Dicker Arm + roter Fleck

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    • Dicker Arm + roter Fleck

      Hallo! Ich bin neu hier und voller Hoffnung, dass hier eventuell schon einmal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat, bevor ich meinen Hamster zum Tierarzt schleppe und ihm das hätte ersparen können.

      Mein männlicher Hamster Bilbo ist schon über 2 Jahre alt und eigentlich noch topfit. Er macht alles normal (essen, schlafen, trinken, laufen...). Jetzt ist mir allerdings aufgefallen, dass seine rechte Pfote bzw der ganze Arm ziemlich dick geworden ist.. Er ist nicht rot und Bilbo läuft auch nicht komisch, er ist einfach nur wie aufgepumpt.. Heute sah ich dann auch, dass er einen roten Fleck über dem Arm hat. Dieser blutet nicht und auch jetzt macht Bilbo eigentlich alles ganz normal weiter und wirkt munter. Ich bin mir unsicher was ich machen soll. Hat jemand vielleicht eine Idee was es sein könnte bzw auf was ich mich einstellen muss?
    • Das klingt auf jeden Fall nach etwas, das sich ein hamsterkundiger Tierarzt ansehen sollte.

      Eine Ferndiagnose ist da nicht möglich, das könnte eine Entzündung im Bein sein, eine tumoröse Veränderungen, ein Bruch oder irgendetwas ganz anderes...

      Man muss immer bedenken, dass Hamster Krankheiten und Schmerzen instinktiv sehr gut verstecken, weil das Zeigen von Schwäche in der Natur ihr Todesurteil wäre.
      Daher lieber einmal zu viel zum Tierarzt, als zu wenig.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • Hallo Tigerlilly,

      vielen Dank für deine Antwort!
      Ich dachte, ich gebe euch mal ein kurzes Update:

      War heute morgen direkt mit ihm beim Tierarzt und es ist wohl so, dass der rote Fleck, der inzwischen größer ist als gedacht, dazu geführt hat, dass das Ärmchen so dick werden konnte und sich wahrscheinlich Wasser abgelagert hat.. Wenn ich ganz viel Pech habe, ist es sogar ein bösartiger Tumor.
      Bilbo hat jetzt Schmerzmittel und Antibiotikum gespritzt bekommen und ich muss ihn jetzt täglich damit versorgen.
      Eventuell schlägt es insofern an, dass das Ärmchen wieder dünner wird, aber der rote Fleck bzw den eventuellen Tumor wird es halt nicht lösen.. Sie haben mir auch eine OP angeboten für 150€ verbunden mit der Frage, ob es sich für einen 2 Jahre alten Hamster noch „lohnt“,weil die Narkose auch dazu führen könnte, dass er stirbt und nicht sicher ist, ob das Problem damit gelöst. Er tut mir einfach unendlich leid und ich weiß nicht, was das Richtige ist. Liebe Grüße an euch!
    • Erst einmal :gbes:
      Gerade in dem Alter kann ich die Bedenken bei einer Operation verstehen. Das Risiko ist eben höher als bei einem jungen Tier. Da ist die Frage, ob man ihm lieber eine schöne Zeit schenkt oder die OP riskiert. Gerade ein bösartiger Tumor kann halt auch noch gestreut haben, das kommt dazu.
      Letzten Endes kann ich dir da nicht wirklich helfen, nur ein wenig das Für und Wider aufzählen, tut mir leid.


      :hlaugh: Liebe Grüße :dsungi:
    • Hallo Jana,

      mein Ravioli hat mit 23 Monaten quasi von einem Tag auf den anderen einen Tumor im rechten Vorderbeinchen entwickelt (am Vortag ist er noch wie gewohnt frohen Mutes im Auslauf gewesen, wurde ausgiebig geknuddelt (Ravioli war sehr zutraulich und anhänglich) und wurde dem üblichen Gesundheitscheck unterzogen, es gab keinerlei Auffälligkeiten). Das Beinchen war am folgenden Abend rot dick und er konnte es nicht mehr richtig belasten, was bereits auf erhebliche Schmerzen schließen ließ. Wir haben uns mitten in der Nacht mit der Notdienst habenden Tierärztin in ihrer Praxis getroffen. Es war eine längere Fahrt, aber diese Ärztin war ein riesiger Glücksfall. Sie hat nach eingehender Untersuchung klar einen Tumor diagnostiziert und gar keine OP mehr vorgeschlagen, wir haben uns darauf verständigt, Ravioli sofort vor Ort zu erlösen. Er hatte ab Aufnahme bei der Hamsterhilfe NRW ein wirklich schönes Leben, es brach mir das Herz, ihn mit Schmerzen zu sehen und angesichts der Wucht, mit der der Tumor in sein Leben getreten war, schwang noch eine große Angst mit, es könnten sich noch andere Tumore anderswo so rasch in seinem kleinen Körper entwickeln, oder bereits entwickelt haben. Bis heute bin ich froh über die Tierärztin. Sie war ganz ruhig, besonnen und hatte ein großes Einfühlungsvermögen. Sie ist ganz liebevoll und vorsichtig vorgegangen, ohne jede Eile, so dass Ravioli an meine Hand gekuschelt ganz ruhig eingeschlafen ist. Die Diagnose Krebs konnte sie sicher stellen, bei Bilbo sieht es anders aus, im Moment behandelt ihr einen potentiellen Entzündungsherd im Bein. Es ist immer eine sehr schwere Entscheidung und ein sympathischer und gleichzeitig kompetenter Tierarzt ist Gold wert und manchmal schwer zu finden. Ich wünsche dir, dass du dich bei deinem Tierarzt gut aufgehoben fühlst und eine gute Begleitung erfährst, ganz gleich, welche Behandlung Bilbo erfährt und welche Entscheidungen zu treffen sind. Es tut mir sehr leid, dass ihr so schwere Zeiten durchmachen müsst. Höre auf dein Herz und dein Bauchgefühl. Kein Tierarzt kennt deinen Bilbo so wie du und das Abwägen, welchen Weg man einschlägt, kannst du auch am besten, weil du eine Bindung zu ihm hast und abschätzen kannst, wieviel Lebensqualität Bilbo in der Situation noch hat. Ich wünsche euch ganz viel Kraft, drücke die Daumen, dass die Antibiotika anschlagen und es eine Entzündung ist, die auch ohne OP in den Griff zu bekommen ist. Wie DsungiMika schon schreibt, ist eine OP im hohen Alter doch riskanter und ich kann nur meine Erfahrungen mit Ravioli und auch ein wenig das Für und Wider niederschreiben. Aber sei gewiss, die Entscheidung, die du mit dem Herzen triffst ist immer gut und richtig.

      Liebe Grüße
      Annette
    • Vielen Dank, eure Kommentare haben mich sehr berührt..

      Mir kam es auch so vor, als ob Bilbo diesen dicken Arm über Nacht entwickelt hat - er war einfach auf einmal da. Ich hoffe einfach sehr, dass die Medikamente anschlagen und man bald eine Besserung sieht. Seine Medikamente hat er jedenfalls super genommen und er ist auch sonst die ganze Nacht ganz normal gelaufen und hat gegessen bzw getrunken, auch wenn es wirklich sehr stressig beim TA war.

      Du hast auf jeden Fall recht - einen guten Tierarzt zu finden ist goldwert. Leider war die eine von den beiden Damen für meinen Geschmack etwas zu grob und hat ihn zB versucht mit einem Maulkorb zu fangen und Bilbo hat die andere dann auch noch blutig gebissen Allgemein ist ein Besuch beim TA ja schon stressig, aber mit dieser Hiobsbotschaft von einem eventuellen Tumor ging es mir danach wirklich nicht besser.

      Wie gesagt, ich hoffe einfach, dass das Schmerzmittel und das Antibiotikum hilft und es besser wird. Trotzdem muss man diesen roten Fleck bzw Knubbel beobachten und hoffen, dass es kein Tumor ist.. man macht sich ja wirklich rund um die Uhr Gedanken, ob es ihm wehtut und was das Beste für das Tier ist. Leider oder zum Glück (je nachdem) sieht man ihm nicht an, ob er Schmerzen hat. Ich habe einfach Angst, dass er, selbst wenn das Ärmchen wieder dünner wird, Schmerzen hat und ich es nicht merke oder falsch einschätze und er sich quält..

      Vielen Dank nochmal für eure Nachrichten!
      ich werde euch auf dem Laufenden halten :)
    • Es tut mir sehr leid, dass der Tierarztbesuch von der Sympathie her nicht stimmig war. Einen Hamster mit einem Maulkorb einzufangen, ist schon eine bizarre Aktion, da diesem natürlich der Geruch des Raubtieres anhaftet, was dem Stresspegel des Hamsters nicht gerade zuträglich ist. Dass er da gebissen hat, ist nicht verwunderlich. Solltest du dich mit Bilbo in der Praxis nicht gut aufgehoben fühlst, kannst du ja mal schauen, ob sich ein der Hamsterhilfe bekannter hamsterkundiger Tierarzt in deiner Nähe befindet. In der Rubrik „Krankenzimmer“ findest du ganz oben angepinnt einen Beitrag, in dessen Verlauf du einen Link für die Auflistung, aber auch noch weitere Empfehlungen findest. Ich will damit nicht ausdrücken, dass die beiden Tierärztinnen, wo du bist nicht hamsterkundig und gut sind, das kann ich gar nicht beurteilen, es ist lediglich ein Tipp, wenn du selbst das Gefühl hast, dass die Praxis nicht die Richtige für euch ist, oder wenn du eine zweite Meinung möchtest. Ich drücke die Daumen, dass die Medikation Gutes bewirkt! Es ist schon mal super, dass Bilbo sie bereitwillig nimmt, so habt ihr zumindest zu Hause weniger Stress. Also weiterhin viel Kraft für euch beide und für Bilbo :gbes: ! Bei den oben genannten Unsicherheiten höre auf deine innere Stimme, Herz und Bauch. Was wir mit den Augen sehen, Laufen, Fressen, etc. ist trügerisch, weil unsere kleinen Schätze bis zuletzt sehr gut verbergen, wenn es ihnen nicht gut geht, weil sie in der Natur ausgeliefert wären, wenn sie Schwäche zeigen. Wenn sie es zeigen, ist die Lage schon sehr akut. Nutze deine intensive Bindung zu Bilbo, betrachte ihn mit dem Herzen, dann fällt dir eher auf, wenn etwas nicht stimmt. Regelmäßiges Wiegen kann sich sehr bewähren.

      Liebe Grüße
      Annette
    • Liebe Jana,
      ich verstehe deine Unsicherheit vollkommen. Da kann ich mich aber den Vorrednerinnen nur anschließen: höre auf dein Herz und vertraue der Bindung zu deinem Hamster. Er wird dir schon mit seinem Verhalten zeigen, ob es ihm gut geht und du wirst die Zeichen erkennen.

      Ich bin derzeit in einer ähnlichen Situation, wo man überlegt, was denn nun das Richtige ist. Meine kleine Coco hat einen dicken Tumor im Bauchraum, der beim wöchentlichen Check plötzlich da war. Ich war gleich am nächsten Tag beim Tierarzt. Dieser hatte sie sehr vorsichtig angefasst und den ganzen Bauchraum gründlich abgetastet. Er hatte gleich den Kopf geschüttelt, als ich nach einer OP fragte. Er würde nicht mehr dazu raten; da Coco mindestens 21-22 Monate alt ist, eventuell auch älter (das genaue Alter ist leider nicht bekannt), sei die Narkosegefahr sehr hoch, da bei dieser Tumorgröße auch eine Blutung mit großem Flüssigkeitsverlust passieren könne, da der Tumor so schnell gewachsen war und so groß ist, dass er wohl einen Großteil des Bauchraums ausfüllt. Er würde mir raten, solange die Kleine noch gut frisst und sie noch munter scheint (Ohren aufrecht, wache Augen, gepflegtes Fell), ihr die letzten Tage so schön wie möglich zu machen und dafür zu sorgen, dass sie keine Schmerzen hat.
      Ich war komplett geschockt - meine süße und freundliche Hamstermaus! Ich habe den Rest des Tages erst mal geheult. Ich habe ausreichend Schmerzmedikation zuhause und mich dazu entschlossen, ihr schöne letzte Tage zu bereiten, aber habe ihr auch versprochen, sie auf dem letzten Weg zu begleiten, wenn es nicht mehr geht. Noch frisst sie gut, das Gewicht bleibt gleich und sie macht einen guten Eindruck. Aber der Tag wird kommen.

      Daher drücke ich dir die Daumen, dass es "nur" eine Entzündung oder ähnliches bei Bilbo ist, die Medikamente gut anschlagen und dass er bald wieder der Alte ist. :gbes: Blöde Tumore braucht niemand.

      Viele Grüße
      Susanne
      Susanne
      mit Radieschen und mit Fussel und Coco im <3
    • Hallo Jana,

      Ich möchte zur Frage nach einer egentuellen OP noch anmerken:
      Das Alter des Tieres ist weniger entscheidend als das Vermögen des Tierarztes, eine schonende Narkose einzusetzten.

      Etliche Hamster - Miha wie Zwerge (auch immer wieder unter den Dauerpfleglingen der HH-NRW) zeigen, wie gut auch Ü2-Hamster eine Narkose verkraften, wenn ein hamstererfahrener Tierazt sich der Inhalhaltionsnarkose bedient.
      Verspricht die OP eine Besserung der Situation, sollte man sich nicht scheuen.

      Wenn der Tierarzt allerdings Bedenken zum Behandlungserfolg selbst anmeldet, wird es schwierig.

      Falls keine so gute Hamsterkundigkeit vorliegt, kann es sich lohnen, einen versierteren Arzt zu finden.
      Meine erste Frage bei aufkommenden Bedenken bezüglich der Überlebenschance rein auf die Narkose bezogen, wäre auf jeden Fall die nach der Narkoseart. Handelt es sich nicht um eine Inhalationsnarkose, ist der Hamster am falschen Platz in Behandlung.

      Am Günstigsten ist natürlich immer, die Symptome klingen unter konservativer Therapie ab.

      Dafür drücke ich Bilbo ganz fest die Daumen :daumendrueck: :herzhuepf:

      (und hoffe, parallel zum Antibiotikum hast du auch ein Präbiotikum mitbekommen, damit die Darmflora möglichst wenig den Bach runter geht und sich im Anschluss auch wieder ordentlich aufbaut. Dieser Vorgang ist sehr wichtig für das Intaktbleiben des Immunsystems)
      Liebe Grüße, Eva mit Robolinchen Bo und den Campbells Dada & Merlin
      Patenpuschel: Supreme; Cailan, Luan und Merlin aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Hallo ihr Lieben!

      In der Zwischenzeit ist viel passiert. Am Dienstag war ich mit Bilbo bei einer anderen Tierärztin. Diese stellte sofort den Tumor fest und erklärte, dass sich Wasser in seinem Beinchen abgelagert hätte, das man punktieren und „ablassen“ könne, das aber wahrscheinlich immer wiederkommen würde, weil der Tumor nun mal direkt über dem Beinchen sitzt..

      Um festzustellen, wie sich der Tumor auch unter der Haut ausgebreitet hat, war ein Röntgen unerlässlich, also musste ich Bilbo erstmal bei ihr lassen. Da er sich nun sowieso schon in Narkose befand, hat sie bereits versucht ihn zu operieren und den Tumor zu entfernen, allerdings hat das wohl nicht gänzlich geklappt...

      Mein kleiner Bilbo ist jetzt zuhause und hat heute Abend einen Kontrolltermin. Ich denke, dass ich mich darauf einstellen muss, dass der Tumor sich wieder weiter aufbaut. Da er sich nun mal nicht komplett entfernen lässt, wäre sonst die einzige Option Bilbo am leben zu halten das Beinchen abzunehmen. Da ich ihm das absolut nicht antun möchte, muss ich über lang oder kurz wohl damit rechnen, dass ich ihn einschläfern lassen muss, wenn es so weit kommt.. Jetzt wollen wir aber erstmal hoffen, dass man ihm mit der OP neue Lebenszeit geschenkt hat und er mit der neuen Wunde gut klarkommt und sich vor allem nicht daran rumbeisst bzw. dass der Tumor nicht sehr schnell wächst :( Ich bin mal gespannt, was die Tierärztin später sagt. Ich wünsche auch Euren Tieren alles Gute!!
    • Grundsätzlich kommen Hamster auch sehr gut klar, wenn ihnen ein Beinchen amputiert werden muss.
      Den Fall hatten wir ja auch schon häufiger.

      Ob man das bei einem über 2 Jahre alten Hamster noch in einer weiteren OP macht, ist die andere Sache.
      Sowas würde ich immer ganz individuell und in enger Zusammenarbeit mit den Tierarzt entscheiden.

      Ich drücke auf jeden Fall die Daumen, dass der Tumor nicht so schnell wieder nach wächst und er noch ein paar beschwerdefreie Monate hat.
      Und dass er die Wunde in Ruhe lässt!
      Eventuell würde ich längerfristig ein Schmerzmittel geben, das wird er ja nach der OP wahrscheinlich sowieso bekommen, aber auch darüber hinaus, damit er definitiv keine Schmerzen hat, falls wieder etwas nach wächst, das man nicht so schnell bemerkt.
      Liebe Grüße,
      Jacky
    • Ich kann auch berichten, dass die Amputation eines Hinterbeines bei einem Zwerghamster hier sehr gut geklappt hat. Das Tier hat sich erstaunlich schnell erholt und war nach wenigen Tagen schon flott unterwegs, auch kurz unter Aufsicht im Laufrad. Der Kleine hat danach noch 7 Monate gelebt (er soll bei der OP schon ca. 2 Jahre alt gewesen sein). Wenn der Tumor sich mit Amputation komplett entfernen läßt, wäre das mein Weg.
      Alles Gute!
      Liebe Grüße,
      Silke mit Wika :hamsterdrehen: + Hanni :dsungi: + Harry :hamstern:
      und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki, Nele, Goofy, Chuc, Ida, Vincent und jetzt auch Piet tief im

      Patin von Ciri, Eric und Andria
      Mit den Patenhamstern Kalle, Batida, Mani, Josi, Findus, Miriam und Brya im <3
    • Ich drücke Bilbo die Daumen. Diese sch** Tumore. Ist leider das Problem, dass Hamster einen schnellen Stoffwechsel haben und dann auch so etwas häufiger passiert. Zum Glück gibt es Schmerzmittel für die Wusel.
      Ich wünsche euch auf jeden Fall noch viele gemeinsame Monate - idealerweise ohne dass der Tumor zurückkommt.

      Viele Grüße
      Susanne
      Susanne
      mit Radieschen und mit Fussel und Coco im <3
    • :knuddel: Alles gute für den armen Kerl.

      Wie stark sich der Tumor ausgebreitet hat, ist leider schwer zu sagen und ja, der Gesundheitszustand des Hamsters-gerade in dem Alter-wäre für mich auch der wesentliche Faktor.
      Einem fitten Tier würde ich die Chance mit der OP geben, weil es sonst vielleicht nur noch sehr wenig Zeit hätte. Wenn der Hamster hingegen in einem Zustand ist, in dem fraglich ist, ob eine OP überhaupt zumutbar ist (was Bilbo vermutlich nicht ist, immerhin hat er die OP ja scheinbar gut überstanden), ist das etwas anderes.


      :hlaugh: Liebe Grüße :dsungi:
    • Dem kleinen Bilbo fest die Daumen gedrückt, dass alles gut heilt und er noch ganz viel schöne Zeit mitnimmt :daumendrueck: :herzhuepf:
      Liebe Grüße, Eva mit Robolinchen Bo und den Campbells Dada & Merlin
      Patenpuschel: Supreme; Cailan, Luan und Merlin aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Hallo Jana,

      alles Liebe und Gute für euch!

      Dass Ravioli gleich erlöst wurde, lag bei uns auch daran, dass sein Kopf ab Feststellung des Knubbels im rechten Bein dauerhaft leicht schräg war. Die Tierärztin und auch ich vermuteten, dass sich im Genick bereits ein weiterer Tumor gebildet hatte, der zu der Fehlstellung des Kopfes führte. Es war auch eine minimale Verdickung im Genick tastbar, die aber nicht mehr durch bildgebende Verfahren untersucht wurde und auch nicht mehr klar als Tumor diagnostiziert wurde. Die Vermutung lag jedoch denkbar nah.

      Wäre ausschließlich der Tumor im Bein da gewesen, wäre für Ravioli auch noch eine Amputation des rechten Vorderbeines in Frage gekommen. Die Tierärztin hat sein Herz abgehört und festgestellt, dass es noch kräftig schlägt. Unter diesen Voraussetzungen hätten wir eine OP unter Narkose theoretisch wagen können. Wäre da nicht die Sache mit dem Genick gewesen, die man definitiv nicht hätte operieren können und die sich bereits erheblich auswirkte.

      Ich war vollkommen fassungslos, dass der Krebs sich quasi von einem Tag auf den anderen explosionsartig entwickelt hat. Deshalb war meine Sorge extrem groß, dass Krebs bereits an weiteren Stellen in Raviolis kleinem Körper mit der gleichen Geschwindigkeit wächst, auch wenn dies nicht immer so sein muss.

      Geröntgt wurde Ravioli nicht mehr. Dieser Vorgang hätte weitere Tumore wahrscheinlich sichtbar gemacht und Licht in die Auffälligkeit im Genick gebracht. Dazu kam es aber wie gesagt nicht mehr. Die Erlösung habe ich begleitet und meine Hand um Ravioli halten können. Dafür bin ich heute noch unsagbar dankbar. Die schweren Entscheidungen, vor denen du in diesen Tagen stehst, musste ich am 11.11.2017 nicht mehr treffen.

      Oben hatte ich nichts von Raviolis Verdickung im Genick erwähnt, weil es um die Auffälligkeiten von Bilbos Bein ging und die Diagnose Tumor noch nicht feststand. Nun möchte ich es ergänzen, da es der wesentliche Grund war, weshalb Ravioli auf der Stelle erlöst wurde und eine Amputation des Beines bei ihm gar nicht mehr in Betracht gezogen wurde.

      Trotz allem bin ich froh, dass du eine Tierärztin gefunden hast, die eine fundierte Diagnose gestellt hat und dir hoffentlich mit Rat und Tat zur Seite steht.

      Liebe Grüße
      Annette
    • Oh je, Anette, da hattest du ja auch einen Streifen mitgemacht :/

      Bei einem Vorderbeinchen würde ich mir - auch ohne Metastasen - mit der Einwilligung zur Amputation sehr schwer tun. Das ist für den Hamster doch noch einmal eine ganz andere Baustelle als bei einem Hinterbeinchen.
      Liebe Grüße, Eva mit Robolinchen Bo und den Campbells Dada & Merlin
      Patenpuschel: Supreme; Cailan, Luan und Merlin aus dem Campbellprojekt

      Nicht Erbarmen, Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig!
    • Ich habe 2 Zwerge hier, die jeweils nur 3 Beine haben. Einmal fehlt ein Vorderbeinchen und einmal ein Hinterbeinchen. Beide kommen super zurecht. Wenn man es nicht weiss, merkt man es ihnen überhaupt nicht an.
      Ich kann allerdings nicht sagen, ob die Beinchen schon von Geburt an fehlten, dann hätten sie es ja gar nicht anders gekannt.
      Patricia
      mit
      Peterchen, Tara, Lolly, Fleur, Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne, Filou, Charlie und April
      und den Rennmäusen Linnea und Siri


      ;( und 91 weiteren im <3

      Solange Du kein Tier geliebt hast, wird ein Teil Deiner Seele nie erwachen.
    • Hallo,
      Ich habe auch ein Dreibeinchen und sie ist aktiv und fit. Im Forum gibt es einen Dauerpflegling der sein Bein auch verloren hat und er hat sich daran angepasst. Ich weiß natürlich nicht wie dein Bilbo ist, deshalb wäre meine Einschätzung den kleinen nicht einschläfern zu lassen. Doch du wirst bestimmt so entscheiden wie es für dich und Bilbo am besten ist, was ich gut verstehen kann.
      Viel Glück <3
      Das Leben ist zu kurz um Zeit zu verschwenden. Doch das Leben ist lang genug um andere Glücklich zu machen! :feuerwerk:
    • ach, liloba, das ist nichts gegen vieles, was andere schon mit ihren Lieblingen durchstehen mussten. Und wie gesagt, ich hatte ein Riesenglück mit der Notdienst habenden Tierärztin, die auch mitten in der Nacht unbeschreiblich liebevoll und sanft zu Ravioli war. Sie hat sich alle Zeit der Welt genommen und Ravioli erst behutsam in Narkose gelegt. Es hat ca. 40 Minuten gedauert, dann schlief er tief und fest, an meine Hand gekuschelt. Sie hat mir gesagt, dass er nichts mehr von der Spritze, die sein Leben beenden wird spürt und ich bin sicher, dass dies auch so war, denn er lag ganz ruhig schlafend da, bis keine Herztöne mehr zu vernehmen waren. Leider ist es nicht jedem Tier und Halter gegönnt, dass der Abschied so friedlich und entspannt verläuft, gerade wenn es nicht der Stamm-Tierarzt ist. Negative Erfahrungen zu hören tut mir immer sehr leid, denn es ist ein Familienmitglied, was geht, dass auch immer ein Stück von uns mit auf seine Reise nimmt. In diesen Momenten kann ich kaum fassen, welches Glück Ravioli und mir zuteil geworden ist.

      Dass die Amputation eines Vorderbeines sehr schwer zu kompensieren ist, kann ich mir auch gut vorstellen. Bei Ravioli habe ich auf die Tierärztin vertraut, die mir gleich zum Erlösen geraten hat. Dies war auch mein Wunsch für Ravioli gewesen, als ich ihn in so erbärmlichem Zustand in seinem Haus entdeckte, nachdem er nicht wie jeden Abend herausgekommen war, um sich in den Auslauf bringen zu lassen.

      Da sein Kopf schief war, wäre ihm das Steuern beim Laufen und das Halten des Gleichgewichtes mit einem Vorderbein wahrscheinlich nicht möglich gewesen, genauso wie die Aufnahme von Nahrung auch in einer Form, die er nicht mehr hätte halten müssen. Durch die Zunahme des Knubbels im Genick wäre es wohl auch stetig dramatischer geworden.

      Ravioli ist auf jeden Fall 23 Monate alt geworden, es war unter den Umständen an der Zeit, ihn gehen zu lassen. Wie die Dinge sich ohne die Auffälligkeit im Genick entwickelt hätten, steht wahrhaftig in den Sternen, aber ihren Worten konnte ich entnehmen, dass sie noch nie eine Vorderbein-Amputation beim Hamster durchgeführt hatte. Dass sie das Wagnis mit Ravioli eingegangen wäre glaube ich eher nicht, auch wenn ich im Grunde nur spekulieren kann.

      Liebe Grüße
      Annette