Futter ect. Vaccuminieren?

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    • Futter ect. Vaccuminieren?

      Ich meine erst kürzlich hier im Forum gelesen zu haben das man Futter, Hirse ect. Vacuminieren kann u. das zuverlässiger gegen Schädlinge sei als Einfrieren. Leider finde ich den Beitrag nicht mehr u. weiß nicht mehr von wem der war :( . Mich interessiert wieso! Wird den Schädlingen der Sauerstoff entzogen? Muss es zusätzlich Eingefroren werden? Wie lange müsste es in dem Vaccuum bleiben bis man es bedenkenlos umfüllt in Gläser. Tötet es auch die Eier ab? Wenn wäre es ja eine gute Alternative zum Einfrieren. Hoffe es kann mir jemand weiterhelfen oder betreffende Person sieht den Beitrag. Danke im Vorraus
    • Ich glaube, ich habe das mal geschrieben mit dem Einvakuumieren.
      Ich hatte bei meiner Milbensache hier vor über 2 Jahren mal einen Schädlingsbekämpfer da und habe mit dem ausführlich darüber gesprochen, wie sich Schädlinge wirkungsvoll abtöten lassen.

      Da gibts zum einen die Hitze. Das bietet sich bei Gehegeeinrichtung an, die man ausbacken kann. Bei Nahrung ist das weniger gut, weil durch die Hitze im Saatgut auch wertvolle Inhaltsstoffe zerstört werden können.

      Die zweite Möglichkeit ist Kälte. Da ist anzumerken, dass man mit den Temperaturen der normal im Haushalt befindlichen Tiefkühlschränke zwar erwachsene Schädlinge und deren Larven tötet, die Eier können allerdings bei -25 Grad problemlos viele Monate überleben. Sonst wären die Arten auch längst in der Natur ausgestorben. Die Eier sollen angeblich erst nach einigen Wochen unter Temperaturen von mindestens -80 Grad absterben. Wer also eine Möglichkeit hat, so tief runter zu kühlen, nur zu ! ;)

      Drittens gibt es dann das Einvakuumieren. Das wird inzwischen übrigens auch von einigen Online-Futtershops schon genutzt. Die Qualität des Futters bleibt erhalten. Die Schädlinge sterben ab mangels Sauerstoff. Ob die Eier auch absterben, habe ich damals vergessen zu fragen. Falls nicht, sterben die Larven allerdings spätestens nach dem Schlüpfen ab, weil ihnen der Sauerstoff fehlt.
      Es ist also für Futter die beste Möglichkeit - und ganz nebenbei ist dann die Tiefkühltruhe nicht voller Futterpakete.
      Man sollte nur beim Einvakuumieren drauf achten, eine recht dicke Folie zu nehmen - oder die Pakete noch mal zusätzlich in eine Box zu verpacken, denn durch dünne Folien können sich Schädlinge auch von außen hindurchfressen.
      :kerze1: Für immer in meinem Herzen: Fine (Dsungarin), Sheela, Yumi und Poncho (Robos), Miss Sherlock und Käpt'n Migues (Hybriden)
    • Ah, interessantes Thema...also anscheinend sind ja die Eier das, was am schwierigsten zu bekämpfen ist.
      Jetzt frage ich mich immer noch, wie lange man denn einvakuumieren müßte, damit wirklich nichts mehr passiert, bzw. wie lange diese Eier brauchen, um sich weiterzuentwickeln oder unter welchen Bedingungen dann die Larven schlüpfen ?( ?
      Also nehmen wir mal an, man lässt das Futter mehrere Wochen einvakuumiert herumliegen, die Eier befinden sich mit in der Tüte und dann öffnet man das Futter und die Larven entwickeln sich :evil:
      Liebe Grüße
      von den Knuspernasen
      :rolleyes:
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      Ich warte auf den Tag, wenn Tiere das Recht haben, zu rennen, wenn sie Beine haben, zu schwimmen, wenn sie Flossen haben und zu fliegen, wenn sie Flügel besitzen.

      ~Gretchen Wyler~
    • Lieben Dank für die ausführliche Antwort. Man kann es ja sicherheitshalber noch eine weile gut verstaut liegen lassen. Aber es geht auch mit Blüten, Flachs ect.? Einrichtung ausbacken ist klar. Mir ging es rein um Futter und Hirse, Blüten und Kräuter. Ich lese immer wieder das Einfrieren den Eiern nicht viel ausmacht. Heisst ich habe 3 Wochen den Froster voll, da ich alles 21 Tage Einfriere weil mir die Frau von nuetzlinge.de damals sagte das die Motteneier dann absterben. Dann stelle ich den Froster für 3 Wochen hoch was den Stromanbieter sicherlich ende des Jahres erfreut 8o . Wenn aber Vaccumieren sicherer ist und ja auch praktischer wäre es doch sinnvoller so ein Gerät anzuschaffen. Lidl hat eins für kleines Geld das im Test gut abschneidet und für den Hausgebrauch absolut ausreichend sein soll. Lieben Dank auf jeden Fall für die Antwort
    • Dsungie2014 schrieb:

      Aber es geht auch mit Blüten, Flachs ect.?
      Wenn du Flachs vakuumierst, macht es vermutlich kruschpel knirsch und das war die längste Zeit Flachs gewesen :pfeifen: Die Flachskügelchen sind ja ziemlich luftig und nur mit einer dünnen "Hülle", sprich innen ist auch viel Luft und das ist nicht massiv mit Leinsamen vollgepackt. Das Vakuumgerät dürfte auch die Luft aus dem Flachskügelchen raussaugen und ich gehe stark davon aus, dass das dann nachgibt und teils zerbröselt oder zumindest eindellt. Wenn du bspw. einen Daunenmantel in so eine große Vakuumtüte packst (die, wo man den Staubsauger dranhält), dann ist der danach auch erstmal ziemlich knitterig zusammengefallen und nicht so schön fluffig wie vor dem Einpacken. Den Mantel schüttelt man etwas auf und dann nimmt er nach ein paar Tagen wieder halbwegs seine alte Form an, aber getrocknete Pflanzenbestandteile sind ja nicht so flexibel, sondern eher fest und brüchig. Sachen mit festem "Kern" wie Sorghumkolben kann man denke ich problemlos mit dem Vakuumiergerät bearbeiten, bei Flachs und Blüten würde ich weiterhin das Tiefkühlfach vorziehen, damit ich am Ende nicht nur Krümel erhalte.
      Viele Grüße
      Ajdika mit Shadow und Mojito
      :familie:
    • Hi,

      Es gab ende letzten Jahres Vakuumierer bei den Supermärkten, für den Preis lohnt es sich auf jeden Fall. Galileo hat die mal mit welchen für ca. 2.000€ verglichen (mit Fleisch drin) es wurde zwar nicht ganz so viel Luft ausgesaugt, aber für die Preisklasse sollen die wirklich gut sein.

      Du kannst ja drauf achten, wann es wieder welche gibt ;)

      Liebe Anja,
      wie lange vakuumierst du das Futter ein und wo bekommt man geeignete Beutel?
      Ich müsste 2x 3,5-4 kg eintüten.

      Lg Mia
      mit den Goldies Hexe und Poppy,
      der Zwergin Luci und
      Kater Felix
    • Hallo Mia,
      die Folien bekommt man auch beim Discounter - immer dann, wenn sie die Vakuumierer im Angebot haben (ist etwa 2 mal im Jahr). Da nehm ich mir immer zwei Pakete mit.
      Verpackt ist das Futter bei mir vom Kauf, bis ich es brauche - also von 4 Wochen bis 5 Monate ist alles dabei. Bisher noch keine Flatterviecher drin gehabt.

      Vakuumiere dir am besten Portionen so passend ein, dass sie dann in deine Futterdose passen. Ich mache z.B. aus 2,5 kg immer zwei Portionen.

      Grüße Anja
      :kerze1: Für immer in meinem Herzen: Fine (Dsungarin), Sheela, Yumi und Poncho (Robos), Miss Sherlock und Käpt'n Migues (Hybriden)
    • Ich vakuumiere auch, mit einem ganz billigen Vakuumierer, hat glaube ich so umgerechnet 20 Euro gekostet, der funktioniert sehr gut. Und auch Blüten, die werden eigentlich nicht zerbröselt. Hirse hab ich noch nicht probiert, da bräuchte ich größere Tüten, weil ich die Kolben nicht zerschneiden möchte. Aber ich bin ziemlich sicher, normale Kolbenhirse dürfte nicht zerquetscht werden. Die Tüten bekomme ich auch nur online, das ist ein bisschen blöd.
      Ich vakuumiere auch kleine Portionen.
    • Hallo @Dsungie2014, :winke:

      vielleicht überdenkst Du Deine Entscheidung zum Kauf eines Vakuumierers eventuell noch einmal?

      Nighthawk hatte es schon richtig erklärt: Futterschädlinge kann man mit Hitze, Kälte oder mit Vakuumieren bekämpfen. Leider ist es aber so, wie Anja bereits schrieb: Hitze zerstört die Inhaltsstoffe des Körnerfutters und Kälte tötet adulte Schädlinge ab, jedoch nicht ihre Eier. Beim Vakuumieren ist es ähnlich: Die Schädlinge sterben ab, die Eier jedoch lange Zeit nicht. Die Erklärung dazu hatte Anja ebenfalls schon gegeben:

      Nighthawk schrieb:

      Sonst wären die Arten auch längst in der Natur ausgestorben.
      Stimmt genau!


      Meines Wissens hat noch niemand ausprobiert, wie lange Körnerfutter vakuumiert bleiben muss, damit auch die im Futter enthaltenen Eier der Schädlinge absterben. Vielleicht gibt es einen Entomologen hier im Forum, der dazu nähere Auskunft geben könnte?

      Da ich selber ebenfalls im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder mal von Schädlingsbefall im Hamsterfutter diverser Futteranbieter betroffen war, habe ich mich vor Kurzem mit einem meiner Futterlieferanten in Verbindung gesetzt und nachgefragt, ob dieses Problem in den Griff zu bekommen wäre. Auf meine E-Mail erhielt ich die Antwort, dass das angebotene Futter ab voraussichtlich März dieses Jahres mittels Kohlensäure-Druckentwesung behandelt wird und danach alle Schadinsekten samt Eier durch den hohen Druck abgetötet wären. Diese Art von Behandlung würde auch in der Bio-Industrie durchgeführt und wäre unbedenklich sowie absolut rückstandslos. Da es bei Beginn eine größere Werbeaktion geben soll, bin ich sicher, dass dies auch hier im Forum sehr schnell bekannt werden wird.

      Um auf Deine Frage zurückzukommen:
      Vakuumieren ist eine gute Idee um Schädlinge stark zu dezimieren, ein 100%iger Schutz ist das Vakuumieren jedoch nicht. Inwieweit eine Behandlung des Körnerfutters mit Kohlensäure funktioniert, wird sich im Laufe der Zeit zeigen...

      Liebe Grüße
      Luzi
      __________
      Interessierst Du Dich für das Begrünen des Hamstergeheges oder das Anzüchten von Saaten?

      Saatanzucht und Gehegebegrünung - Selbstgemachtes Frischfutter für den Hamster
    • Es wäre aber zumindest schon mal Platzsparender. Und man könnte es zusätzlich einfrieren. Klar gibt es keinen 100 % igen Schutz. Aber die wesentlich kleineren Packete wären schon mal handlicher. Mit Hitze bearbeite ich kein Futter , obwohl mein Futtershop meinte das geht ohne das Nährstoffe verloren gingen. Ich glaube es waren 20 min. bei 60 crad. Allerdings mit Umluft. Das geht auch mit Kolben ect. Die Temperatur und zeit dürfte halt nicht unter/ überschritten werden. Ich lese halt so oft Einfrieren würde gar nichts bringen. Bzw. erst bei extremen minusgraden. Bei Motteneiern wurde mir damals vom nuetzlinge.de Shop gesagt die gehen nach 21 besser 2 / 3 Tage mehr auf jeden Fall kaputt. Ich glaube halt wenn man einmal Milben hatte viell. sogar die rote Vogelmilbe oder tropische Rattenmilbe versucht man das Risiko soweit möglich zu minimieren. Deshalb hatte mich das mit dem Vakumieren interessiert.
    • Huhu,

      Luzi schrieb:

      Beim Vakuumieren ist es ähnlich: Die Schädlinge sterben ab, die Eier jedoch lange Zeit nicht. Die Erklärung dazu hatte Anja ebenfalls schon gegeben: Sonst wären die Arten auch in der Natur längst ausgestorben.
      Stimmt genau!
      In dem Abschnitt verstehe ich allerdings deine Argumentation nicht ganz, @Luzi - wo in der Natur kommen denn Motteneier oder Getreidekäfereier mit Vakuum in Kontakt, dass sie sich daran angepasst haben könnten? 8|
      Hast du selbst ausprobiert / beobachten können, dass Motteneier auch im Vakuum überleben können? Ich hatte ansonsten keinerlei Infos finden können, die dafür sprechen, dass die Eier solch eine Behandlung überstehen würden (anders als bei Kälte). Das würde mich jetzt schon interessieren, da mir das Vakuumieren bisher als sicherste der zu Hause realisierbaren Methoden erschien, bei der auch nicht die Nährstoffe verloren gehen :gruebel:
      Viele Grüße
      Ajdika mit Shadow und Mojito
      :familie:
    • huhu ihr Lieben,

      wie ich das herauslese, unterliegt ihr beim Thema Einfrieren einem Irrtum, den Schädlingsbekämpfer leider eigenhändig eingeschleppt haben, in dem sie wissenschaftliche Untersuchungen zu Temperaturen, die Schädlinge in der Natur absterben lassen, verfälscht in Umlauf bringen. Denn die darüber wissenschaftlich getroffenne Aussagen beziehen sich auf ganz besonderen Bedingungen und haben mit der "ausgelieferten" Situation in unseren Eisfächern nichts zu tun!


      Das Kapitel 6.12 in "Das Kipi-Konzept" gibt da Aufschluss, was diesbezüglich unser Anliegen betrifft:

      Eva Kunze "Das kipi-Konzept" schrieb:

      Auszug aus Kapitel 6.12 ...Diskussionen darüber, dass manche Eier solche Minustemperaturen über Monate hinweg überstehen, stammen aus Untersuchungen in der Natur. Dort wird der Population ein Überleben gesichert, indem Eier tief im Boden oder in Baumrinden abgelegt einen Frostschutz erfahren, der sie auch bei extremen Minustemperaturen durchkommen lässt. Solch eine Isolation erfährt das Ei am Körnergut in unserem Froster nicht und ist nach drei Tagen zuverlässig zerstört. ...

      Lasst euch also nicht verrückt machen.

      Mit ein bisschen Pech könntet ihr durch das längerfristige Vakuumieren aufgrund des Sauerstoffentzugs eher Anaeroben Mikroorganismen (diese entwickeln sich erst unter Sauerstoffentzug) eine Chance geben, sich zu entwickeln, da euer Material ja unbehandelt eingeschweißt wird.

      Deshalb ist noch immer die sicherste Methode: Die vom Futtershop zugeschickte Ware ungeöffnet 72 Stunden lang einfrieren.
      Kapitel 6.12 liefert dazu noch weitere wichtige Hinweise, damit es mit der Lagerung einwandfrei klappt :wolkesieben:
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • liloba schrieb:

      Deshalb ist noch immer die sicherste Methode: Die vom Futtershop zugeschickte Ware ungeöffnet 72 Stunden lang einfrieren.
      Aus meiner Erfahrung heraus sind die Eier auch im Getreidekorn wohl gut genug vor dem künstlichen Frost geschützt, dass ich hier schon öfters das große Krabbeln / Flattern hatte, wenn das Futter nur 3-4 Tage eingefroren war. Nach 21 Tagen war dagegen bisher immer Ruhe, da lebte dann nichts mehr. Bis jetzt zumindest; darauf verlassen, dass nach 21 Tagen alles platt ist, würde ich mich nicht. Aber es verringert die Wahrscheinlichkeit für überlebende Motten / Käfer / Milben zumindest.
      Viele Grüße
      Ajdika mit Shadow und Mojito
      :familie:
    • Danke euch! Das war recht aufschlußreich! Ich werde jetzt einfach weiterhin etwas über 21 Tage einfrieren. Das die Versuche in der Natur gemacht wurden und die Eier dort geschützter unten im Boden leben und nicht dem Frost direkt ausgesetzt sind wie im Heimischen Froster stimmt ja auch wieder. Da ich aber nur noch 2 Plüschis habe kann ich ganz gut vorrausschauend bestellen und es bleibt dann etwas über 3 Wochen im Froster. Und sei es nur für die Psyche :D . Aber sorry diese Parasiten sind einfach mehr als nervig. Wenn ich daran denke wie mir damals die ein oder ander Mottenmade aus der Ritze des Küchenschrankes entgegen kam . Nur wiederlich. Dabei habe ich nur 1 Motte in 6 mon. in der Küche gesehen. Die sind sicher gleich rüber ins Whz. zu dem Hamstern. Da kamen vereinzelt dann die Motten raus. Nun ist Pollengitter vor den Fenstern, die Ritze unter der Haustüre abgedichtet und endlich ruhe. Nach Abbau der alten Küche hab ich dahinter gereinigt und Ardap gesprüht. Aber wenigstens lassen sie die Hamster in Ruhe. Die Milben waren richtig übel. Die Reinigung und Quarantäne war sehr stressig für die Tiere. Neue Hanfmatten, Maisspindelgr. und Moos kann man prima ausbacken. Selbst Heu eingewickelt in Alufolie bei 70 crad 1 Stunde. Ging prima.
    • Also ich hatte überhaupt noch nie Schädlinge hier. Weder Milben noch Motten noch sonst was. Und ich habe von Anbeginn meiner Haltung an (seit 2002) immer alles 3 Tage lang eingefroren und auf günstige Lagerung wie im Konzept beschrieben geachtet.
      Gerichtet habe ich mich dabei nach sinnvoll ausgewerteten Untersuchungsergebnissen, deren Quellen ich heute allerdings nur noch unter Mühen wiederfinden würde, wozu ich einfach keine Lust habe, da es sich um einen erheblichen Zeitaufwand handeln würde.

      Die einzigen Milben- und Parasitenfälle, die ich hier hatte, stammen aus bewussten Übernahmen, wo klar war, dass die Hamster bei Aufnahme aus der Quarantäne heraus behandelt werden mussten, was unter Zuhilfenahme von Laborproben ohne weitere Verschleppung klappte.
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Dsungie2014 schrieb:

      Selbst Heu eingewickelt in Alufolie bei 70 crad 1 Stunde. Ging prima.
      Warum in Alu? Die isoliert die Hitze doch :gruebel:
      Hab gelesen, du benutzt Umluft? Das würde ich nie tun. Eier sind federleicht und übertragen sich durch Luftzug ziemlich einfach. Backöfen sind nicht dicht (fühl mal unter der oberen Blende, wenn du Umluft einsetzt) - darüber werden Eier unter Umluft nach draußen verwirbelt, bevor die Hitze sie abgetötet hat.
      Falls du sie deshalb vorher in Alufolie gewickelt hast - wie gesagt, die isoliert die Hitze, so dass du die nötige Kerntemperatur im zu behandelnden Gut wahrscheinlich nicht erreicht hast.

      Dsungie2014 schrieb:

      Danke euch! Das war recht aufschlußreich! Ich werde jetzt einfach weiterhin etwas über 21 Tage einfrieren. ... und wenn es nur für die Psyche ist :D ...
      :D
      Liebe Grüße, Eva mit Robo Minino, Hybridin Dalia, Diddie und Tütü
      Patenpuschel: Grisu, Filly; Cailant und Luan aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • liloba schrieb:

      Dsungie2014 schrieb:

      Selbst Heu eingewickelt in Alufolie bei 70 crad 1 Stunde. Ging prima.
      Warum in Alu? Die isoliert die Hitze doch :gruebel:Hab gelesen, du benutzt Umluft? Das würde ich nie tun. Eier sind federleicht und übertragen sich durch Luftzug ziemlich einfach. Backöfen sind nicht dicht (fühl mal unter der oberen Blende, wenn du Umluft einsetzt) - darüber werden Eier unter Umluft nach draußen verwirbelt, bevor die Hitze sie abgetötet hat.
      Falls du sie deshalb vorher in Alufolie gewickelt hast - wie gesagt, die isoliert die Hitze, so dass du die nötige Kerntemperatur im zu behandelnden Gut wahrscheinlich nicht erreicht hast.

      Dsungie2014 schrieb:

      Danke euch! Das war recht aufschlußreich! Ich werde jetzt einfach weiterhin etwas über 21 Tage einfrieren. ... und wenn es nur für die Psyche ist :D ...
      :D
      Hallo Eva, nein das ist ein Missverständniss! Ich hab gar kein Backofen mit Umluft! Ich hatte mal gehört dies wäre besser . Ich mache alles auf Ober u. Unterhitze. Das Heu so aufsBlech legen war mir zu heikel. Wenn da ein Halm irgendwie an die Heizstäbe kommt. Mir wurde gesagt 30 min. auf 60 Grad würde reichen alles abzutöten. Wegen der Alufolie habe ich es etwas über 1 Stunde im Ofen gelassen. Ich nutze eigentlich gar kein Heu . Aber wollte den Nasen mal was Abwechslung bieten. Und Pauline mag Heu weil sie es ja von klein auf kennt.