufrad, grosses Sandbad, Schlafhaus, viele Versteckmöglichkeiten, das komplette Programm.
      Das Umtopfen verlief auch programmgemäss - sie hat alles inspiziert und dann das Laufi zum Glühen gebracht. Dann hat sie sich im Sandbad zur Ruhe begeben. Insofern hat sie sich genauso benommen wie ihre Vorgängerinnen.
      Den zweiten Tag hat sie dann in ihrem Haus geschlafen, ab dem dritten Tag ist sie dann im Streu unter der Laufradebene verschwunden. Und da ist sie seitdem. Und zwar fast immer. Das Frischfutter ist morgens verschwunden, man kann ein paar Tapser im Sandbad sehen, aber sonst sieht man nix.
      Auf diese Weise bekommt sie natürlich auch weder Freilauf noch Zuwendung. Davon abgesehen kann ich auch nicht auf ihre Gesundheit schauen.
      Hat jemand von euch Erfahrungen mit diesem Verhalten? Ist sie einfach noch babyscheu oder habe ich eine Schlaftablette erwischt? Fühlt sie sich vielleicht nicht wohl?
      Für Tipps wäre ich wirklich dankbar!
    • Hallo Jutta,
      gerade bei den Mittelahmstern gibt es schon recht häufig Kandidaten die wenig Lust auf Menschen haben oder auch einfach extrem Langschläfer sind.
      Mal als Beispiele....
      Unser Teddyweibchen Bacardi haben wir das erste halbe Jahr so gut wie gar nicht gesehen. Somit gab es dann natürlich auch keinen Auslauf. Ist dann halt so, was will man machen. Bei ihr lag es auf jede Fall daran das sie keinen Bock auf uns hatte. Irgendwann ist dann der Knoten geplatzt... sie fand uns auf einmal nicht mehr so gruselig, stand dadurch deutlich früher auf und fand auch den Auslauf toll.
      Heute ist sie 2 Jahre und 4 Monate. Da sehen wir sie öfters als mit ihren paar Wochen bzw. Monaten. Mit Auslauf ist es natürlich nun vorbei, dafür ist sie nun schon viel zu wackelig.
      Unser anderes Teddyweibchen, die Marlen, ist von Juli diesen Jahres, auch sie kann gut und gerne auf uns verzichten. Sie kommt erst raus, wenn wir nicht mehr in Sicht sind.
      Und das sind jetzt nur mal 2 Beispiele.
      Mittelhamster sind schon sehr oft echte Nachteulen.
      Liebe Grüße, Melle
    • Hallo Jutta,

      unser Teddy schläft auch nicht in seinem Mehrkammerhaus, er hat sich das Tonhäuschen als Schlafplatz ausgesucht.
      Fast alle unsere Fellnasen schlafen in einem Tonhäuschen, Korkröhren oder richten sich unter den Ebenen ein gemütliches
      Nest her. Im Mehrkammerhaus kann man super Vorräte deponieren.

      Wir haben uns 4 Wochen Eingewöhnung gegeben und beobachtet wie der kleine Mann auf uns und dem Hamstertaxi reagiert.
      Da unsere Schlafmütze erst ab 23.00 aus seiner Hütte schlich, bekam er kaum Auslauf und wir sahen ihn kaum. Er hat sich
      trotzdem zu einem gesunden Teddymann entwickelt.

      Nach 5 Wochen haben wir den Entschluss zu einem permanenten Auslauf getroffen. So kann er raus wann er will und wir haben
      kein schlechtes Gefühl mehr. Nach nun 4,5 Monaten findet er uns auch nicht mehr so überflüssig und gewährt uns eine kurze Kernchen Übergabe.

      Meine 1. Teddy war da ganz anderes, der fand Menschen super und suchte immer Kontakt. Um 20.00 stand er immer parat.
      Aber auch er brauchte ein paar Wochen Eingewöhnung.

      Vielleicht taut deine Dobby ja noch auf. Gib euch doch noch eine bisschen Zeit.
      Liebe Grüße Claudia
    • Aaaaalso - jetzt ist es raus. Unsere Dobby ist mitnichten scheu. Jedenfalls nicht sehr.
      Aufgrund einer Krankheit konnte ich heute Nacht nicht schlafen und habe mich auf die Lauer gelegt. Um ein Uhr wollte ich gerade aufgeben und bin Zähne putzen gegangen. Als ich wiederkam, sass da Dobby. Etwas vorsichtig und halb versteckt zwar, aber doch neugierig.
      Die nächsten 20 Minuten haben wir dann sehr nett miteinander verbracht, sie nahm Kernchen aus meiner Hand und ging dann dazu über, das Gehege abzusuchen. Mit vollen Backen ist sie dann wieder in den Untergrund verschwunden, wo es noch ein paar Minuten gekruschelt hat, dann war es wieder ruhig. Als ich heute Morgen nachgeschaut habe, fehlte das komplette FriFu und das Sandbad war benutzt.
      Sie hat also die gleichen Abläufe wie ihre Vorgängerinnen: Aufwachen, schon mal ein paar Vorräte sammeln, noch ein bissl pennen und entspannt in den Tag starten. Nur dass bei ihr diese Abläufe um ca. 5-6 Stunden nach hinten verschoben sind. Pech für mich.
      Unsere Dobby ist vorerst also einfach eine kleine Schlafmütze.
    • Eine Nachtwache für Dobby mit Happy End.


      Psst...für unsere Schlafmütze ist eine Überwachungskamera :kamera: aufgestellt, ansonsten würde ich seinen
      Tatendrang nie mitbekommen. So richtig aktiv wird er erst nach Mitternacht. Beim 1. Kaffee schaue ich mir
      dann die Aufzeichnungen im Nachtmodus an. :girliefuttern:

      Ein bisschen bekloppt, aber schön :girliekaputtlachen:

      Dir gute Besserung und viel Spaß bei den nächtlichen Begegnungen.
      Liebe Grüße Claudia