Mindestmaße

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    • Mindestmaße

      Hallo ihr Lieben :)
      Mich wundert es immer, wenn ich die Steckbriefe der Hamster ansehe, dass die Mindestmaße für Zwerge und Mihas die gleichen sind. Natürlich haben Zwerge auch einen sehr großen Bewegungsdrang und ich persönlich würd schon bei Zwergen zurzeit nicht mehr unter 120x60 Grundfläche gehen, aber 100x50x50cm für einen Miha erscheint mir heutzutage winzig :huh:

      Bei einem Miha ist ja die Einrichtung schon viel größer und da frag ich mich, wie man das auf 100x50x50 überhaupt alles unter bringen kann. Und der Miha braucht ja quasie auch mehr Platz um sich zu bewegen. Weitere Gänge und Näpfe und breitere Laufwege etc. Ich denke, ein kleines Gehege kann man schon etwas mit viel Auslauf ausgleichen und im Gegensatz zu einem großen Gehege und NIE Auslauf finde ich ein kleines Gehege und regelmäßig Auslauf sogar besser (sofern der Hamster Auslauf mag).

      Ich weiß, dass man als Hamstervermittlung auch keine unrealistischen Vorstellungen haben darf, da man ja auch sonst keine neuen Zuhause findet, aber 120x60 für einen Miha erscheint mir persönlich als Mindestmaße sinnvoll.

      Wenn so etwas wie der Troisdorfer Notfall passiert, kann ich verstehen wenn beispielsweise für einen gewissen Zeitraum auch in kleinere Gehege vermittelt wird, aber bei sehr wenigen Tieren könnte man ja vielleicht auch etwas höher gehen? Sowas sollte natürlich auch nicht andauernd geändert werden, aber ich wollte es einfach mal ansprechen.

      Ich selbst habe ja mit ca 15 mit Gitterkäfigen angefangen und dann erst mit 22 mit Aquas in 100x40x40 und meine Topenga, die ich mit 26 adoptiert habe hat ja zuerst tatsächlich noch in einem 120x50 Gitterkäfig gelebt X/

      Gibt es da derzeit Überlegungen in der Hamsterhilfe NRW, das Mindesmaß für Mittelhamster zu erhöhen?
      "Fortes fortuna adiuvat" - Den Mutigen hilft das Glück
    • Liebe Cornelia,

      zur Zeit ist es nicht im Gespräch die Mindestanforderungen für Mittelhamster zu ändern.

      Es ist uns klar, das größere Gehege immer schöner für die Hamster sind. Unsere Vermittlungsstellen dürfen sich oft böse Sprüche anhören, wenn sie nur unsere Mindestanforderungen einfordern.
      Schau dir die Kleinanzeigen an und du weißt was für Gehege für viele Menschen leider Standard ist.
      Klar, wenn man in der Hamsterszene unterwegs ist hat man andere Ansprüche.

      Wir haben dieses Wochenende Teamtreffen - die Vermittlungsvoraussetzungen werden vom Team beschlossen. Ich kann das Thema gerne ansprechen.

      ^^
      Liebe Grüße von Gudrun
      Bandid :hamsterdrehen: Johnson :hamsterboxen: und Herr Meyer :hamstern:
      und schon einigen süßen Fellnasen im Herzen.
    • Ich sehe es auch so, größer ist immer besser.
      Ich finde, auch 120*60 cm sind zu wenig, meine eigenen Hamster leben ab 7500 cm² und auch das kommt mir oft zu klein vor.
      Dafür gibt es täglich Auslauf in einem abwechslungsreich gestalteten Bereich. Ein Kompromiss.
      Meine persönliche Meinung ist allerdings kein Maßstab, den ich für Interessenten belegen kann, es ist nur meine Erfahrung.

      Aber irgendwo muss man ja anfangen, bei unseren Vermittlungsvoraussetzungen schließen wir uns den Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft oder der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V. an und nennen eine Gehegegröße von mindestens 100×50 cm.
      Auch das sind nur Empfehlungen, eine gesetzliche Grundlage gibt es leider nicht. Mindestmaße sind immer nur ausgedacht.
      Aber immerhin etwas "offizielles".

      Und man muss auch einfach sehen, dass ein Großteil der Hamster weiterhin in Miniknästen lebt.
      Es ist schwierig da einen Kompromiss zu finden zwischen dem, was sich für den Neuhalter gut erfüllen lässt (kaufbare Gehege, die kein Vermögen kosten) und den Bedürfnissen des Hamsters.
      Die Leute sehen, was im Zooladen als ausreichend verkauft wird und zeigen uns oft schon den Vogel, wenn wir mit 100*50 cm Mindestmaß kommen.
      Man kämpft halt gegen Windmühlen, auch wenn einem das innerhalb der Hamstercommunity nicht so vorkommt.
      Ich habe ca. 100 Vermittlungen im Jahr, da kommt mindestens nochmal das doppelte an Anfragen drauf, aus denen nichts wird, weil sie die Voraussetzungen nicht erfüllen.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • Ich persönlich denke, es ist besser die Leute nicht mit dem Mindestmaß abzuschrecken. Denn dann gehen sie auf Kleinanzeigen und kaufen sich dort einen gezüchteten Hamster - da kontrolliert schließlich niemand, wie deren Gehegee aussieht.

      Ich glaube, dass es besser ist, die Leute langsam an die Sache heran zu führen mit dem derzeitigen Mindestmaß und uns damit interessant für sie zu machen. Dann stöbern sie mit höherer Wahrscheinlichkeit durch die Seiten, evtl. ins Forum, informieren sich und wandeln ihre Ansicht nach und nach. So ist es, was ich zumindest so lese, bei recht vielen gewesen.

      Ging mir ja auch so. Es ist schon so wesentlich umständlicher, einen Hamster zu adoptieren als einfach in den Laden zu gehen und einen zu kaufen. Da sollte man der guten Sache nicht noch Steine in den Weg legen - auch wenn ich deine Ansichten teile.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Regenbogeneinhorn ()

    • Ich finde das Mindestmaß schon wichtig, das ist etwas woran die Leute sich orientieren können. Mir hat es geholfen, als ich mit Hamstern angefangen habe.

      Ich habe 5 Gehege, davon 2 mit Mindestmaß und die anderen 3 sind deutlich drüber (Nagerhütte, Detolf und Aquarienverbund). Auch aus Mindestmaßgehegen kann man einiges herausholen, z. B. mit zusätzlichen Ebenen und geschickter Einrichtung.

      Die beiden Mi-Hamster in den Mindestmaßgehegen hatten es vorher deutlich schlechter, etwa nur 1/3 davon! Für die ist es schon ein großer Gewinn. Die beiden bekommen auch bevorzugt Auslauf, teilweise morgens und abends mehrere Stunden. So sind bis zu 4 Stunden Auslauf pro Tag möglich. Mit dieser Maßnahme kann ich dem Hamster schon ein deutlich besseres Leben bieten und das kleinere Gehege etwas ausgleichen.

      Mir helfen diese beiden kleinen Gehege, Hamster aus wirklich beschissenen Verhältnissen aufnehmen zu können. Große Gehege bedeuten letztendlich auch weniger Platz für weitere Tiere.

      Und: bis jetzt ist noch jeder meiner Hamster von Mindestmaß in ein größeres Gehege umzogen ...
      Liebe Grüße,
      Silke mit Vincent :hzwinker: + Goofy :hamstern: + Wika :hamsterdrehen: + Hanni :dsungi:
      und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki und jetzt auch Nele tief im

      Patin von Findus und Josi
      Mit den Patenhamstern Kalle, Batida & Mani im <3

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von FrauHamster ()

    • Ich persönlich habe gerade für Chelsea und auch für Moritz größere Gehege gebastelt als die Mindestmaße die hier vorgegeben werden.
      Bei meinem ersten Hamster Kevin, sah das noch ganz anders aus. Da fand ich den Käfig mit den Maßen 65cm mal 35cm ausreichend. Er hatte ja Platz, ein Laufrad, und ein kleines Häuschen.

      Doch dann fing ich an mehr in Erfahrung zu bringen, und so entstanden aus zwei kleinen Käfigen und einer Holzkiste ein deutlich größeres Reich.

      Hier das Endresultat.

      Nach Kevins Tod lernte ich dann die Hamsterhilfe kennen, und durch die Hamsterhilfe profitierten dann beim Gehege Chelsea und heute Moritz.
      Hätte ich nach Mindestmaß gebaut, würden heute hier zwei Nager leben, aber ich hab mich entschieden einem Nager ein großes wundervolles Reich zu bauen, denn es ist mir wichtig das so eine Fellnase sich richtig wohl fühlt.
      Für die Vermittlung finde ich es aber wichtig, das man sich auf ein Maß geeinigt hat und auf 100cm mal 50 cm kann man auch schon einiges den kleinen Nagern anbieten. Aber für mich gilt halt auch, je größer desto besser.
      Liebe Grüße Chris und seine liebe Randalemaus Lagertha :hamster:

      Pate von Hops und Mayrik

      Im Regenbogenland Moritz, Kevin und Chelsea, und den Patenhamstern im Herzen.

      Was denkt ein Zwerghamster??
      "Gott ist groß, der Mensch ist klein, ich muß wohl dazwischen sein..." :hgrins:
    • Gerade den letzten Teil mit dem Vergleich zum Menschen finde ich eindrücklich. 4,96 qm ist vermutlich noch weniger als eine Gefängniszelle. Und ich (als Mensch) verspüre noch nicht einmal den Drang/Instinkt, jeden Tag 10-15 km zu laufen.

      Mir ist aufgefallen, dass doch schon einige/mehrere Hamsterhilfen, größere und kleinere Pflegestellen usw. auf unterschiedlichen Plattformen (Hamster in Not, ebay Kleinanzeigen, eigene Homepages) bei MiHas mehr als 0,5 qm fordern, häufig sind es 0,6 qm, manchmal 0,72 qm (1,2 m x 0,6 m) oder es wird zwischen MiHa-Männchen und Weibchen unterschieden, was die Mindestmaße angeht.
      Liebe Grüße
      von den Knuspernasen
      :rolleyes:
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      Ich warte auf den Tag, wenn Tiere das Recht haben, zu rennen, wenn sie Beine haben, zu schwimmen, wenn sie Flossen haben und zu fliegen, wenn sie Flügel besitzen.

      ~Gretchen Wyler~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Knuspernase ()

    • Ich fand 1mx50 schon schwierig bzw. nicht zufriedenstellend für einen Zwerg, da ausgerechnet diese Nase lange keinen Auslauf mochte. Einen MH würde ich persönlich nicht auf 1mx50 halten. Es sei denn ich könnte ihm Dauerauslauf oder zumindest mehrere Stunden täglich Auslauf anbieten. Eine Robo der keinen Auslauf haben kann ebenfalls nicht. Natürlich ist das mindestmaß alle male besser als die Knäste wo die meisten Hamster bisher ihr dasein fristen mussten. Nur erschließt sich mir nicht wenn ich 1mx50 in Ordnung finde warum nicht wenigstens 1,20×50 einem MH oder Robo?!
    • Ich habe auch mit 60x30cm angefangen, viel zu klein, ich weiß. Dafür hatten die fats alle aber so viel Auslauf wie sie wollten, aus dem Käfig abends rausgesetzt und irgendwann sind sie halt wieder reingeklettert. Wenn es zu früh war, auch nochmal. Morgens war dann das Tierchen normalerweise wieder im Bett, wenn ich aufgestanden bin.
      als meine Mutter als teenager Goldis gehalten hat, waren die Käfige nicht mal halb so groß. Die hatten dann aber wirklich das ganze Kinderzimmer zur freien Verfügung und haben z.T. auch einfach im Sofa gepennt. Nur das kleine Ding wäre gar nicht gegangen.
      Mein Käfig jetzt ist ja auch nur 100x50 groß, natürlich mit 2. Ebene, Wohnlabyrinth etc. Und ich denke, das sein Zwergi da wirklich glücklicher ist. Drunter würde ich wirklich nicht mehr gehen, viel Auslauf hin oder her.


      :hlaugh: Liebe Grüße :dsungi:
    • Danke für eure Antworten :)
      Ich kann verstehen, dass man die Interessenten nicht "abschrecken" will. Für mich persönlich war es ja quasie auch ein Weg zu 120x60. Angefangen mit einem Käfig von ca 80x50 zu einem 120x50 Käfig zu 100x40x40 Aquas dann 120x40 dann 120x60. Für einen Zwerg kann ich mir 100x50x50 auch noch vorstellen. Nur bei einem Miha wird das halt schwer für mich. Ich finde auch, es ist unglaublich schwer ein passendes Gehege zu finden. Klar, selber bauen geht immer, aber dafür brauch ich zum Beispiel meinen Freund :rotwerd:
      Ich habe alle meine Gehege von ebay Kleinanzeigen, aber bei Aquas ist es zum Beispiel auch ein ganz schöner Aufwand, wenn man die Abholen will. Ab einer bestimmten Größe passen die ja auch nicht mehr in "normale" Autos :huh:

      Hoffentlich sind unter den Personen, die ihren Hamster in 100x50x50 vermittelt bekommen ganz viele, die dann später doch größere Gehege anbieten ^^

      Ich erinner mich noch daran, dass ich meine Topenga von 120x50 Gitterkäfig in 120x40 Aqua gesetzt habe, da sind angefangen hatte zu klettern. In dem Aqua hatte sie sich dann auch schnell viel wohler gefühlt. Es war 50 hoch und ich konnte toll einstreuen. Begeistert habe ich der Vermittlerin geschrieben und dann gab es damals erst mal eine kleine Rüge, da es ja von der Fläche kleiner war als der Gitterkäfig :rotwerd: das war mir so peinlich. Aber es war echt schwer ein Aqua zu finden und ich war damals so stolz und das es wäre ok, da die Vermittlungsgröße bei 100x40x40 lag :pfeifen:
      "Fortes fortuna adiuvat" - Den Mutigen hilft das Glück