Sandbad

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Das Sandbad wird gerne zum ausgiebigen wühlen und buddeln genutzt. Gleichzeitig dient es zur Fell- und Krallenpflege, die Sandkörner wirken wie eine Art Kamm. Das Sandbad sollte ausreichend groß sein, für Zwerghamster mindestens 18 cm Durchmesser und für Goldhamster mindestens 25 cm Durchmesser. Für Roborowski Zwerghamster sollte etwa 1/3 des Geheges für eine Sandfläche abgetrennt werden.

Als Sandbad eignen sich zum Beispiel Auflaufformen, (selbstgebaute) Holzkisten oder es wird ein ganzer Bereich vom Gehege abgetrennt. Damit schwere Sandgefäße nicht unterbuddelt werden können, müssen sie auf einer festen Unterlage stehen, wie z.B. einer Ebene oder direkt auf dem Gehegeboden. Geeignete Sandbäder gibt es auch bei http://www.rodipet.de oder http://www.getzoo.de.

Zusätzlich sollte das Sandbad, je nach Größe, mindestens eine Versteckmöglichkeit für den Hamster enthalten. Dazu eignen sich z.B. Ton- oder Keramikhäuser, eine gebogene Weidenbrücke oder eine Ebene, die ein Stück über das Sandbad hinausragt. Hamster verstecken sich gerne unter dieser Rückzugsmöglichkeit und bleiben so länger im Sandbad, schlafen oder fressen darin.

 

Geeigneter Sand:
Empfehlenswert ist Chinchillasand, allerdings ist dies kein geschützter Begriff. Das bedeutet, es können sich dahinter verschiedene Sandarten verbergen, wie Kalkstein, Bimsstein oder Quarzsand.
Wichtig ist, dass die Körner abgerundet sind, damit sie die einzelnen Haare des Fells nicht angreifen oder die Haut verletzen. Zu Quarzsand sollte man wissen, dass er dem Fell keine Flüssigkeit und Fett entzieht, so dass es bald fettig aussehen kann (besonders bei Zwerghamstern, die sich im Sand richtig wälzen).
Viele Chinchillasandsorten enthalten die Tonmineralien Attapulgit oder Sepiolith. Beide Stoffe stehen im Verdacht, wie viele andere Stoffe auch, krebserregend zu sein und können damit für den Menschen ein Risiko darstellen. Für Hamster besteht kein Risiko. Beim Umgang mit diesem Sand sollte darauf geachtet werden, dass der Staub nicht eingeatmet wird. Welcher Sand verwendet wird, ist eine persönliche Entscheidung.

Nicht geeigneter Sand:
Hierbei handelt es sich um scharfkantigen Quarzsand, die Körner sind nicht abgerundet und können Fell oder Haut verletzen.
-> Sandkastensand
-> Vogelsand (enthält zusätzlich scharfkantige Muschelstücke und oft Duftstoffe)
-> Aquariensand

Buddelidee: Zusätzlich zum Sandbad kann man im Auslauf oder im Gehege eine Buddelbox mit Lehmsandgemisch anbieten. Diese werden feucht angerührt und müssen dann je nach Menge einige Wochen /Monate durchtrocknen (ideal: im Sommer einfach in die Sonne stellen). Die Masse wird dann sehr fest und der Hamster kann dadrin sogar Gänge buddeln. Dazu muss natürlich eine ausreichend große Box verwendet werden. Lehmsandgemisch gibt es fertig zu kaufen (z.B. von Arvicave) oder man mischt es sich selbst an im Verhältnis Lehm/Quarzsand 1:15.

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