Kranker oder alter Hamster und Urlaub

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    • Kranker oder alter Hamster und Urlaub

      Ihr Lieben,

      der Sommer naht und trotz Corona plane ich schon jetzt die Versorgung meiner 4 Hamster im Urlaub.

      Grundsätzlich habe ich eine gute Urlaubsbetreuung. Das ist meine liebe und sehr engagierte Nachbarin. Wir wohnen Tür an Tür, so ist sie schnell da und hat auch schon Erfahrung.
      Aber durch die geringe Lebenserwartung und bei mehreren Tieren ist immer irgendwie ein Tier krank oder alt, jedenfalls bei mir. Letztes Jahr war es so, dass ein sehr altes Tier genau zur Zeit unseres Ski-Urlaubs in einer Verfassung war, wo man jeden Tag mit dem Gang über die Regenbogenbrücke rechnen musste. Wir haben das so gelöst, dass mein Mann zu Hause geblieben ist und tatsächlich musste Elmo am Ende der Woche erlöst werden.

      Beim Sommerurlaub war es noch schlimmer. Ein relativ junges Tier musste überraschend 3 Tage (!!!) vor Urlaubsbeginn wegen eines Tumors erlöst werden, ein 2. hatte einen starken Gewichtsverlust für den kein Grund gefunden wurde. Er musste gepäppelt werden, was meine Nachbarin auch gut hinbekommen hat. Ein 3. Tier wurde wegen Milben gespottet und musste deswegen auch etwas beobachtet werden (Kratzverhalten und Fellzustand). :wacko:

      Jetzt steht wieder der Urlaub vor der Tür und selbstverständlich habe ich wieder einen Kandidaten hier, der besondere Aufmerksamkeit braucht. Wika hat immer wieder Augenprobleme, ist 1,5 Jahre alt und wirkt verglichen mit den anderen nicht besonders fit.

      Irgendwie habe ich das Gefühl, mit Hamstern kann ich nicht entspannt Urlaub machen. Irgendeinen Kandidaten, der Sorgen macht, habe ich immer. So bemüht und zuverlässig meine Nachbarin auch ist, ich tue mich schwer damit ihr kranke Tiere zu überlassen. Konsequenterweise kann ich dann keinen Urlaub mehr machen. ?(

      Wie ist das bei Euch?
      Liebe Grüße,
      Silke mit Wika :hamsterdrehen: + Hanni :dsungi: + Harry :hamstern:
      und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki, Nele, Goofy, Chuc, Ida, Vincent und jetzt auch Piet tief im

      Patin von Brya, Eric und Andria
      Mit den Patenhamstern Kalle, Batida, Mani, Josi, Findus und Miriam im <3
    • Hallo Silke ,ich habe 2006 mit der Hamsterhaltung angefangen , da hatte ich 1 MH , 3 Zwerge und 2 Kaninchen . Meine Schwester ist bei mir eingezogen , es sollte für 1 Woche sein . Nach 4 Tage Urlaub hatten mein Sohn und ich auch so ein Heimweh nach unseren Mitbewohner bekommen das wir den Urlaub abgebrochen haben .
      Irgendwann später , wollten wir uns zu 4 Hamstertanten treffen , 4 Tage sollte es werden , auch da hatte ich soviel Unruhe das ich am liebsten den 2 Tag nach Hause wollte , am 3ten Tag fuhr ich dann auch zurück-
      Seitdem war ich höchstens mal 3 x 1 Nacht nicht zu Hause , alle Freizeitgestaltung über Tag mache ich sehr gerne , aber Abends bin ich super gerne wieder zu Hause.
      Dann können alle laufen die laufen möchte , ich kann reagieren wenn irgendwo ein Laufrad quitscht , oder einer der Kleinen Hilfe braucht , irgendwie kann ich nicht anders.
      Pate von Hanka :love: und Harmony :love:



      Liebe Grüße Anne und ihre Fellnasen :familie:
    • Meine Eltern wohnen nebenan und können das tägliche füttern übernehmen.
      Kranke Hamster, die Medikamente brauchen oder genaue Beobachtung, lasse ich in der Urlaubszeit zu jemandem ziehen, der sich gut mit Hamstern auskennt. Zu befreundeten Pflegestellen habe ich ja vollstes Vertrauen und weiß, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen.
      Geht es nur um Kandidaten, wo ein fachlicher Blick gut wäre, frage ich die befreundete Pflegestelle, ob sie alle 2-3 Tage mal zusätzlich nachsehen kann.
      Und zur Not haben meine Eltern auch die Telefonnummer, falls ihnen etwas auffällt.

      Im Endeffekt muss man aber schon damit klar kommen, dass ein kranker Hamster vielleicht nicht sofort entdeckt wird. Die Urlaubsbetreuung schaut ja nur 1x am Tag vorbei.
      Ich selbst kontrolliere aber auch nicht täglich alle Hamster, so lange kein Grund zur Sorge besteht (z.B. Futter nicht angerührt).
      Also kann ich da schon ruhigen Gewissens ein paar Tage im Jahr weg fahren.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • Bei mir sieht es genauso aus, das ich unruhig bin wenn ich mal länger als 2 Tage von meinen Haustieren getrennt war.

      Vor Karlchen hatte ich fast 30 Jahre lang Katzen. Das heisst das ich nie in Urlaub gefahren bin, obwohl ich eine Katzenerfahrene Betreuung gehabt hätte.

      Später im Alter mit diversen Krankheiten, habe ich sie erst Recht nicht mehr alleine gelassen.

      Nachdem die letzte Katze über die RBB gegangen ist, habe ich mich in Karlchen verliebt und seit dem war ich nie länger als 1 Tag und mal 1 Nacht von Zuhause weg.

      Irgendwie mache ich mir ständig Gedanken ob es ihm Gut geht, ob er genug versorgt ist oder ob er ausgerechnet in dieser Nacht vielleicht raus will.
      (Karlchen mag nicht jede Nacht in den Auslauf)

      Kann ich also wirklich Nachvollziehen Deine Gedanken die Dich plagen wenn Du im Urlaub bist.
      Oder Urlaub planst.

      Vor allem wenn es einem oder mehreren Hamstern nicht so gut geht.

      Für mich gibt es eigentlich nur Haustier oder Urlaub.
      Irgendwie kann ich da wohl nicht loslassen.
      Auch wenn es nur ein paar Tage sind.

      LG
      Andrea
    • Hallo Silke,

      wir haben das Glück, dass meine Mutti um die Ecke wohnt und die kleinen Fellnasen im Urlaub betreut. Da weiss ich Sie in guten Händen,
      denn seit Kindertagen war sie immer bei der Pflege meiner Haustiere dabei. Auch bei einem Notfall oder einer Erlösung weiss ich, dass sie
      die richtige Entscheidung für das Tier trifft. Trotzdem hoffe ich immer, dass dieses nicht eintrifft.

      Meist buchen wir kurzfristig, daher ist es auch schon mal Urlaub auf Balkonien geworden. Bei einem akut kranken Tier, kann ich nicht einfach wegfahren. Da finde ich auch keine Ruhe im Urlaub.

      An den Gehegen klebe ich Zettelchen mit Futteranweisungen und das passende Futter steht direkt am Gehege. Die Nummer vom Tierarzt
      und von einer lieben Pflegeunterstützung liegen immer bereit. Trinkenmengen messen und Medi Gabe klappen auch hervorragend mit ihr.

      Wir richten die Kameras immer so aus, dass wir das Verhalten beobachten können. So bekommen wir immer eine Veränderung mit. Als wir an der See waren, ist damals Willi in den Auslauf gezogen. Mutti vor Ort und wir am Telefon haben ihn dann gemeinsam gesucht. Das war ein Träumchen. Durch die Aufnahmen wussten wir, dass es ihm gut ging. War schon beruhigend.

      Generell möchte ich nicht auf Urlaub verzichten und bin froh über meine Urlaubsbetreuung. Mit meiner Mutti habe ich offen über die Pflege
      bei Krankheit und Erlösen im Notfall gesprochen. Mir war wichtig, dass dieses kein Problem für sie ist.

      Aber fehlen tun mir meine Fellnasen immer.
      Liebe Grüße Claudia
    • Hallo zusammen,

      ich glaube mir geht es genauso wie vielen anderen hier. Ist ein Goldi im Haus bin ich auch zu Haus, da kann ich gar nicht anders. Ich werd schon nervös, wenn ich tagsüber unterwegs bin und die Uhr auf 20 Uhr zusteuert. Häufig sagte meine Familie, das ich doch ein paar Tage wegfahren sollte, doch das kann ich nicht. Da würde ich keine ruhige Minute im Urlaub haben.

      Da immer nur ein Hamster bei mir lebt, habe ich dann zu mir gesagt, wenn das Tier eines Tages im Regenbogenland ist, dann fährst du in den Urlaub, schaltest ab und wenn du zurück kommst, zieht wieder eine Nagimaus ein.

      Leider ist dieser Zeitpunkt nun schon gekommen, Lagertha ist im Regenbogenland und nun sitze ich hier alleine, denn den Urlaub, den ich plane hat mit Vulkanen zu tun ( Hobby ) , aber das ist eine andere Geschichte.
      Liebe Grüße Chris :hsmiley:

      Pate von Schröder, Frieda und Mayrik

      Im Regenbogenland Lagertha, Moritz, Kevin und Chelsea, und den Patenhamstern im Herzen.

      Was denkt ein Zwerghamster??
      "Gott ist groß, der Mensch ist klein, ich muß wohl dazwischen sein..." :hgrins:
    • Tigerlilly schrieb:

      Meine Eltern wohnen nebenan und können das tägliche füttern übernehmen.
      Kranke Hamster, die Medikamente brauchen oder genaue Beobachtung, lasse ich in der Urlaubszeit zu jemandem ziehen, der sich gut mit Hamstern auskennt. Zu befreundeten Pflegestellen habe ich ja vollstes Vertrauen und weiß, dass sie die richtigen Entscheidungen treffen.
      Geht es nur um Kandidaten, wo ein fachlicher Blick gut wäre, frage ich die befreundete Pflegestelle, ob sie alle 2-3 Tage mal zusätzlich nachsehen kann.
      Und zur Not haben meine Eltern auch die Telefonnummer, falls ihnen etwas auffällt.
      Genauso ist es bei mir auch. ^^
      Liebe Grüße
      abby
    • Ich mache schon Jahre keinen richtigen Urlaub mehr, mein Freund und ich fahren aber gerne für 4 Tage auf Festivals.
      Ein Obelix mache ich mir überhaupt keine Sorgen, er ist eh ein Phantom und kommt erst raus, wenn er sieht, dass die Luft rein ist :D

      Früher hatte ich aber Frettchen und Katzen und sehr sehr kranke Frettchen. Meine Mutter hat sich immer gekümmert und war auch sehr bemüht. Sie fuhr jeden Tag 20km zu mir und auch wieder zurück nur für die Versorgung meiner kleinen.
      Es ist in unserer Abwesenheit nie was passiert mit den Tieren, immer erst danach.

      Ich brauch das, gerade wenn die Betreuung und Versorgung der Tiere so zeitintensiv und aufwendig ist, dass es einem den Schlaf raubt.
      Auf einem Festival funktioniert in der Regel kein Handy, man hat kaum Empfang und ist einfach mal los gelöst. Ich weiß, dass viele das nicht können.
    • Hallo,

      wenn ich Hamster hatte, war auch ich zu besorgt, um auch nur einen Tag und eine Nacht freiwillig von zu Hause fort zu sein. Vorher hatte ich Kaninchen, da hatte ich diese enorme Unruhe nicht in der Form und bin auch mal für bis zu zwei Wochen verreist.

      Ich glaube es liegt daran, dass mein erster Hamster Willi im letzten Lebensabschnitt doch so seine "Baustellen" hatte und dass ich durch die Hamsterhilfe erlebt habe, dass diese fragilen Geschöpfe sehr anfällig für einige Erkrankungen und für Unerfahrene noch dazu sehr schwer "zu durchschauen sind. Dass sie so rapide abbauen, wenn sie krank sind, kommt dann noch erschwerend hinzu, wenngleich das auch für Kaninchen gilt, die ich durchaus für eine begrenzte Zeit in die Obhut eines lieben Menschen geben konnte. Meine einzige Erklärung dazu wäre, dass ich damals noch wesentlich jünger und insgesamt sorgloser war.

      Willi (mein erster Hamster) und ich waren keinen einzigen Tag getrennt. Mein Arbeitsplatz ließ das zu. Als ich Ravioli aufnahm, hatte ich inzwischen eine neue berufliche Herausforderung in einem Wohnheim mit kognitiv und physisch behinderten Erwachsenen angenommen. Dazu gehörte natürlich auch das Begleiten von Freizeiten und Ausflügen, was aufgrund einer schwierigen Personalsituation bis zu drei Wochen Abwesenheit mehrmals im Jahr mit sich brachte. Ich muss zugeben, dass ich damit schwer zurecht gekommen bin, da ich ständig in Sorge war und nie zur Ruhe kam, bis ich wieder in meiner Wohnung stand und erleichtert feststellte, "es ist alles ok, Ravioli geht es gut".

      Ravioli wurde jeden Tag von meinen Eltern höchst zuverlässig so versorgt, wie ich Ihnen das gezeigt hatte. Obwohl sie weiter entfernt leben, haben sie ihn jeden Abend unterhalten, beim Auslauf begleitet und unsere Rituale fortgeführt, wie er das gewohnt war. Dennoch war ich in diesen Zeiten nie unbeschwert, habe gebangt und mit dem Andauern der Abwesenheit wuchs Raviolis Präsenz in meinen Gedanken trotz fordernder anstrengender und einnehmender Arbeit zunehmend.

      Aufgrund dieser Erfahrung habe ich beschlossen, nach Raviolis Antritt seiner letzter Reise am 11.11.2017 keinen neuen Hamster aufzunehmen, solange ich diesen Arbeitsplatz ausfülle. Ich fühle mich mit meinen Tieren generell unheimlich stark verbunden und empfinde eine ganz große Wärme in meinem Herzen, wenn ich nur an sie denke. Diese große Emotionalität steht mir wohl ein Stück weit im Wege, sie anderen Menschen voll und ganz anzuvertrauen, in der Zuversicht, sie bald gesund und munter wieder in meine Arme schließen zu können.

      Liebe Grüße
      Annette
    • Annette schrieb:

      Diese große Emotionalität steht mir wohl ein Stück weit im Wege, sie anderen Menschen voll und ganz anzuvertrauen, in der Zuversicht, sie bald gesund und munter wieder in meine Arme schließen zu können.
      Das kenne ich auch nur zu gut. Ich wünschte manchmal, ich könnte ein bisschen mehr emotionalen Abstand gewinnen, aber diese Funktion wurde bei mir irgendwie vergessen :whistling:
      Als ich in München gewohnt habe oder jetzt hier in Tokio habe ich keine Familie oder Nachbarn für die Betreuung. Ich engagiere immer eine professionelle Tiersitterin, ich habe da immer gute Erfahrungen gemacht.
      In München hatte ich auch mal den Supergau, dass eins meiner betagten Kaninchen während unseres Urlaubs eingeschläfert werden musste. Die Tiersitterin hat da aber gut reagiert.
      Und die Kamera vor dem Hamstergehege hilft auch schon sehr :thumbup:
      Viele Grüße,
      Silke mit Mame & Mochi und
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    • Mirie schrieb:

      Hallöchen zusammen,

      ich las hier etwas weiter oben im Chat, glaube es was @Max&Moritz, über eine Betreuungsstelle. Kann mir hier jemand eine empfehlen? Ich komme aus Wiehl, ca. 40 km von Köln und 15 von Gummersbach. Ich habe überall recherchiert, bin aber auf nights passed gutes gestoßen!
      Hallo Simone,
      du meinst bestimmt die erwähnte Pflegeunterstützung. Hierbei handelt es sich um Freunde mit viel Hamstererfahrung, diese würden meine Mutter bei der Pflege einer akut erkrankten Fellnase unterstützen und für die Urlaubszeit auch bei sie aufnehmen.
      Liebe Grüße Claudia